Kfz-Tipps der GRAWE

Kfz-Tipps

Unsere Sicherheits-, Spar- und Geheimtipps rund ums Thema Autofahren

Um Sekundenschlaf am Steuer vorzubeugen, unbedingt alle 2 Stunden kurz an der frischen Luft bewegen.

Sekundenschlaf ist einer der größten Gefahren im Straßenverkehr. Hier ein paar Tipps, was wirklich gegen Müdigkeit am Steuer hilft, wenn Sie viele Stunden und/oder in der Nacht unterwegs sind:

  • Nach zwei bis drei Stunden am Lenkrad eine Pause einlegen.
  • Bewegung an frischer Luft wirkt belebend und macht fit.
  • Nur ausgeruht starten und vor längeren Fahrten nur leichte Kost zu sich nehmen.
  • Finger weg von Aufputschmitteln als künstliche Wachmacher.
  • Falls mehrere Leute im Auto mit dabei sind: Mindestens ein Mitfahrer sollte wach bleiben und immer wieder auf den Fahrer achten.

 

Wer den Reifendruck des Autos regelmäßig kontrolliert, erhöht die Lebensdauer der Reifen, verbessert den Fahrkomfort und spart zudem Benzin.

Jeder Autofahrer möchte gerne Treibstoff sparen. Trotzdem halten sich viele Autofahrer nicht einmal an die einfachste aller Spar-Regeln: den korrekten Reifendruck. Jeder dritte PKW fährt mit zu wenig Luft und riskiert damit einen Reifenplatzer, erhöht zudem den Verschleiß und nimmt Mehrverbrauch in Kauf. Und zwar eine ganze Menge - ein zu geringer Druck erhöht den Verbrauch um bis zu 6 Prozent. Mit dem richtigen Reifendruck sparen Sie Sprit, schonen die Reifen und erhöhen die Fahrsicherheit. Unser Tipp: Pumpen Sie bis zu 0,5 bar mehr ein als vom Hersteller empfohlen und überprüfen Sie den Druck monatlich.

 

Kontrollieren Sie nach dem Zusperren immer, ob Ihr Auto tatsächlich verriegelt ist. Das ist Diebstahlschutz, denn Funkblocker könnten das Verriegeln stören.

Mit Hilfe von Störsendern – in Fachkreisen auch Jammer („Blockierer“) genannt – ist es möglich, die Signale der Funkfernbedienungen von Autos abzufangen, womit das Zusperren der Autos verhindert wird. Da alle Automarken auf derselben Funkfrequenz laufen, kann man fast alle Automarken mit diesem Trick knacken. Wer also in der Eile nicht darauf achtet, ob die Verriegelung auch wirklich einrastet, ist ein willkommenes Opfer für Autoknacker. Deshalb beim Drücken der Autozusperr-Taste immer auf das Aufblinken der Lichter und das typische Schließgeräusch achten. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der zieht nach dem Verriegeln des Fahrzeugs den Türgriff, um zu prüfen, ob das Auto auch tatsächlich abgeschlossen ist.

 

Gegen Übelkeit beim Autofahren hilft zum Beispiel das Kauen auf einer harten Süßigkeit oder vorbeugend eine Scheibe Ingwer.

Egal ob auf einer kurvenreichen Straße oder während des Stop-and-Go-Verkehrs: Die Übelkeit beim Autofahren kann ziemlich unangenehm sein. Wie bei allen Reise- oder Bewegungskrankheiten kommt es in diesen Situationen zu unterschiedlichen Sinneseindrücken, die sich im Gehirn einfach nicht zusammenfügen lassen. Ingwer ist ein Allroundtalent gegen Übelkeit – seine Hauptwirkstoffe sind Gingerol und Shogaol, die auch für die Schärfe des Ingwers verantwortlich sind. Gegen Übelkeit hilft besonders das Gingerol, denn es absorbiert Säuren im Magen und lindert so die Übelkeit. Wer also bei einer Autofahrt einem flauen Gefühl im Magen vorbeugen möchte, sollte eine halbe Stunde vor der Reise auf einer Ingwerscheibe kauen (Ingwer gibt es auch in Tablettenform, als Kapsel oder Tropfen). Dauert die Fahrt länger als vier Stunden, empfiehlt sich unterwegs eine erneute Einnahme. Ein wirksames Mittel gegen Reiseübelkeit ist auch das Kauen eines Kaugummis oder auf einer harten Süßigkeit. Das Kauen sorgt zudem auch für einen Druckausgleich im Ohr – das kann ebenfalls sehr wohltuend sein.

 

Damit die Pizza warm bleibt und nicht abkühlt, diese einfach auf den Beifahrersitz legen und die Sitzheizung anstellen.

Eine Sitzheizung erwärmt den Autositz auf eine angenehme Temperatur. Die maximale Heiztemperatur liegt je nach Automarke zwischen 32 und bis zu 50 Grad. Fast immer ist die Temperatur in verschiedenen Heizstufen regulierbar. Kuschelig warme Sitze wärmen aber nicht nur die Insassen des Fahrzeugs, sondern man kann diese auch umfunktionieren. Wenn Sie z.B. zu den Menschen gehören, die sich am Sonntagabend gerne eine Pizza vom Italiener holen, hier ein Tipp: Damit Ihre Pizza schön ofenfrisch bleibt, legen Sie diese auf den vorgeheizten Beifahrersitz – so können Sie zu Hause noch immer eine herrlich warme Pizza genießen.

 

Gegen Müdigkeit am Steuer hilft laut Forschern der Uni Bordeaux tatsächlich ein starker Kaffee am besten.

Was hilft wirklich gegen Müdigkeit am Steuer? Forscher der Universität Bordeaux haben untersucht, was gegen Müdigkeit am Steuer am besten hilft – mit dem Ergebnis, dass Kaffee am wirksamsten ist. Die Wissenschaftler ließen bei ihrem Versuch übermüdete Probanden rund 160 Kilometer auf einer französischen Autobahn zurücklegen. Die erste Gruppe bekam vor der Fahrt einen Becher Kaffee, die zweite Gruppe durfte ein kurzes Nickerchen machen und die dritte (Kontroll-)Gruppe bekam einen Becher entkoffeinierten Kaffee. Das Ergebnis: Wer Kaffee trank, konnte am besten seine Spur halten. Unterschiede gab es jedoch beim Alter: Je jünger die Fahrer waren, desto eher überwog die positive Wirkung des Kurzschlafs.

 

Tanken Sie Ihr Auto am besten kurz vor 12 Uhr mittags – da ist es zumeist am günstigsten.

Laut ÖAMTC tankt man am besten kurz vor zwölf Uhr Mittag, da die Tankstellen nur ein Mal pro Tag – und zwar um zwölf Uhr Mittag – die Preise erhöhen dürfen. Von da an sinken die Preise, je nach Konkurrenzlage der jeweiligen Tankstelle, wieder bis um zwölf Uhr des nächsten Tages. Danach geht der Preis wieder hoch, je nach Tankstellenbetreiber und Mitbewerber-Umfeld. Geht es um den Tag, dann muss man laut E-Control-Daten freitags am meisten für Sprit bezahlen. Mehr – und zwar unabhängig vom Wochentag – verlangen die Tankstellen nur noch vor Feiertagen. Am billigsten kann laut Statistik sonntags getankt werden. Um den jeweils günstigsten Anbieter in der Umgebung zu finden, ist es ratsam, im Internet einen Spritpreisrechner ausfindig zu machen.

 

Achten Sie auf die Einstellung Ihrer Kopfstütze im Auto. Generell gilt: besser zu hoch, als zu niedrig.

Die Kopfstütze sorgt dafür, dass der Kopf bei einem Unfall nicht ins Leere zurück fällt, sie schützt vor schlimmeren Unfallfolgen. Wichtig für eine gute Schutzwirkung ist, dass sich die Oberkante des Kopfes auf gleicher Höhe mit der Oberkante der Kopfstütze befindet. So kann der Schädel bei einem Aufprall nicht über die Kopfstütze nach hinten wegknicken. Bei der Kopfstütze gilt generell: besser zu hoch, als zu niedrig. Falls sich die Kopfstütze vertikal kippen lässt, sollten Sie diese so positionieren, dass der untere Teil eine Handbreit vom Kopf entfernt ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie eher als eine Art Kopfkissen genutzt wird. Das Risiko, dass es dann – gerade auf längeren Strecken – zum Sekundenschlaf kommt, ist relativ hoch. Das gilt auch für die Kopfstützen der Rücksitze. Sie werden oft nicht herausgezogen, weil sie dem Fahrer etwas die Sicht nach hinten versperren.

 

Messen Sie auch bei einem neuen Auto regelmäßig den Ölstand – idealerweise bei jedem 3. bis 4. Tankstellenstopp.

Die Langlebigkeit eines Auto-Motors wird vor allem durch regelmäßige Pflege und Kontrolle beeinflusst. Das Wichtigste für den Motor eines Autos ist, dass sich stets eine ausreichende Menge Motoröl darin befindet. Das Öl schmiert alle beweglichen Teile im Motor. Ist der Ölstand zu gering, reicht es nicht mehr aus, um alle Teile ausreichend zu schmieren. Dadurch entsteht eine hohe Reibung, die einen starken Verschleiß zur Folge hat. Das kann unter Umständen sogar zu einem Totalschaden des Motors führen. Daher sollten Sie in regelmäßigen Abständen den Ölstand messen – und zwar nicht erst, wenn das Warnlämpchen anfängt zu blinken, denn dann ist es oft schon zu spät. Im Idealfall kontrollieren Sie bei jedem Tankstellenstopp auch gleich den Ölstand mit – mindestens jedoch bei jedem dritten oder vierten Halt an der Tankstelle.

 

Falls Sie im Auto einen Flaschenöffner brauchen aber keinen dabeihaben, einfach die Metallschnalle des Sicherheitsgurtes verwenden.

Auch ein Autofahrer sollte bei längeren Strecken zwischendurch genug trinken. Was aber, wenn nur ein Getränk aus einer Glasflasche verfügbar und kein Flaschenöffner vorhanden ist? Dann ist es gut, einen alternativen Flaschenöffner zu finden – die Metallschnalle am Autogurt. In der Mitte befindet sich ein rechteckiges Loch. Dieses Loch setzt man waagerecht an den Kronkorken an, so wie man es von einem normalen Flaschenöffner her kennt. Anschließend drückt man den Öffner mit dem Daumen nach oben und die Flasche wird entkront.