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Blick ins Cockpit eines amerikanischen Oldtimers

Kfz-Tipps

Unsere Sicherheits-, Spar- und Geheimtipps rund ums Thema Autofahren

Tempolimits auf der Autobahn einhalten erspart Strafen und spart viel Sprit - bei 130 statt 150 km/h laut VCÖ bis zu zwei Liter auf 100 Kilometer.

Die offensichtlichste Möglichkeit, um den Verbrauch des Fahrzeugs zu senken, ist das Reduzieren des Fahrtempos. Die optimale Geschwindigkeit hängt jedoch von folgenden Faktoren ab: persönlicher Fahrstil, Motor, zu fahrende Strecke, Witterungsverhältnisse. Um Benzin zu sparen, versuchen Sie generell, möglichst schnell hochzuschalten und die Drehzahl niedrig zu halten. Dies kommt einem geringen Spritverbrauch zugute. Sehr schnelle Autobahnfahrten sollten Sie vermeiden: Ab einer Geschwindigkeit von 140 km/h geht der Verbrauch bei jedem Fahrzeug in die Höhe. Wer 150 statt 130 km/h fährt, verbraucht um 2 Liter pro 100 km mehr Sprit, bei Tempo 100 an Stelle von 130 werden 2 Liter pro 100 km gespart. In der Stadt verbrauchen Sie allerdings bei 30 km/h mehr, als wenn Sie 50 km/h fahren. Dies hängt mit der Drehzahl zusammen. Generell ist der Verbrauch in der Stadt am höchsten. Grund dafür ist das häufige Bremsen und Anfahren im Stau, an der Ampel, an der Bahnschranke und an Kreuzungen.

 

Um Scheinwerfer und Spiegel wirklich eisfrei zu halten, streichen Sie beide mit einer dünnen Schicht Glycerin ein.

Die Scheinwerfer und Rückspiegel am Auto sind zwar leicht von Schnee zu befreien – sind sie jedoch vereist, ist das etwas schwieriger. Auch ein Eiskratzer ist in diesem Fall nicht wirklich hilfreich. Damit die Spiegel und Scheinwerfer gar nicht einfrieren, kann man Plastik und Spiegel mit Glycerin eisfrei halten. Geben Sie dafür etwas Glycerin auf ein Tuch und streichen Sie Spiegel und Scheinwerfer damit ein – es reicht eine dünne Schicht. Nach einer Autowäsche müssen Sie das Glycerin allerdings erneut auftragen. Achtung: Für die Scheiben ist Glycerin jedoch nicht geeignet.

 

Wenn Ihr Auto im Winter feststeckt, erst mal die Fußmatten vor den Reifen platzieren - das sorgt meistens für den nötigen Grip.

Es passiert schneller als man glaubt: Sie wollen mit Ihrem Auto im Winter losfahren, aber ein Rad dreht durch und das andere bleibt wegen der Wirkung des Differentials still stehen. Wichtigster Grundsatz: Keine hektischen Aktionen starten. Wenn das Rad durchdreht hilft es überhaupt nichts, mehr Gas zu geben. Ganz im Gegenteil: Wenn Sie im Schnee stecken, gräbt sich damit der Reifen nur noch tiefer ein. Mit Hilfe der Fußmatten kommen Sie aus dieser Misere möglicherweise ganz schnell wieder heraus. Diese einfach vor den Reifen platzieren und so für den nötigen Grip sorgen. Alternativ hilft auch grober Sand oder Split.


Dichtungen von Autotüren und Kofferraum macht man mit Hirschtalg oder Vaseline frostsicher.

Viele Autofahrer kennen das Problem, dass im Winter morgens die Tür Ihres Fahrzeugs nicht aufgeht. Der Grund dafür ist oft eine festgefrorene Türdichtung. Wenn Sie die Dichtungen regelmäßig pflegen, können Sie zugefrorene Autotüren vermeiden. Entfernen Sie immer zuerst Schmutz und Dreck, denn beides zieht Feuchtigkeit an und begünstigt das Problem im Winter. Wenn man dann die Dichtungen mit Hirschtalg oder Vaseline einreibt, hilft das gegen das Vereisen der Dichtungen. Nehmen Sie dazu ein sauberes Baumwolltuch und reiben Sie die Gummis dünn ein. Achten Sie aber darauf, dass der Gummi nicht feucht ist. Nur wenn die Dichtung vollkommen trocken ist, kann das Produkt korrekt aufgetragen werden.


"Gas geben, um Sprit zu sparen" – dieses Motto klingt paradox, stimmt aber in bestimmten Fahrsituationen tatsächlich.

Bei gleicher Geschwindigkeit ist mehr Gas im hohen Gang kraftstoffeffizienter als das Fahren mit weniger Gas im kleinen Gang. Das gilt auch bei Steigungen. Niedrige Drehzahlen und mehr Gas erwärmen den Motor schneller als hohe Drehzahlen bei weniger Gas, sodass die notwendige Betriebstemperatur schneller erreicht und somit die Lebensdauer des Motors verlängert wird. Auch der Geräuschpegel verringert sich auf diese Weise. Ein Fahrzeug, das mit 4.000 U/min gefahren wird, ist rein rechnerisch genauso laut wie 32 Fahrzeuge, die mit einer Drehzahl von 2.000 U/min unterwegs sind. Niedertouriges Fahren bedeutet also, ab einer Drehzahl von 2.000 bis 2.500 U/min den nächsthöheren Gang zu wählen.


Mit ein paar Tropfen Frostschutz-Konzentrat auf einem weichen Lappen können Sie lästige Schlieren auf der Scheibe leicht entfernen.

Für den richtigen Durchblick beim Autofahren sind saubere Scheiben wichtig – wobei aber auch die beste Autowäsche leichte Schlieren auf den Fenstern hinterlassen kann. Frostschutzkonzentrat kann hier Abhilfe schaffen. Geben Sie einige Tropfen des Konzentrats auf ein Tuch und reinigen Sie damit die Scheibe. Das Konzentrat sorgt dafür, dass die Schlieren verschwinden und Ihre Scheibe komplett sauber ist. Sie brauchen es nicht abzuwischen, das Konzentrat trocknet von alleine und ohne Rückstände zu hinterlassen. Auch Backpulver eignet sich dazu, Schlieren auf der Scheibe zu vermeiden. Lösen Sie dazu ein Päckchen in einem Glas Wasser auf und geben Sie die Substanz auf die Scheibe. Nach einer kurzen Einwirkzeit müssen Sie diese dann noch mit Wasser abspülen.

 

Schutz vor lästigen Marderbissen an Auto-Kabeln bietet eine einfache Ummantelung der Kabel mit bissfestem Wellrohr.

Wenn sich ein Marder an einem Auto zu schaffen macht, dann ist der Schaden meistens sehr groß. Die kleinen Raubtiere beißen sich regelrecht durch alle Kabel und Schläuche. Um dem entgegen zu wirken hilft ein ausreichender Kabelschutz mit einem bissfesten Wellrohr – ein Schlauch aus Kunststoff, der in der Elektroinstallation als Einzugsrohr für Kabel und Stromleitungen verwendet wird. Verlegt werden muss der Schutz aber so, dass weder heiße noch bewegliche Teile damit in Berührung kommen. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass an den Enden keine scheuernden Stellen entstehen, da sonst Kabel und Schläuche zu Schaden kommen können.

 

Einen guten Zustand der Scheibenwischer erkennt man daran, dass die Blätter der Scheibenwischer fest an der Scheibe anliegen.

Scheibenwischerblätter bestehen meist aus Gummi oder Silikon und haben eine begrenzte Lebensdauer – daher sollte man sie regelmäßig überprüfen. Oft reicht schon ein einfacher Blicktest, um die Funktion der Scheibenwischerblätter zu prüfen. Die spitz zulaufenden Enden müssen klar definiert wirken und genau an der Scheibe aufliegen. Nur dann können sie Flüssigkeit vollständig entfernen und die Scheibe frei halten. Verschmutzte Scheibenwischer sind wiederum ein Anzeichen dafür, dass ein Austausch bald fällig wird. Poröser Gummi sammelt nämlich Schmutz an, bevor man überhaupt erkennt, dass er porös geworden ist. Das Material kann die kleinen Schmutzpartikel dann besser einlagern.

 

Wenn die Autobatterie schwächelt, muss sie nicht immer gleich gewechselt werden. Oft hilft es, sie mit einem Ladegerät wieder aufzuladen.

Autobatterien sind nicht mit klassischen Batterien zu vergleichen – nachdem letztere entladen sind, muss man sie wegwerfen. Autobatterien hingegen sind eigentlich Akkus. Als solche können sie, sofern sie nicht defekt sind, häufig entladen und wieder aufgeladen werden. Die Autobatterie wird hauptsächlich beim Starten des Motors entladen und deshalb oft auch als Starterbatterie bezeichnet. Normalerweise übernimmt die Lichtmaschine des Autos dann bei laufendem Motor automatisch das Wiederaufladen. Unter bestimmten Bedingungen kann es jedoch auch vorkommen, dass die Autobatterie nicht ausreichend geladen wird (meist bei Kurzstrecken). In diesem Fall kann man sie jedoch ganz einfach selbst wieder aufladen. Oft reicht das Aufladen während einer längeren Autofahrt: Sobald der Motor eines Autos läuft, läuft auch die Lichtmaschine, die das Aufladen übernimmt. Falls keine lange Autofahrt ansteht, verwenden Sie einfach ein Ladegerät. Es überprüft erst einmal den Ladestand der Batterie und lädt diese dann automatisch mit dem passenden Ladestrom auf.

 

Falls Sie nicht wissen, auf welcher Seite sich der Tankdeckel befindet - der Pfeil auf der Tankanzeige zeigt Ihnen meistens die richtige Seite an.

Fast jeder Autofahrer kennt die Situation: Man steigt an der Tankstelle aus und der Tankdeckel ist auf der falschen Seite. Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick: Die Tankanzeige im Auto verrät bereits auf welcher Seite sich der Tankdeckel befindet. Genau genommen ist der fast immer vorhandene Pfeil neben der Tankanzeige der entscheidende Hinweis - er zeigt nämlich in die Richtung, in der sich der Tankdeckel befindet und erspart so das lästige falsche Stehenbleiben an der Zapfsäule.

 

Falls Ihr Auto in der Sonne parkt, drehen Sie Ihr Lenkrad um 180 Grad, damit bleibt die genutzte Seite im Schatten – aber dann beim Losfahren aufpassen!

Ihr Auto steht tagsüber in der Sonne? Dann kann das Lenkrad ziemlich heiß werden. Denn in der Sonne kann es sich unter Umständen enorm aufheizen. Vor allem schwarze Kunststoff-Lenkräder werden unangenehm heiß. Unser Tipp: Drehen Sie das Lenkrad nach dem Einparken um 180 Grad. Dadurch befindet sich die obere Hälfte auf der unteren Seite und wird nicht warm. Sobald Sie dann in Ihr Auto steigen, drehen Sie das Lenkrad zurück und Sie haben eine angenehm kühle Lenkradhälfte. Aber Vorsicht: das Zurückdrehen dürfen Sie nicht vergessen!

 

Bei sommerlichen Temperaturen auf keinen Fall Kinder oder Tiere im Auto warten lassen, denn im Innenraum hat es rasch bis zu 70 Grad Celsius.

Ein Auto erhitzt bei hohen Außentemperaturen sehr schnell: Pro Minute Wartezeit steigt das Thermometer um 1 Grad Celsius. Bei 30 Grad Außentemperatur kann sich ein parkendes Auto auf bis zu 70 Grad aufheizen. Kinder und Hunde dürfen deshalb auf keinen Fall im Auto gelassen werden – auch nicht im Schatten bei halbgeöffnetem Fenster! Weil kleine Kinder eine relativ geringe Oberfläche im Vergleich zum Körpervolumen haben, können sie Wärme schlechter als Erwachsene ausgleichen. Im Auto können sie auch nicht richtig schwitzen, denn im Sitz und durch die Kleidung wird dies verhindert. Hunde hingegen sind gar nicht in der Lage, sich durch Schwitzen abzukühlen. Lediglich an den Pfoten können sie in ähnlicher Form transpirieren. Im Inneren eines Wagens fehlt es zudem an Luftbewegung – als Folge erhitzt der Körper drei Mal schneller als bei gleichen Temperaturen an der frischen Luft.

 

Ein heißes Auto kühlt man, indem man eine Fensterscheibe öffnet und die gegenüberliegende Autotür fünf- bis zehnmal stoßweise öffnet und schließt.

Gibt es Temperaturen über 30 Grad, staut sich im Auto die Hitze. Ein heißes Auto kühlt man am schnellsten ab indem man eine Fensterscheibe öffnet und die gegenüberliegende Autotür fünf- bis zehnmal stoßweise öffnet und schließt. Durch diesen Vorgang wird die heiße Luft aus dem Auto gestoßen und der Innenraum muss dann mittels Klimaanlage nicht mehr als nötig abgekühlt werden. Die Scheiben sollten natürlich wieder geschlossen werden, wenn die Klimaanlage läuft – sonst arbeitet sie unnötig viel, da die abgekühlte Luft nahezu ungenutzt gleich wieder entweicht.

 

Schalten Sie an heißen Tagen die Klimaanlage zuerst auf Umlauf ein - damit verhindern Sie, dass warme Luft von außen herangezogen wird.

Wenn Sie an heißen Tagen die Klimaanlage einschalten, sollten Sie diese zunächst auf „Umluft“ einstellen. Denn die Umluftschaltung stoppt die Frischluftzufuhr ins Auto und wälzt stattdessen die vorhandene Luft um. Da keine warme Luft von außen herangezogen wird, kühlt der Auto-Innenraum schneller ab, dies spart Energie. Wenn sich im Auto die Temperatur wieder etwas abgekühlt hat schalten Sie die Umluft-Funktion wieder aus, sodass wieder Frischluft ins Auto kommt. Die Klimaanlage sollte prinzipiell nicht zu kalt eingestellt werden – 22 Grad Celsius sind ideal. Damit wird Ihr Kreislauf nicht durch zu hohe Temperaturunterschiede belastet und Sie sparen zudem Sprit, weil der Klimakompressor nicht so stark arbeiten muss.

 

An heißen Tagen auch beim Autofahren nicht vergessen viel zu trinken - denn ein hoher Flüssigkeitsverlust senkt die Konzentration.

Flüssigkeit ist bei Hitze nicht nur angenehm, sondern auch wichtig. Und auch wer im klimatisierten Auto sitzt und nicht schwitzt, sollte im Sommer viel trinken. Denn die Anlage entzieht der Luft Feuchtigkeit, sodass Schleimhäute in Nase und Augen austrocknen. Allerdings sollten Autofahrer in der Hitze nicht unbedingt zu eiskalten Getränken greifen – die kühlen Erfrischungsgetränke führen wegen des hohen Temperaturunterschieds zu einer Gegenreaktion in Form von Schwitzen – und damit zu weiterem Flüssigkeitsverlust.

 

Unschöne Flecken auf den Autositzen lassen sich schnell und einfach mit Rasierschaum beseitigen.

Rasierschaum ist manchmal ein wahrer Alleskönner - vor allem, wenn es ums Reinigen geht. So kann man die leicht aufrauende und reinigende Funktion von Rasierschaum dazu nutzen, Autositze zu reinigen und sie von lästigen Flecken zu befreien. Der Vorteil von Rasierschaum ist außerdem, dass er keine Gerüche hinterlässt und sich ganz einfach auf das Polster auftragen lässt. Ledersitze brauchen logischerweise eine andere Pflege als Sitzbezüge aus Fasergewebe. TIPP: Wenn Flecken auf dem Leder sind, bewährt sich ein Schmutzradierer – aber nur leichtes Rubbeln, um Verfärbungen zu vermeiden.


Um sich nicht zu verkühlen, stellen Sie bei Sommerhitze die Klimaanlage nicht zu kalt ein – 22 Grad Celsius sind ideal.

Trotz Klimaanlage sollte ein aufgeheiztes Fahrzeug vor Fahrantritt erst mal bei geöffneten Fenstern gut durchgelüftet werden, damit die Stauhitze aus dem Wagen entweichen kann. Generell empfiehlt es sich, die Klimaanlage nicht zu kalt einzustellen: 22 Grad Celsius sind ideal. Denn zu starkes Herunterkühlen kann den Kreislauf belasten, weil der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur zu groß ist. Experten raten zu maximal sechs Grad Differenz. Um das Aufheizen des Innenraums zu vermeiden, bietet sich ein Sonnenschutz an den Scheiben an. Dieser hält die größte Hitze draußen und schützt Sitze und Armaturen weitgehend vor direkter Sonneneinstrahlung.


Öffnen Sie an heißen Tagen während der Fahrt die hinteren Scheiben - der Fahrtwind saugt die angestaute Hitze raus, ohne dass Sie im Zug sitzen.

Über 30°C glühende Hitze und ein Fahrzeug ohne Klimaanlage – wie soll man so eine Fahrt gut überstehen? Bevor Sie losfahren, sollten Sie alle Fenster öffnen, damit die Hitze entweichen kann. Und während der Fahrt hilft es, wenn Sie die hinteren Scheiben öffnen. Aus der Kombination mit dem Fahrtwind entsteht ein Sog, der die heiße Luft aus dem Auto saugt und Platz für die nicht ganz so heiße Luft schafft. Und zudem sitzen Sie dabei nicht im Zug. Kleiner Tipp für Autos mit Klimaanlage: Wenn die Fahrstrecke kürzer als 5 km ist, tritt der gewünschte Kühleffekt selten ein. Verzichten Sie deshalb bei kurzen Strecken auf die Klimaanlage und fahren Sie einfach mit offenem Fenster. Das spart außerdem Kraftstoff.


BeiAnzeichen von Aquaplaning nicht bremsen, sondern über Gaswegnehmen möglichst behutsam das Tempo verlangsamen und auskuppeln.

In einer Gefahrensituation wie Aquaplaning treten viele Autofahrer instinktiv erst einmal auf die Bremse. Beim Aquaplaning macht das allerdings alles nur noch schlimmer – das Rad blockiert und sobald das Auto wieder auf trockener Straße ist bricht es seitlich aus oder gerät ins Schleudern. Auch wer versucht gegenzusteuern, tut sich keinen Gefallen: Die quergestellten Räder führen zum selben Ergebnis. Besser beraten sind Autofahrer mit den folgenden Tipps:

  • Bei Nässe sofort runter vom Gas.
  • Bei Aquaplaning-Gefahr immer unbedingt beide Hände am Lenkrad lassen.
  • Das Lenkrad gerade halten.
  • Nicht bremsen! Über das Gaspedal behutsam das Tempo weiter verlangsamen.


Um im Sommer kühle Getränke zu haben einfach das Gebläse-Rad im Handschuhfach öffnen – damit strömt kalte Luft der Klimaanlage hinein.

Im Sommer kann der Proviant für unterwegs im Auto schnell mal dahinschmelzen. Wenn Ihr Auto eine Klimaanlage hat, können Sie das Handschuhfach als mobilen Kühlschrank umfunktionieren und wenigstens einen Teil des Proviants kühlen. Das geht ganz einfach: Öffnen Sie dafür das Handschuhfach und suchen Sie ein kleines Rad, das ein Symbol für ein Gebläse besitzt. Öffnen Sie das Gebläse und die kalte Luft der Klimaanlage strömt ins Handschuhfach. Damit können Sie an heißen Tagen Schokolade oder Getränke deutlich kühler halten.


Kurzstrecken mit dem Auto bis 5 km sind echte Spritfresser. Kurze Wege stattdessen mit Fahrrad oder zu Fuß machen ist gesund, spart Geld und schont die Umwelt.

Auch wenn der Bäcker nur um die Ecke ist, fahren viele die Kurzstrecke mit dem Auto. Diese liebe Gwohnheit vieler Autofahrer kommt aber teuer, denn nach dem Kaltstart verbraucht der Motor besonders viel Sprit. Wenige wissen, dass der Benzinverbrauch auf Kurzstrecken fast doppelt so hoch ist wie bei längeren Fahrten mit dann warmem Motor. Und in der kalten Jahreszeit kann der Mehrverbrauch sogar noch höher ausfallen. Selbst ein sparsames Auto mit einem Verbrauch von 5-6l/100km kann bei der kurzen Fahrt z.B. zur Bäckerei unter Umständen deutlich über 10l/100km verbrauchen. Angenommen, der Bäcker ist 1km entfernt, dann können Sie auf den Preis für Ihr Gebäck noch einmal mindestens 40 Cent für Benzin aufschlagen.

 

Die Gefahr von Aquaplaning erkennt man daran, dass keine Fahrspuren der vorausfahrenden Autos sichtbar bleiben.

Grundsätzlich ist das Fahren bei Nässe schwieriger als auf trockener Fahrbahn. Vor allem der Bremsweg verlängert sich auf nassem, rutschigem Untergrund ganz wesentlich. Dieser Umstand ist
allerdings vorhersehbar und kann von einem umsichtigen Fahrer eingeplant werden. Auch die Aquaplaning-Gefahr kann rechtzeitig erkannt werden: Sobald die Spur des vorausfahrenden Fahrzeugs schnell wieder verschwindet ist dies ein Zeichen, dass ein dicker Wasserfilm die Fahrbahn bedeckt. Dies signalisiert eine starke Wasserschleierbildung des vorausfahrenden Wagens. Ein weiteres Aquaplaning-Alarmsignal ist eine deutliche Leichtgängigkeit der Lenkung.

 

Wenn Sie im Sommer keinen schattigen Parkplatz finden, dann parken Sie Ihr Auto besser mit dem Heck zur Sonne.

Parken Sie Ihr Auto im Sommer möglichst immer im Schatten, damit Sie gar nicht erst in ein aufgeheiztes Auto einsteigen müssen. Denn im Schatten stehende Autos erhitzen sich um bis zu 15 Grad Celsius weniger. Ist kein Schatten da, parken Sie immer mit dem Heck zur Sonne – durch die Heckscheibe gelangt nur halb so viel Sonnenlicht in den Innenraum wie durch die Windschutzscheibe. Außerdem erhitzen sich in diesem Fall die Vordersitze kaum. Und vorm Losfahren das Auto immer gut durchlüften, sodass die Hitze entweichen kann.

 

Tanken Sie im Sommer nicht bis zum Anschlag voll, da sich an heißen Tagen der Sprit im Tank ausdehnt.

Vermeiden Sie bei starker Hitze das Volltanken Ihres Fahrzeugs bis zum Anschlag, da sich bei hohen Außentemperaturen Benzin und Diesel ausdehnen. Bei Sommerhitze entspricht das Ausdehnungsvolumen in einem 50-Liter-Tank etwa 1 Liter. Dementsprechend weniger Kraftstoff sollten Sie tanken. Ist der Tank bis zum Rand gefüllt kann er überlaufen, dadurch steigt das Brandrisiko. Entweicht Sprit aus dem Tankdeckel, kann es außerdem zu Lackschäden kommen, was durch starke Sonneneinstrahlung noch beschleunigt wird. Zapfpistolen haben zwar eine Abschaltautomatik, die das Überfüllen des Tanks verhindern soll. Aber gerade vor langen Fahrten oder bei kurzzeitig niedrigen Kraftstoffpreisen füllen viele Autofahrer trotzdem weiter nach.

 

Um Ihr parkendes Auto in einer fremden Stadt wieder zufinden, auf Google Maps Standpunkt markieren und sich später einfach per Maps hinführenlassen.

Die Frage „Wo habe ich gestern noch mal geparkt?“ kann von Google beantwortet werden. Denn die aktuelle Beta-Version von Google Maps für Android weiß, wo Ihr Auto steht. Die neue Option ermöglicht es, seine Parkposition zu setzen – dazu muss man einfach auf den blauen Standort-Punkt tippen und danach auf „Parkposition speichern“ gehen. Optional kann man auch Notizen hinzufügen – z.B. welches Stockwerk im Parkhaus – und eine Erinnerung setzen (falls der Parkplatz nur temporär genutzt werden kann). Ein automatisches Speichern der Parkposition wird dann möglich sein, wenn Google die Parkgewohnheiten seiner Nutzer dank deren manueller Eingaben gelernt hat.

 

Um Sekundenschlaf am Steuer vorzubeugen, unbedingt alle 2 Stunden kurz an der frischen Luft bewegen

Sekundenschlaf ist einer der größten Gefahren im Straßenverkehr. Hier ein paar Tipps, was wirklich gegen Müdigkeit am Steuer hilft, wenn Sie viele Stunden und/oder in der Nacht unterwegs sind:

  • Nach zwei bis drei Stunden am Lenkrad eine Pause einlegen.
  • Bewegung an frischer Luft wirkt belebend und macht fit.
  • Nur ausgeruht starten und vor längeren Fahrten nur leichte Kost zu sich nehmen.
  • Finger weg von Aufputschmitteln als künstliche Wachmacher.
  • Falls mehrere Leute im Auto mit dabei sind: Mindestens ein Mitfahrer sollte wach bleiben und immer wieder auf den Fahrer achten.

 

Wer den Reifendruck des Autos regelmäßig kontrolliert, erhöht die Lebensdauer der Reifen, verbessert den Fahrkomfort und spart zudem Benzin.

Jeder Autofahrer möchte gerne Treibstoff sparen. Trotzdem halten sich viele Autofahrer nicht einmal an die einfachste aller Spar-Regeln: den korrekten Reifendruck. Jeder dritte PKW fährt mit zu wenig Luft und riskiert damit einen Reifenplatzer, erhöht zudem den Verschleiß und nimmt Mehrverbrauch in Kauf. Und zwar eine ganze Menge - ein zu geringer Druck erhöht den Verbrauch um bis zu 6 Prozent. Mit dem richtigen Reifendruck sparen Sie Sprit, schonen die Reifen und erhöhen die Fahrsicherheit. Unser Tipp: Pumpen Sie bis zu 0,5 bar mehr ein als vom Hersteller empfohlen und überprüfen Sie den Druck monatlich.

 

Kontrollieren Sie nach dem Zusperren immer, ob Ihr Auto tatsächlich verriegelt ist. Das ist Diebstahlschutz, denn Funkblocker könnten das Verriegeln stören.

Mit Hilfe von Störsendern – in Fachkreisen auch Jammer („Blockierer“) genannt – ist es möglich, die Signale der Funkfernbedienungen von Autos abzufangen, womit das Zusperren der Autos verhindert wird. Da alle Automarken auf derselben Funkfrequenz laufen, kann man fast alle Automarken mit diesem Trick knacken. Wer also in der Eile nicht darauf achtet, ob die Verriegelung auch wirklich einrastet, ist ein willkommenes Opfer für Autoknacker. Deshalb beim Drücken der Autozusperr-Taste immer auf das Aufblinken der Lichter und das typische Schließgeräusch achten. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der zieht nach dem Verriegeln des Fahrzeugs den Türgriff, um zu prüfen, ob das Auto auch tatsächlich abgeschlossen ist.

 

Gegen Übelkeit beim Autofahren hilft zum Beispiel das Kauen auf einer harten Süßigkeit oder vorbeugend eine Scheibe Ingwer.

Egal ob auf einer kurvenreichen Straße oder während des Stop-and-Go-Verkehrs: Die Übelkeit beim Autofahren kann ziemlich unangenehm sein. Wie bei allen Reise- oder Bewegungskrankheiten kommt es in diesen Situationen zu unterschiedlichen Sinneseindrücken, die sich im Gehirn einfach nicht zusammenfügen lassen. Ingwer ist ein Allroundtalent gegen Übelkeit – seine Hauptwirkstoffe sind Gingerol und Shogaol, die auch für die Schärfe des Ingwers verantwortlich sind. Gegen Übelkeit hilft besonders das Gingerol, denn es absorbiert Säuren im Magen und lindert so die Übelkeit. Wer also bei einer Autofahrt einem flauen Gefühl im Magen vorbeugen möchte, sollte eine halbe Stunde vor der Reise auf einer Ingwerscheibe kauen (Ingwer gibt es auch in Tablettenform, als Kapsel oder Tropfen). Dauert die Fahrt länger als vier Stunden, empfiehlt sich unterwegs eine erneute Einnahme. Ein wirksames Mittel gegen Reiseübelkeit ist auch das Kauen eines Kaugummis oder auf einer harten Süßigkeit. Das Kauen sorgt zudem auch für einen Druckausgleich im Ohr – das kann ebenfalls sehr wohltuend sein.

 

Damit die Pizza warm bleibt und nicht abkühlt, diese einfach auf den Beifahrersitz legen und die Sitzheizung anstellen.

Eine Sitzheizung erwärmt den Autositz auf eine angenehme Temperatur. Die maximale Heiztemperatur liegt je nach Automarke zwischen 32 und bis zu 50 Grad. Fast immer ist die Temperatur in verschiedenen Heizstufen regulierbar. Kuschelig warme Sitze wärmen aber nicht nur die Insassen des Fahrzeugs, sondern man kann diese auch umfunktionieren. Wenn Sie z.B. zu den Menschen gehören, die sich am Sonntagabend gerne eine Pizza vom Italiener holen, hier ein Tipp: Damit Ihre Pizza schön ofenfrisch bleibt, legen Sie diese auf den vorgeheizten Beifahrersitz – so können Sie zu Hause noch immer eine herrlich warme Pizza genießen.

 

Gegen Müdigkeit am Steuer hilft laut Forschern der Uni Bordeaux tatsächlich ein starker Kaffee am besten.

Was hilft wirklich gegen Müdigkeit am Steuer? Forscher der Universität Bordeaux haben untersucht, was gegen Müdigkeit am Steuer am besten hilft – mit dem Ergebnis, dass Kaffee am wirksamsten ist. Die Wissenschaftler ließen bei ihrem Versuch übermüdete Probanden rund 160 Kilometer auf einer französischen Autobahn zurücklegen. Die erste Gruppe bekam vor der Fahrt einen Becher Kaffee, die zweite Gruppe durfte ein kurzes Nickerchen machen und die dritte (Kontroll-)Gruppe bekam einen Becher entkoffeinierten Kaffee. Das Ergebnis: Wer Kaffee trank, konnte am besten seine Spur halten. Unterschiede gab es jedoch beim Alter: Je jünger die Fahrer waren, desto eher überwog die positive Wirkung des Kurzschlafs.

 

Tanken Sie Ihr Auto am besten kurz vor 12 Uhr mittags – da ist es zumeist am günstigsten.

Laut ÖAMTC tankt man am besten kurz vor zwölf Uhr Mittag, da die Tankstellen nur ein Mal pro Tag – und zwar um zwölf Uhr Mittag – die Preise erhöhen dürfen. Von da an sinken die Preise, je nach Konkurrenzlage der jeweiligen Tankstelle, wieder bis um zwölf Uhr des nächsten Tages. Danach geht der Preis wieder hoch, je nach Tankstellenbetreiber und Mitbewerber-Umfeld. Geht es um den Tag, dann muss man laut E-Control-Daten freitags am meisten für Sprit bezahlen. Mehr – und zwar unabhängig vom Wochentag – verlangen die Tankstellen nur noch vor Feiertagen. Am billigsten kann laut Statistik sonntags getankt werden. Um den jeweils günstigsten Anbieter in der Umgebung zu finden, ist es ratsam, im Internet einen Spritpreisrechner ausfindig zu machen.

 

Achten Sie auf die Einstellung Ihrer Kopfstütze im Auto. Generell gilt: besser zu hoch, als zu niedrig.

Die Kopfstütze sorgt dafür, dass der Kopf bei einem Unfall nicht ins Leere zurück fällt, sie schützt vor schlimmeren Unfallfolgen. Wichtig für eine gute Schutzwirkung ist, dass sich die Oberkante des Kopfes auf gleicher Höhe mit der Oberkante der Kopfstütze befindet. So kann der Schädel bei einem Aufprall nicht über die Kopfstütze nach hinten wegknicken. Bei der Kopfstütze gilt generell: besser zu hoch, als zu niedrig. Falls sich die Kopfstütze vertikal kippen lässt, sollten Sie diese so positionieren, dass der untere Teil eine Handbreit vom Kopf entfernt ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie eher als eine Art Kopfkissen genutzt wird. Das Risiko, dass es dann – gerade auf längeren Strecken – zum Sekundenschlaf kommt, ist relativ hoch. Das gilt auch für die Kopfstützen der Rücksitze. Sie werden oft nicht herausgezogen, weil sie dem Fahrer etwas die Sicht nach hinten versperren.

 

Messen Sie auch bei einem neuen Auto regelmäßig den Ölstand – idealerweise bei jedem 3. bis 4. Tankstellenstopp.

Die Langlebigkeit eines Auto-Motors wird vor allem durch regelmäßige Pflege und Kontrolle beeinflusst. Das Wichtigste für den Motor eines Autos ist, dass sich stets eine ausreichende Menge Motoröl darin befindet. Das Öl schmiert alle beweglichen Teile im Motor. Ist der Ölstand zu gering, reicht es nicht mehr aus, um alle Teile ausreichend zu schmieren. Dadurch entsteht eine hohe Reibung, die einen starken Verschleiß zur Folge hat. Das kann unter Umständen sogar zu einem Totalschaden des Motors führen. Daher sollten Sie in regelmäßigen Abständen den Ölstand messen – und zwar nicht erst, wenn das Warnlämpchen anfängt zu blinken, denn dann ist es oft schon zu spät. Im Idealfall kontrollieren Sie bei jedem Tankstellenstopp auch gleich den Ölstand mit – mindestens jedoch bei jedem dritten oder vierten Halt an der Tankstelle.

 

Falls Sie im Auto einen Flaschenöffner brauchen aber keinen dabeihaben, einfach die Metallschnalle des Sicherheitsgurtes verwenden.

Auch ein Autofahrer sollte bei längeren Strecken zwischendurch genug trinken. Was aber, wenn nur ein Getränk aus einer Glasflasche verfügbar und kein Flaschenöffner vorhanden ist? Dann ist es gut, einen alternativen Flaschenöffner zu finden – die Metallschnalle am Autogurt. In der Mitte befindet sich ein rechteckiges Loch. Dieses Loch setzt man waagerecht an den Kronkorken an, so wie man es von einem normalen Flaschenöffner her kennt. Anschließend drückt man den Öffner mit dem Daumen nach oben und die Flasche wird entkront.

z.B. Kfz-Versicherung, Kundenberater, ...