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Blick ins Cockpit eines amerikanischen Oldtimers

Kfz-Tipps

Unsere Sicherheits-, Spar- und Geheimtipps rund ums Thema Autofahren

Bewahren Sie im Auto immer griffbereit eine eigene Sonnenbrille auf, damit (bei blendender Sonne) die Suche nicht vom Verkehr ablenkt.

Neben der Sonnenblende sollte eine im Auto aufbewahrte Sonnenbrille stets schnell zur Hand sein. Am besten legt man sie so zurecht, dass der Griff zur Brille keine Ablenkung verursacht bzw. keine Abwendung des Blicks vom Verkehrsgeschehen erfordert. Entspiegelte oder polarisierte Gläser reduzieren zusätzlich unerwünschte Lichtreflexe beziehungsweise Blendungen. Für die Brillengläser gilt dasselbe wie für die Windschutzscheibe: Gut geputzt heißt klare Sicht. Ziemlich logisch: Vor Tunnelfahrten sollte eine Sonnenbrille stets abgenommen werden.

 

Ein getuntes E-Bike gilt in bestimmten Fällen als zulassungspflichtiges Kraftfahrzeug. Wer damit fährt, genießt keinen Versicherungsschutz und riskiert eine Strafe.

Bei E-Bikes darf die maximale Antriebsleistung des E-Motors 600 Watt nicht übersteigen und die Bauartgeschwindigkeit nicht höher als 25 km/h sein. Wenn diese Ab-Werk-Einstellungen nach oben korrigiert werden, drohen verschiedene Verwaltungsstrafen. Außerdem gibt es bei einem Unfall keinerlei Versicherungsschutz! Der Hintergrund: Sobald die Grenzen der Maximalleistung und Geschwindigkeit für Fahrräder im Sinne der Straßenverkehrsordnung 1960 (dazu zählen E-Bikes in Österreich) überschritten werden, handelt es sich nicht mehr um ein Fahrrad, sondern um ein Moped. Damit würden auch die strengeren Gesetze wie z.B. jährliches Pickerl, Ausweis[1]oder Helmpflicht zur Anwendung kommen.

 

Auch wenn Sie in einem Baustellenabschnitt eine Panne haben, ruhig Blut – am besten sofort Warnweste anziehen, das Fahrzeug verlassen und von einem sicheren Platz die Pannenhilfe verständigen.

Bei Baustellen müssen Autofahrer grundsätzlich mit besonderen Verkehrsbedingungen rechnen. Im Pannenfall sofort Warnblinkanlage einschalten und versuchen, das Fahrzeug außerhalb der Fahrspuren abzustellen. Wenn keine Pannenbuchten vorhanden oder erreichbar sind, Warnweste anziehen und sofort das Fahrzeug verlassen. Der sicherste Weg aus dem Fahrzeug ist über die der Fahrbahn abgewandten Seite – also immer weit weg von den vorbeifahrenden Fahrzeugen. Neben der Warnweste ist auch das Absichern der Notfallstelle mit dem Warndreieck ungefähr 200 Meter im Abstand vor Ihrem Fahrzeug wichtig. Und dann sofort die Pannenhilfe rufen.

 

Füllen Sie eine leere Scheibenwischanlage immer sofort auf – denn ein Betrieb ohne Wasser verschmiert die Scheibe und nutzt die Wischerblätter stark ab.

Das Wischwasser für die Scheibenwaschanlage wird immer wieder stiefmütterlich behandelt. Oft fällt erst auf, dass kein Wasser mehr im Behälter ist, wenn es unmittelbar benötigt wird. Doch eine schlechte Sicht durch die Windschutzscheibe aufgrund von verschmierten Scheiben oder anderen Sichtbehinderungen erhöht das Unfallrisiko ganz wesentlich. Deshalb den Wasserstand im Flüssigkeitsbehälter der Scheibenwaschanlage regelmäßig kontrollieren – ist der Stand zu niedrig, diesen sofort auffüllen – im Sommer mit Insektenreiniger und im Winter mit Frostschutz kombiniert.

 

Werden Bikes auf Dach-oder Heckträgern transportiert, gehören alle nicht fix mit dem Rad verbundenen Teile in den Kofferraum.

Um Unfälle zu vermeiden ist es wichtig, dass der Radträger am Heck oder am Dach des Autos richtig und fest montiert ist. Auch die Bikes müssen entsprechend gesichert sein und alle nicht fix mit dem einzelnen Rad verbundenen Teile im Kofferraum verstaut werden. Das sind Getränkeflasche, Pumpe, Kindersitz und Packtaschen ebenso wie die aufsteckbaren Kotflügel von Mountain-Bikes. So können keine Teile herunterfallen, auch die Gesamtlast und der Luftwiderstand werden verringert, die Fahrstabilität wird erhöht. Nach einigen Kilometern Fahrt gehören die Befestigungen nochmals überprüft.

 

Wenn Sie Ladegut transportieren, das um mehr als ein Viertel über die Fahrzeuglänge hinausragt, dann gelten spezielle Bestimmungen und Tempolimits.

Wenn die Ladung um mehr als einen Meter über den vordersten oder hintersten Punkt des Fahrzeugs hinausragt, müssen die entsprechenden Teile der Ladung mit einer speziellen Tafel gekennzeichnet sein: 25 x 40 cm, 5 cm breiter, roter, rückstrahlender Rand. Wenn das Ladegut um mehr als ein Viertel der Fahrzeuglänge hinausragt spricht man von einer Langgutfuhre. In diesem Fall gibt es eigene Bestimmungen: Ein Tempolimit von 50 km/h auf Freilandstraßen und 65 km/h auf Autobahnen und Autostraßen. Bei Dunkelheit und Dämmerung ist für den "Überhang" nach vorne in Fahrtrichtung eine weiße, nach hinten eine rote Beleuchtung vorgeschrieben.

 

Seit dem Vorjahr dürfen neue rote Kennzeichentafeln für Fahrrad-Heckträger auch bei Fahrten in andere Länder benützt werden.

Am 12. April 2021 trat eine Erleichterung hinsichtlich der Kennzeichen auf dem Heck-Radträger in Kraft: Sie ermöglicht es, dass auch rote Kennzeichentafeln im Ausland benützt werden dürfen, weil die neu ausgegebenen Tafeln das Internationale Unterscheidungszeichen tragen, so wie bisher die weißen Tafeln. Wer bereits eine ältere rote Tafel einsetzt, kann eine neue bei einer KFZ-Zulassungsstelle, etwa bei der GRAWE, bestellen. 

 

Schlieren auf der Windschutzscheibe können die Blendung verstärken, deshalb Scheibe unbedingt auch von innen reinigen. 

Streifen, Schlieren und Schmutz auf der Windschutzscheibe vermindern nicht nur die Sicht, sie verstärken den Effekt, dass die Sonne oder Scheinwerfer entgegenkommender Autos noch stärker blenden. Bereits bei Tempo 50 wird eine Strecke von 14 Metern "blind" zurückgelegt, wenn Autofahrer nur eine Sekunde lang z.B. von der Sonne geblendet werden. Bei Tempo 130 auf der Autobahn macht das umgerechnet schon 36 Meter ohne klaren Durchblick. Umso wichtiger ist es daher, dass im Auto für einen effektiven Sonnenschutz, freie Scheiben und eine gute Sicht gesorgt wird - sprich die Autoscheiben regelmäßig gereinigt werden, sowohl außen als auch innen.

 

Cabrio-Fahren macht Spaß, ein steifer Nacken nicht. Im Fachhandel gibt es daher für fast alle Modelle passende Zugluft-Stopper.

Der Fahrtwind birgt Gefahren, denn oft führt sogar die angenehme Sommerbrise zu einer Erkältung. Besonders zugluftempfindliche Menschen sollten sich schützen – beispielsweise mit Kappe, Mütze und einem Schal. Außerdem können sogenannte Windschotts für Abhilfe sorgen. Durch den Einsatz dieser Zugluft-Stopper wird der Luftstrom umgelenkt und hält ihn von den Fahrzeuginsassen fern. Die meisten Cabrios werden heutzutage serienmäßig mit einem solchen Windschutz ausgeliefert. Zum Glück ist es auch möglich, bei vielen Modellen den Schutz nachträglich zu integrieren.

 

Wenn Sie Ihre E-Bikes auf dem Heckträger des Autos transportieren, unbedingt Akku abnehmen, denn je weniger Gewicht, desto besser.

Der wohl größte Unterschied zwischen E-Bikes und herkömmlichen Fahrrädern ist das Gewicht. E-Bikes wiegen meist zwischen 20 kg und 30 kg und liegen damit weit über dem Gewicht eines 
normalen Fahrrades. Beim Transport von E-Bikes auf dem Heckträger des Autos sollte man daher den Akku entfernen und im Fahrzeug transportieren – je weniger Gewicht auf dem Heckträger, desto besser. Und außerdem sind so die empfindlichen elektronischen Komponenten besser geschützt.

 

Einen guten Zustand der Scheibenwischer erkennt man daran, dass die Blätter fest an der Scheibe anliegen und keine Schlieren bilden.

Die Wichtigkeit von guten Scheibenwischerblättern wird oft unterschätzt. Sie sorgen für klare Sicht auf die Straße und reinigen die Windschutzscheibe bei Regen und von jeglichem Schmutz. Abgenutzte Wischerblätter hingegen säubern schlecht und sind damit für ein deutlich höheres Unfallrisiko bei ohnehin schon schlechten Fahrbedingungen verantwortlich, ganz besonders an regnerischen Abenden und Nächten. Dass ein Scheibenwischer in einem guten Zustand ist erkennt man daran, dass die Blätter fest an der Scheibe anliegen und keine Schlieren bilden. Um den guten Zustand Ihrer Scheibenwischer beizubehalten, sollten Sie diese regelmäßig überprüfen und ersetzen, sobald Sie eine Verschlechterung der Sicht beim Fahren feststellen. 

 

Wenn Sie in einen Stau geraten, verlassen Sie die Autobahn nicht sofort, denn laut Verkehrsforschern kostet ein Alternativweg bei Staus unter fünf Kilometern meist mehr Zeit als zu warten.

Laut Verkehrsforschern ist ein Stau im Durchschnitt zwei Kilometer lang. Für einen Kilometer braucht es gut fünf Minuten, das ergibt also etwa zehn Minuten, bis Sie wieder freie Fahrt haben. Das bedeutet, dass Sie bei Staus unter fünf Kilometern meist durch den Stau schneller ans Ziel kommen als über die Ausweichroute. Eine Stau-Umfahrung lohnt sich in der Regel erst ab einer erwarteten Verzögerung von mindestens 30 Minuten. Denn die kleineren Nebenstraßen, die das Navi empfiehlt, können den vielen Verkehr oft gar nicht aufnehmen. Schon wenn nur jeder zehnte Autofahrer abfährt, ist die Ausweichroute in kurzer Zeit ebenfalls dicht. Auch wenn das Umfahren also keine Zeit spart, kann es sich aber wegen der entspannten Fahrt oder einer vielleicht landschaftlich schöneren Strecke trotzdem lohnen.

 

In vielen modernen Autos ist kein Reservereifen oder Notreifen mehr vorhanden. Daher zur Sicherheit ein Reifenreparaturset im Auto mitführen!

Zu groß, zu schwer und zu wenig gebraucht: Das Reserverad oder das vollwertige fünfte Rad hat mittlerweile in den meisten Neuwagen ausgedient. Ein Hauptgrund für den Wegfall sind die immer selteneren Reifenpannen – im Schnitt erwischt es (laut ÖAMTC) jeden Autofahrer nur alle zehn Jahre. Auch das zusätzliche Gewicht, das mehr Spritverbrauch bedeutet, und der Platz, den der Reifen wegnimmt, waren gute Gründe für den Verzicht. Als Alternative sind jetzt Reparatursets in der Reifenmulde: Dabei bläst ein kleiner Kompressor neben der notwendigen Luft auch ein Dichtmittel in den Reifen. Diese Sets sollen eine einfache und sichere Schnellreparatur sowie  anschließend die Weiterfahrt mit maximal 80 km/h in die Werkstatt ermöglichen.

 

Regelmäßig mit einem starken Staubsauger Laub und Schmutz unter der Motorhaube zu entfernen beugt Elektronikausfällen vor.

Jeder, der keine Garage hat, kennt es: Im Herbst verschwindet das Auto nicht selten unter einer Laubdecke – Blätter wie Nadeln gelangen in den Einlassbereich der Lüftungen. Wer so parkt, sollte regelmäßig die Motorhaube öffnen und die Einlässe unterhalb der Windschutzscheibe von Laub und Schmutz befreien – eine Arbeit, die sich übrigens beim Tanken oder nach der Autowäsche schnell erledigen lässt. Profis nehmen dazu einen starken Staubsauger für eine besonders gründliche Säuberung. Dabei auch die Abflüsse säubern, die sich rechts und links neben den Lufteinlässen befinden. 

 

Wer aus einem mehrspurigen Kreisverkehr ausfahren will und nicht gefahrlos auf die ganz äußere Spur kommt, sollte zur Sicherheit eine Extrarunde drehen. 

Manche Autofahrer schaudert es vor einem zwei- oder mehrspurigen Kreisverkehr. Doch sie sind weniger kompliziert, als es scheinen mag. Grundsätzlich hat der Verkehr auf dem äußeren Fahrstreifen Vorfahrt vor dem auf dem inneren. Wer vor seiner Ausfahrt nicht gefahrlos auf den äußeren Streifen kommt, dreht einfach eine Extrarunde. Tipp: Vorausschauend fahren und bei einer mehrspurigen Zufahrt frühzeitig einordnen. 
Für die erste oder zweite Ausfahrt möglichst sofort den rechten, für eine spätere Ausfahrt den linken, inneren Kreisfahrstreifen benutzen.

 

Bei Baustellen beachten Sie bitte das „Reißverschluss-System“: Bis kurz vor die Verengung heranfahren und dann abwechselnd einfädeln – also kooperieren statt konkurrieren.

Wenn auf der Autobahn ein Fahrstreifen endet bzw. Fahrstreifen zusammengeführt werden, etwa vor einer Baustelle oder aufgrund eines Unfalls, besteht selbst bei geringem Verkehrsaufkommen Staugefahr. Ob der Verkehr dann zügig weiter fließen kann, liegt an den Autofahrern selbst. Das Gebot der Stunde heißt hier „Reißverschluss-System“. Damit das Einfädeln vor der Engstelle möglichst flüssig funktioniert, sollten Autofahrer unbedingt bis zum Ende des Fahrstreifens fahren, erst dann einfädeln. Dann abwechselnd und mit ausreichend Platz einordnen bzw. die anderen einfahren lassen. Also kooperieren statt konkurrieren.

 

Gegen plötzliche Müdigkeit beim Autofahren hilft ein Stück Zitrone unter der Zunge – die belebende Wirkung ersetzt aber keinesfalls eine Pause.

Wenn Sie lange Strecken fahren, sollten Sie sich wach und konzentriert ans Steuer setzen und während der Fahrt bewusst auf Anzeichen von Müdigkeit achten. Allerdings gibt es auch einige Tipps und Tricks, die dabei helfen, sich während der Fahrt am Steuer kurzfristig wacher zu fühlen. Zum Beispiel einfach für lange Autofahrten ein paar aufgeschnittene Stückchen Zitrone mitnehmen und beim ersten Anflug von Müdigkeit ein Stück davon unter die Zunge legen – die Zitrone hat eine belebende Wirkung und aktiviert. Allerdings soll dieser Tipp nicht dazu anregen, schläfrig Auto zu fahren. Sicherheit geht vor – fahren Sie niemals Auto, wenn Sie müde sind, sondern legen Sie stattdessen lieber eine Pause ein.

 

Bei einem Cabrio sollte man prüfen, wie das elektrische Verdeck auch mechanisch zu schließen ist, um unangenehme Überraschungen zu verhindern.

Die Vorteile von vollautomatischen, elektrischen Cabrio-Dächern sind klar: der Fahrer muss sein Fahrzeug weder zum Öffnen noch zum Schließen verlassen. Allerdings muss auch ein solches Dach mit seiner durchaus komplexen Technik regelmäßig gepflegt und gewartet werden. Außerdem sollte unbedingt geprüft werden, wie das elektrische Dach auch mechanisch zu verschließen ist, denn sollte es kühl werden oder plötzlich zu regnen anfangen, könnte es unangenehm werden, wenn das elektrische Dach plötzlich streikt und nicht mehr schließt…

 

Werden Bikes auf einem Heckträger transportiert, dürfen Kennzeichen und Leuchten nicht verdeckt sein und die Räder nicht zu weit über die Fahrzeugbreite hinausragen.

Heckträger für Fahrräder werden immer beliebter, bei ihrer Anwendung ist einiges zu beachten. So vor allem, dass die Traglast des Trägers und die Stützlast der Anhängerkupplung nicht überschritten werden. Außerdem darf der Heckträger das hintere Kennzeichen nicht verdecken – dazu kann entweder die spezielle rote Kennzeichentafel besorgt werden (an der Zulassungsstelle einer Versicherung des Wohnsitzbezirkes), oder man steckt das „normale“ hintere Kennzeichen um. Wichtig ist auch, dass die Beleuchtung des Fahrzeuges nicht verdeckt wird – am besten, der Fahrradträger verfügt selbst über die entsprechenden Beleuchtungseinrichtungen. Und nicht vergessen: Das befestigte Fahrrad ragt bei manchen Fahrzeugen rechts und links über die Karosserie hinaus, das erfordert besondere Vorsicht beim Überholen, bei Kurven und Einfahrten.

 

Selbst einen kleinen Lackschaden sollten Sie immer möglichst rasch beheben, denn durch Feuchtigkeit und Schmutz wird er schnell größer.

Schon ein kleiner Schaden oder Kratzer im Lack führt oft zu Rostbefall und sollte deshalb schnell behoben werden. Nicht immer muss das Auto dafür in eine Kfz-Fachwerkstatt oder eine Lackiererei gebracht werden, gerade kleinere Schäden und Kratzer können auch Laien reparieren: Erst den betroffenen Bereich gut reinigen – so verhindert man, dass beim Ausbessern durch etwaige Schmutzpartikel weitere kleine Kratzer verursacht werden – und danach gut abtrocknen. Nun dünn die Politur auftragen und die Stelle mit einem weichen Tuch und kreisförmigen Bewegungen polieren. Kleine bzw. kleinste Kratzer sollten danach verschwunden sein.

 

Kontrollieren Sie regelmäßig den Reifendruck – denn ist er zu niedrig, erhöhen sich Spritverbrauch und Schadstoff-Ausstoß.

Ist der Reifendruck zu niedrig, steigt der Spritverbrauch deutlich an. Klare Empfehlung deshalb: Wenn das Auto selbst über keine entsprechenden Sensoren verfügt, dann Reifendruck von Hand regelmäßig kontrollieren (spätestens alle 14 Tage). Es gibt von manchen Seiten die Empfehlung, sogar leicht (max. 0,3 Bar) über die Werksangabe zu erhöhen, um Sprit zu sparen. Doch Vorsicht: Das Fahrverhalten kann sich verschlechtern, die Dämpfung der Reifen wegfallen. Und dadurch können der Verschleiß an Reifen und Fahrwerksteilen zunehmen und teure Reparaturen drohen, anstatt zu sparen.

 

Stellen Sie den Fahrersitz so ein, dass Rücken und Schultern beim Lenken immer festen Kontakt zur Lehne haben, das verbessert die Fahrsicherheit.

Viele Autofahrer machen den Fehler, dass sie die Rückenlehne viel zu weit nach hinten drehen. Das Ergebnis: Ein fast schon liegender Fahrer. Das sieht vielleicht lässig aus, in einer Gefahrensituation kann das jedoch beim schnellen Reagieren behindern. Wichtig ist, dass der Rücken und die Schultern auch beim Lenken festen Kontakt zur Lehne haben. Das ist der Fall, wenn die Lehne sich etwa im 100- bis 110-Grad-Winkel befindet. Ein kleiner Test: Setzen Sie sich richtig in den Sitz, sodass ihr Rücken angelehnt ist. Strecken Sie nun den rechten Arm aus. Im Optimalfall sollten Sie Ihr Handgelenk bequem auf dem Lenkrad ablegen können, ohne den Rückenkontakt zum Polster zu verlieren.

 

Bei winterlichen Fahrverhältnissen sollte zu LKW ein größerer Abstand eingehalten werden, denn es können sich Eisplatten vom Dach oder der Plane lösen.

Auf winterlichen Straßen droht eine unterschätzte Gefahr: Eisplatten, die zu gefährlichen Geschossen werden. Auf den Planen-Dächern von parkenden LKW können sich bei Regen mehr als 100 Liter Wasser sammeln. Wenn LKW nun über Nacht auf einem Parkplatz stehen oder mehrere Stunden Halt machen, gefriert dieses Wasser bei Minustemperaturen zu Eis. Sobald die Fahrt wieder angetreten wird und der LKW sich erwärmt, lösen sich große Eisstücke und knallen zwischen 20 Meter und 50 Meter hinter dem Lastwagen auf die Fahrbahn – oder auf das nachfolgende Fahrzeug. Es sollte also besonders im Winter immer ein Mindestabstand von 50 Metern eingehalten werden. Generell gilt hier: lieber zu viel als zu wenig!

 

Wann haben Sie zuletzt das Reifenprofil kontrolliert? Denn schlechte Reifen verlängern den Bremsweg deutlich!

Die gesetzlich festgelegte Mindestprofiltiefe für PKW-Sommerreifen liegt bei 1,6 mm. Für Ihre Sicherheit sollten Sie aber Sommerreifen spätestens mit 3 mm wechseln, denn der Bremsweg eines Autos steigt mit abnehmendem Reifenprofil enorm an. In einem Test von Sommerreifen mit drei Millimeter Restprofil kommt der PKW mit 80 km/h Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn nach rund 52 Metern zum Stillstand. Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Profiltiefe von 1,6 Millimetern hingegen kommt das Auto erst nach 61 Metern zum Stehen. Während das erste Fahrzeug schon steht, hat der Wagen mit weniger Profil noch eine Restgeschwindigkeit von 44 km/h.

 

Gegen ein flaues Gefühl bei kurviger oder langer Fahrt hilft Ingwer oder auch ein Lorbeerblatt unter der Zunge, dies beruhigt Magen und Nerven.

Ingwer ist ein Genuss- und Hausmittel zugleich, in der chinesischen Medizin vertraut man seit Jahrtausenden der Heilkraft dieser aromatischen Pflanze. Besonders empfohlen wird das Kauen frischer Ingwerstücke bei Übelkeit und Erbrechen – das ist auch sehr hilfreich, wenn jemandem Autofahrten nicht gut bekommen. Eine weitere Möglichkeit gegen einen flauen Magen bilden Lorbeerblätter – unter die Zunge gelegt beruhigen die Wirkstoffe ebenfalls Magen und Nerven.

 

Dachboxen kosten Sprit und sollten deshalb nach dem Skiurlaub besser gleich wieder abmontiert werden.

Dachboxen sollten Sie bei Nichtgebrauch unbedingt abnehmen, denn auch mit einer nicht beladenen Box verbraucht Ihr Auto aufgrund des zusätzlichen Gewichts und des Luftwiderstandes mehr Kraftstoff als ohne Dachbox. Kaufen Sie deshalb Modelle, die sich unkompliziert montieren und genauso rasch auch wieder abmontieren lassen. So sind Sie flexibler und verbrauchen nicht unnötig Kraftstoff.

 

Einundzwanzig, zweiundzwanzig… Prüfen Sie regelmäßig die Zwei-Sekunden-Regel für Ihren Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Auto.

Grundsätzlich gilt: Bei jeder Fahrgeschwindigkeit müssen wir ausreichend Sicherheitsabstand zum voranfahrenden Fahrzeug einhalten. Der Abstand sollte so groß sein, dass wir auch bei einem plötzlichen Bremsmanöver rechtzeitig anhalten können. Das sagt die Theorie, aber wie geht das in der Praxis? So wäre es korrekt: Wenn das vorausfahrende Auto an einem markanten Punkt vorbeifährt, beginnen wir langsam 21, 22 zu zählen. Erst nachdem wir 22 ausgesprochen haben, sollten wir bei diesem markanten Punkt angekommen sein. Unser Tipp: Halten Sie sich an diese Regel und prüfen Sie Ihren Sicherheitsabstand auch regelmäßig selbst. Ihrer eigenen Verkehrssicherheit zuliebe.

 

Eine Dachbox wird eher selten verwendet und ein Notizzettel als Reminder auf dem Armaturenbrett hilft dabei, sie bei Einfahrten nicht zu vergessen.

Vor allem bei SUVs verändert eine am Dach montierte Box die Gesamthöhe so, dass es bei niedrigen Garageneinfahrten von Hotels, Parkhäusern und sogar Brücken und Unterführungen zu bösen Überraschungen kommen kann. Am besten messen Sie nach der Montage die Höhe von Fahrzeug plus Dachbox ab. Und um auf Nummer sicher zu gehen, kleben Sie sich einen Notizzettel mit den Maßen als Reminder auf das Armaturenbrett – dieser kleine Warnhinweis hat schon manche Box bei der Einfahrt in die Tiefgarage gerettet!

 

Wenn Sie Ski oder Snowboard innen im Fahrzeug transportieren, sollten diese keinesfalls zwischen Fahrer- und Beifahrersitz oder unbefestigt verstaut sein.

Wenn das Auto groß genug ist und die Ski-Ausrüstung im Fahrzeug Platz findet, spricht nichts dagegen. Jedoch mit der gebotenen Vorsicht und keinesfalls zwischen Fahrer- und Beifahrersitz – denn ein Ski-Transport im Innenraum kann aufgrund der messerscharfen Kanten bei Unfällen lebensgefährlich werden! Was viele nicht wissen: Grundsätzlich müssen alle großen, sperrigen Gegenstände sehr gut befestigt werden, damit sie zum Beispiel in Kurven nicht verrutschen, Insassen verletzen oder einen Unfall auslösen. Denn ein unsachgemäßer Transport kann auch zu rechtlichen Problemen führen, konkret zu Geldstrafen von bis zu € 5.000.-.

 

Vorausschauend und möglichst gleichmäßig zu fahren erhöht die Verkehrssicherheit, spart Sprit und schont die eigenen Nerven und die Umwelt.

Starkes Beschleunigen treibt bekanntlich den Spritverbrauch deutlich nach oben. Abhängig von der Verkehrssituation ist es am besten, vorausschauend mit einer möglichst gleichbleibenden Geschwindigkeit zu fahren anstatt dauernd ordentlich Gas zu geben, um danach stark bremsen zu müssen. Dies schont nicht nur die Bremsbelege und die eigenen Nerven, sondern auch die Umwelt und wirkt sich zudem positiv auf die Verkehrssicherheit aus. Wenn Sie zum Beispiel auf eine rote Ampel zufahren: früh den Fuß vom Gas nehmen und das Fahrzeug rollen lassen.

 

Springt Ihr Auto bei Minustemperaturen nicht sofort an, betätigen Sie den Starter maximal 10 Sekunden und gönnen der Batterie dann eine Erholungspause, bevor Sie den Startvorgang wiederholen.

Gerade ältere Autos haben im Winter oftmals Startschwierigkeiten, wenn es draußen kalt ist. Sollte der Wagen nicht sofort anspringen, sollten Sie den Motor nicht länger als fünf bis zehn Sekunden versuchen zu starten, dann der Batterie eine längere Erholungspause gönnen und den Startvorgang wiederholen. Funktioniert das auch nicht und ist kein netter Straßenkamerad mit Ladekabel zur Stelle, dann rufen Sie am besten den Pannendienst.

 

Als Vorbeugung gegen das Vereisen von Autodichtungen schmieren Sie diese mit Konservierungsmittel ein und vermeiden so, dass Autotüren festfrieren.

Wenn Sie sichergehen wollen, dass Autodichtungen im Winter nicht vereisen und die Autotüren möglicherweise festfrieren, schmieren Sie die Dichtungen einfach mit einem Konservierungsmittel ein. Als Vorbeugung gegen das Vereisen der Innenscheiben können Sie diese regelmäßig mit einem Anti-Beschlagtuch abwischen.

 

Da Diesel und Benzin in Plastikbehältern mit der Zeit an Qualität verlieren, sollten Reservekanister in regelmäßigen Abständen neu befüllt werden.

Die Haltbarkeit von Benzin und Diesel ist von vielen Faktoren abhängig und lässt sich nicht genau vorhersagen. Bei luftdichter Lagerung in Metallkanistern ist Benzin theoretisch viele Jahre haltbar. Je nach Zusammensetzung sogar mehrere Jahrzehnte. Generell gilt, dass Kraftstoffe in Plastikkanistern schneller unbrauchbar werden, als in Metallkanistern. Deshalb sollten Sie den Diesel und Benzin in Plastikbehältern in regelmäßigen Abständen überprüfen und diese gegebenenfalls neu befüllen.

 

Streikt Ihr älteres Auto und wird es abgeschleppt, dann ziehen Sie dabei auf keinen Fall den Zündschlüssel ab, sonst rastet die Lenkradsperre ein.

Während des Abschlepp-Vorganges darf der Zündschlüssel nicht abgezogen werden, sonst rastet die Lenkradsperre ein. Bei vielen modernen Fahrzeugen ist die Lenkradsperre elektrisch aktiviert und muss vor dem Schleppen elektronisch deaktiviert werden. Bei leerer Fahrzeugbatterie ist das oft nicht möglich.

 

Wenn Sie Ihr Auto nicht in einer Garage abstellen, sollten Sie es wann immer möglich mit einer Abdeckung schützen, um den Wert des Autos zu erhalten.

Eine Autoabdeckung bietet nicht nur Schutz vor Wind und Wetter, vor Schnee, Eis und Hagel – sondern auch vor Laub, Steinchen und Staub, die den Lack angreifen. Und natürlich auch vor Tieren wie Mardern, Mäusen oder Katzen, die über das Auto laufen und es beschädigen können. Außerdem bleiben vielfach die Alterungseffekte durch die Sonne unbeachtet: Denn starke Sonneneinstrahlung lässt Armaturenbrett, Innenausstattung und Ledersitze schneller altern, die sichtbar werdenden Verfärbungen mindern den Wiederverkaufswert.

 

Wenn Sie in der kalten Jahreszeit die Reifen Ihres Autos mit einem Hochdruckreiniger reinigen, halten Sie einen Abstand von mindestens 20 cm ein, da der hohe Wasserdruck die Reifen schädigen kann.

Im Herbst und Winter sind Reifen und Felgen stark verschmutzt, auch durch Streusalz. Die Lösung: Ein Hochdruckreiniger, der die Spuren der kalten Jahreszeit wegspült. Doch Vorsicht: Der scharfe Wasserstrahl, aus nur 4 cm Abstand auf einen bestimmten Punkt gerichtet, führte im Test in nur 5 Sekunden zu erheblichen Beschädigungen der Reifen. Durch die hohe Temperatur die entsteht, kommt es zur Blasenbildung und der Gummi verliert an Festigkeit. Im Extremfall kann der Reifen während der Fahrt platzen. Das bedeutet nicht, dass während der kalten Jahreszeit vollkommen auf die Reifenreinigung mit dem Hochdruckreiniger verzichtet werden muss. Diese ist unbedenklich, wenn der Abstand zwischen dem Reiniger und dem Reifen mindestens 20 cm beträgt und eine relativ breit strahlende Düse verwendet wird. Der Strahl sollte auch bei härteren Verschmutzungen nicht lange direkt auf eine Stelle gerichtet werden.

 

Für Autos mit Spike-Reifen gelten eigene Tempolimits: Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 100 km/h, auf Freilandstraßen 80 km/h.

Spike-Reifen müssen auf allen Rädern, die Kräfte auf die Fahrbahn übertragen, verwendet werden. Zu beachten ist, dass die Stahlstifte der Reifen nicht mehr als 2,0 mm über die Lauffläche ragen und fest im Reifen sitzen, da ansonsten die Gefahr der Beschädigung der Fahrbahn und anderer Fahrzeuge zu groß ist. Für Kraftfahrzeuge mit Spike-Bereifung gelten eigene Tempolimits. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 100 km/h, auf Freilandstraßen 80 km/h. Am Heck des Fahrzeugs muss ein genormter Spike-Aufkleber gut sichtbar angebracht werden. Den Aufkleber erhalten Sie bei den Autofahrerclubs (ÖAMTC, ARBÖ). Das Fahren mit Spike-Reifen ist in Österreich übrigens nur in den Sommermonaten Juni, Juli, August und September verboten. Motorräder dürfen nicht mit Spike-Reifen ausgerüstet werden.

 

Bei der Lagerung von Reifen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Reifen trocken und schattig gelagert werden.

Wer seine Reifen richtig lagert, erhält die Verkehrssicherheit der Reifen und erhöht gleichzeitig die Lebensdauer. Wenn Sie Ihre Winter- und Sommerreifen als Kompletträder zu Hause im heimischen Keller oder in der Garage einlagern, sollten Sie darauf achten, dass der Lagerraum trocken, dunkel und kühl ist. Außerdem sollte für eine mäßige Belüftung ohne ständigen Luftwechsel und direkte Sonneneinstrahlung gesorgt sein. Die Reifen sollten zudem nicht mit Lösungsmitteln, Kraftstoffen, Schmiermitteln, Chemikalien usw. in Berührung kommen. Da Reifen ihre sicheren Fahr- und Brems-eigenschaften mit zunehmendem Alter verlieren, sollten Sie diese nach spätestens acht Jahren nicht mehr einlagern, sondern ersetzen.

 

Wenn Sie ein Auto mit einem Seil abschleppen, dann darf es maximal acht Meter lang sein und muss in der Mitte durch ein rotes Fähnchen gekennzeichnet werden.

Wenn das Auto streikt und nicht mehr wieder flottgemacht werden kann, bleibt dem Autobesitzer meist nur noch das Abschleppen in die nächste Autowerkstatt. Am besten geeignet sind die handelsüblichen Nylonseile: Sie dehnen sich und vermeiden daher ruckartige Zugbelastungen. Das Seil darf nicht länger als acht Meter sein und muss in der Mitte ein rotes Fähnchen haben. Beim Abschleppen ist eine Geschwindigkeit von höchstens 40 Stundenkilometer erlaubt.

 

Wenn Sie mit Ihrem Auto einen Unfall mit Wild haben, nehmen Sie ein getötetes Tier auf keinen Fall mit, denn das könnte als „Wilderei“ gelten und wäre gerichtlich strafbar.

Nach einem Unfall mit Wild verständigen Sie sofort die Polizei oder örtliche Jägerschaft und berühren Sie das verletzte oder getötete Tiere keinesfalls. Für die Kaskoversicherung wird unbedingt eine polizeiliche Meldebestätigung des Unfalls benötigt.

 

Wer mit dem Motorrad eine Tour ins Ausland plant, sollte sich vor Reisebeginn über die Pflichtausstattung informieren, denn sie ist je nach Reiseziel sehr unterschiedlich.

Wer eine Motorrad-Tour durch Europa plant, sollte sich vor Antritt der Reise über die jeweiligen Mitführpflichten der Länder informieren. Denn während Motorradfahrer in Österreich nur das Verbandszeug verpflichtend an Bord haben müssen, gelten im europäischen Ausland teils andere Regeln und man muss zusätzliche Teile mitführen. In Frankreich und Kroatien müssen zum Beispiel Ersatzlampen mitgeführt werden, sofern das Motorrad nicht über Xenon- oder LED-Leuchten verfügt. Unbedingt bei jeder Fahrt dabei sein sollte der europäische Unfallbericht.

 

Führerschein-Neulinge, die im Ausland einen Mietwagen leihen wollen, sollten unbedingt noch zuhause prüfen, ob dies die Mietbedingungen vor Ort zulassen.

Im Sommer sind auch viele Führerschein-Neulinge mit dem Auto im Ausland unterwegs oder sie wollen vor Ort ein Auto mieten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, sich vor Reiseantritt über die Bedingungen im jeweiligen Zielland sehr gut zu informieren, denn gerade für Jungfahrer können die Bedingungen für Mietwagen sehr unterschiedlich sein. Das Mindestalter variiert je nach Anmietland, Autovermieter und Fahrzeug-Kategorie. Zu beachten ist auch, dass einige Länder eigene Vorschriften für Führerschein-Neulinge haben, die man unbedingt beachten sollte. Diese reichen von verringerten Höchstgeschwindigkeiten bis zu niedrigeren Promillegrenzen.

 

Beim Parallel-Rückwärts-Einparken sollte man das Lenkrad erst einschlagen, wenn sich die Außenspiegel beider Fahrzeuge auf einer Höhe befinden.

Das Rückwärtseinparken braucht Übung. Wichtig ist, dass Sie den rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten. Beim Einparken halten Sie sich zum vorderen geparkten Fahrzeug parallel – der Seitenabstand zu diesem Fahrzeug sollte ca. 1/2 Meter betragen. Wenn Sie von der rechten Straßenseite aus einparken, gilt die Faustregel: „Spiegel an Spiegel“. D.h. schlagen Sie das Lenkrad erst dann ein, wenn sich die Außenspiegel beider Fahrzeuge auf einer Höhe befinden. Von der linken Seite aus, sollte wiederum das jeweilige Heck der Fahrzeuge auf gleicher Höhe sein.

 

Wenn Sie im Auto die Umluft einschalten, bewirken Sie damit oft ein Beschlagen der Fensterscheiben, während die Scheiben klar werden, wenn Sie kurz die Klimaanlage einschalten.

Beschlagene Autoscheiben sind ein bekanntes Problem und erhöhen das Unfallrisiko. Sie beschlagen, wenn die Feuchtigkeit aus der Luft an der Scheibe kondensiert: Vor allem, wenn die Umluft-Funktion eingeschaltet ist, denn damit wird lediglich die feuchte Innenraumluft umgewälzt. Vergewissern Sie sich also, dass der Umluft-Schalter nicht aktiv ist, sondern schalten Sie kurz die Klimaanlage ein: Das ist die effektivste Waffe gegen beschlagene Scheiben, denn die Luft wird in der Klimaanlage getrocknet. Beschlagene Scheiben sind so binnen Sekunden wieder frei. Aber nicht vergessen: Sobald möglich die Klimaanlage wieder ausschalten, das spart Sprit und schont die Umwelt.

 

Untypische Geräusche am Auto sind meist erste Anzeichen für einen Schaden und auch wenn keine Anzeige leuchtet, fahren Sie am besten gleich zur Kontrolle in die Werkstatt.

Geräusche im Auto verraten viel über dessen Zustand. Sie können die ersten Anzeichen für einen möglichen Schaden des Autos sein. Bei der genauen Deutung von Geräuschen tun sich auch Profis schwer. Trotzdem gibt es einige Anhaltspunkte, die dem Laien helfen können, die gefährlicheren von den belangloseren Geräuschen zu unterscheiden: Nimmt z.B. ein tickendes Geräusch mit steigender Fahrgeschwindigkeit zu, kann das ein Hinweis auf ein loses Teil am Rad oder an der Getriebeausgangswelle sein. Nimmt ein tickendes Geräusch wiederum mit der Motordrehzahl zu, kann das ein Hinweis auf ein erhöhtes Ventilspiel oder einen Motorverschleiß sein. Es ist unbedingt notwendig, diese ersten Anzeichen für einen möglichen Schaden des Autos ernst zu nehmen, so können nämlich teure Folgeschäden vermieden werden.

 

Achten Sie an heißen Tagen auf eine gute Kühlung im Auto, denn eine Innentemperatur von 35 Grad verringert die Reaktionsfähigkeit ungefähr so wie 0,5 Promille Alkohol im Blut.

Der Einfluss von Hitze bei Autofahrten im Sommer ist nicht zu unterschätzen. Hitze macht Menschen träge. Wer mit einem auf 35 Grad Celsius aufgeheizten Innenraum unterwegs ist, verringert seine Reaktionsfähigkeit – die nimmt bei dieser Temperatur deutlich ab und erhöht die Unfallgefahr. Und zwar ungefähr mit demselben Effekt, der sich auch bei einem Blutalkoholspiegel von etwa 0,5 Promille einstellt. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf eine gute Kühlung und Lüftung des Fahrzeuginnenraums zu achten. Außerdem: Während der Fahrt genügend trinken, am besten Wasser.

 

Wenn Sie mit Ihrem Auto häufig weite Strecken fahren, sollten Sie eine Reserve-Flasche des richtigen Motoröls immer dabeihaben.

Falls Sie einmal selbst Motoröl nachfüllen müssen, dann stellen Sie sicher, dass sie auch das richtige Öl verwenden. In der Bedienungsanleitung Ihres Autos finden Sie genauere Angaben dazu. Es ist immer sinnvoll, eine Flasche des passenden Motoröls im Auto zu haben, um im Notfall unmittelbar selbst nachfüllen zu können. Wenn Sie das Motoröl direkt in Ihrer Werkstatt kaufen, können Sie sicher sein, dass es das gleiche ist, das auch beim Ölwechsel verwendet wurde.

 

Im Kofferraum Ihres Autos sollten schwere Koffer ganz unten verstaut werden, denn bei starkem Bremsen können sie sonst zum gefährlichen Geschoss werden.

Bei Urlaubsreisen mit dem Auto ist richtiges Packen nicht zuletzt ein Sicherheitsthema: Schwere Gegenstände sind nah an der Rücksitzlehne und möglichst tief unten im Kofferraum zu verstauen. Dadurch bleibt der Fahrzeugschwerpunkt niedrig und das Kurvenverhalten wird wesentlich weniger beeinträchtigt. Am sichersten wäre es, die Ladung im Kofferraum zusätzlich mit Zurrgurten zu fixieren. So kann sie bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver nicht verrutschen und den Wagen ins Schleudern bringen. Wichtig: Auf gar keinen Fall gehören Gepäckstücke mit großem Gewicht in eine Dach-Box!

 

Warnblinker, Warndreieck und Warnweste sind bei Autopannen Pflicht und auch ein aufgeladener LED-Scheinwerfer sollte ins Auto, für mehr Sicherheit bei Pannen in der Dunkelheit.

Eine Autopanne birgt immer Gefahren, unabhängig von Art und Zustand der Straße und den gerade herrschenden äußeren Bedingungen. Deshalb ist es in Österreich Pflicht, Warnweste, Warndreieck und Verbandszeug mitzuführen – all das gehört zur vorgeschriebenen Grundausstattung für Autos auf unseren Straßen. Gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber ein erheblicher Sicherheitsvorteil bei Pannen am Abend oder in der Nacht: Zusätzliche LED-Leuchten, die ebenfalls im Auto mitgeführt werden – natürlich aufgeladen.

 

Autofahrer, die unter einer Pollenallergie leiden, sollten Ihren Innenraumfilter regelmäßig wechseln, damit sich weniger Pollen und Verschmutzungen ansammeln!

Die Luftqualität im Fahrzeuginneren hat großen Einfluss auf Konzentrationsfähigkeit und Gesundheit der Fahrzeuginsassen. Nahezu alle Neufahrzeuge sind serienmäßig mit Innenraum-Luftfiltern ausgestattet – doch ohne regelmäßiges Wechseln dieses Innenraum-Filters kann sich die gewünschte Wirkung nicht auf Dauer entfalten. Deshalb sollte man mindestens einmal jährlich den Filter wechseln – Vielfahrer und Menschen, die unter einer Pollenallergie leiden, besser zweimal jährlich. Denn so ist dauerhaft eine wirksame Reinigung der Luft von Feinstaub, Pollen & Co. gewährleistet.

 

Wenn Sie im Auto sehr viel Gepäck verstauen müssen, stellen Sie alles, was mitkommen soll, nebeneinander auf und prüfen Sie vor dem Einladen, ob Ihr Vorhaben realistisch ist – das spart Nerven.

Der Platz im Kofferraum des Autos ist begrenzt. Daher besteht der erste Schritt der Reise- oder Urlaubsvorbereitungen darin, sich klarzumachen, welche Dinge man überhaupt mitnehmen muss – und möchte. Diese Entscheidung gehört zu den größten Herausforderungen vor der Fahrt. Haben Sie dann entschieden, welche Dinge mitkommen, sollten sie in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Dabei gilt es zu bedenken, die Dinge, die man zuerst wieder herausnehmen muss, an dem am schnellsten und einfachsten zugänglichen Ort zu verstauen. Außerdem ist es praktischer, wenn Griffe und Henkel von Taschen oder Koffern nach oben weisen, um sie einfacher wieder herausnehmen zu können. Beim Verstauen der Koffer sollten übrigens die schwersten immer ganz unten und so weit hinten wie möglich untergebracht werden – nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen.

 

Füllen Sie in Ihrem Auto möglichst nur das Öl nach, das in der Bedienungsanleitung steht - das optimiert die Leistung und verlängert die Lebensdauer des Motors.

Unterschiedliche Motoren brauchen unterschiedliche Motoröle. Das gilt für Benzin- wie Dieselmotoren, aber auch für verschiedene Motorvarianten. Die Öle werden genau auf die individuellen Anforderungen des jeweiligen Herstellers abgestimmt. Um deutlich zu machen, welches Motoröl in ihrem Fahrzeug verwendet werden darf, haben sie sogenannte Herstellerfreigaben eingeführt. Das sind für jeden Autohersteller unterschiedliche „Öl-Codes“. Die Herstellerfreigabe für Ihr Auto findet man im Handbuch bzw. im Serviceheft und ist auf dem Etikett des Behälters aufgedruckt.

 

Gegen einen Auto-Einbruch schützt eine gute Wahl des Parkplatzes. Wenn keine Garage oder kein bewachter Parkplatz in der Nähe sind, wählen Sie zumindest eine belebte Straße.

Achten Sie beim Parken auf die Parkplatzwahl. Belebte Stadtbezirke sind sicherer, ebenso bewachte Parkplätze. Besteht die Möglichkeit einer abgeschlossenen Garage oder Halle, sollte diese vorgezogen werden, auch wenn nur für kurze Zeit geparkt wird. Unbewachte Langzeitparkplätze, dunkle Nischen oder wenig frequentierte Bereiche in Parkhäusern sind zu vermeiden. Das gilt ebenso für schlecht beleuchtete Straßenzüge im urbanen Umfeld oder in dunklen Einfahrten.

 

Wenn beim Einschalten der Klimaanlage Ihres Autos unangenehme Gerüche ausströmen, lassen Sie unbedingt eine Wartung durchführen - Ihrer Gesundheit zuliebe.

Die Klimaanlage eines Fahrzeugs sorgt dafür, dass der Innenraum gekühlt ist und der zugeführten frischen Luft die Feuchtigkeit entzogen wird. Bei diesem Prozess wird die Luft auch direkt gereinigt, wodurch unangenehme Gerüche von außen nicht in das Fahrzeuginnere gelangen – vorausgesetzt, das Filtersystem ist sauber. Fängt es nach dem Einschalten der Klimaanlage plötzlich im Auto an schlecht zu riechen, ist das kein gutes Zeichen und deutet auf Bakterien und Keime hin. Der Vorgang der Abkühlung ist ziemlich heiß. In Kombination mit der angesammelten Feuchtigkeit ergibt das den perfekten Lebensraum für Pilze. Nicht, dass diese nur für den üblen Geruch verantwortlich sind. Über die Lüftung können sich die Bakterien und Keime im gesamten Auto verbreiten. Das stinkt nicht nur, sondern schadet auch massiv der Gesundheit. Umso wichtiger ist die Wartung der Klimaanlage.

 

Vorsicht, wenn Sie auf Autofahrten im Ausland ihren Sohn oder ihre Tochter ans Steuer lassen wollen – denn unseren L17 Führerschein akzeptieren nur sehr wenige Länder.

Die Führerscheinprüfung ist geschafft und man will zeigen, wie gut und wie sicher man bereits unterwegs ist. Vielleicht auf einer gemeinsamen Fahrt in den Urlaub oder sogar, wenn man das erste Mal ohne die Eltern einen Kurztrip mit dem Auto ins benachbarte Ausland machen darf? Doch Vorsicht: Österreichische L17-Führerschein-Neulinge dürfen bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres nicht mit dem Auto in den Nachbarländern unterwegs sein, mit einigen wenigen Ausnahmen: Nur Großbritannien, Nordirland, Dänemark und Deutschland erlauben L17-Fahrten.

 

Als Beifahrer im Auto können Sie das Fahrverhalten unerfahrener Lenker stark beeinflussen. Durch Kritik oder Ablenkung steigern Sie das Unfallrisiko, durch Gelassenheit vermindern sie es.

Der ÖAMTC hat Autofahrer befragt, was den perfekten Beifahrer ausmacht: Die meisten wünschen sich als Beifahrer den Partner oder einen guten Freund, da man einander kennt und vertraut. Als sehr unterstützend wird empfunden, wenn für eine besonders sichere und angenehme Fahrweise hin und wieder ein Lob ausgesprochen wird. Als störend hingegen wird Kritik am Fahrstil empfunden – auch kann diese leicht zu Streit führen. Deshalb sollte Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Fahrers für jeden Beifahrer an oberster Stelle stehen. Ärger und Streit haben im Fahrzeug nichts verloren, da sie den Fahrer stark vom eigentlichen Verkehrsgeschehen ablenken – gerade bei unerfahrenen Lenkern kann dies zu gefährlichen Situationen führen.

 

Bei sehr langen Autofahrten sollten Sie zu jeder ungeraden Stunde eine Pause einlegen, denn Monotonie senkt stark die Konzentrationsfähigkeit.

Müdigkeit, Rückenbeschwerden, Konzentrationsschwäche: Bei langen Autofahrten gelangen Fahrer häufig an körperliche Grenzen. Damit Sie bei langen Fahrten sicher und entspannt ankommen, sollten Sie regelmäßig Pausen einlegen. Die leicht zu merkende Faustregel für das richtige Pausentiming: Zu jeder ungeraden Stunde eine Pause einlegen. Eine erste kurze Pause kann schon nach einer Stunde eingelegt werden und 5 Minuten dauern. Je länger man fährt umso länger sollten die darauffolgenden Pausen sein, also nach 3 Stunden Autofahrt 15 Minuten und nach einer Fahrdauer von 7 Stunden sollte man sich zumindest eine Stunde Pause gönnen. Auch vor einer Übernachtung sollte man sich nicht scheuen: Bei mehr als 10 Stunden Autofahrt ohne Fahrerwechsel gilt es unbedingt eine Schlafpause einzulegen.

 

Einen Diebstahl der Nummerntafeln am Auto muss man bei der Polizei anzeigen, denn nur dann darf man maximal eine Woche mit einer behelfsmäßigen Ersatztafel fahren.

Nach dem Verlust oder Diebstahl muss bei der Polizei unverzüglich (bis spätestens eine Woche danach) eine Verlustanzeige oder Diebstahlsanzeige gemacht werden. Dies gilt auch dann, wenn der Verlust oder Diebstahl im Ausland erfolgt ist. Unter bestimmten Voraussetzungen können von der Zulassungsstelle neue Kennzeichentafeln zugewiesen werden. In der Zwischenzeit kann eine behelfsmäßige ("selbstgebastelte") Ersatztafel verwendet werden. Diese gilt gemeinsam mit der Anzeige maximal eine Woche lang als Kennzeichenersatz.

 

Auch wenn Sie nur einen Parkschaden verursachen, sind Datenaustausch oder eine polizeiliche Anzeige gesetzlich vorgeschrieben – der berühmte Zettel hinter dem Scheibenwischer reicht nicht.

Bei Parkschäden bzw. auch bei Bagatelle-Unfällen einfach Gas zu geben zeugt nicht nur von denkbar schlechter Straßen-Kameradschaft, sondern ist auch aus rechtlicher Sicht ein Fehlverhalten. Selbst der berühmte Zettel oder die Visitenkarte unter dem Scheibenwischer reichen nicht aus. Denn bei einem Autounfall mit „nur“ Sachschaden muss dieser – egal wie klein – ohne unnötigen Aufschub der Polizei gemeldet werden. Das Gesetz ist hier äußerst streng und kennt nur zwei Möglichkeiten: Entweder Datenaustausch unter Anwesenden oder unverzügliche Anzeige.

 

Beim Motorradfahren ist bei kurviger Fahrt eine kontinuierliche Blickführung entscheidend – trainieren Sie deswegen Ihre Konzentration und vermeiden Sie jede Ablenkung.

Bei einer kurvenreichen Tour ist die Blickführung wichtig! Deshalb trainieren Sie ganz besonders zu Beginn der Bike-Saison erneut die spezielle Blickführung wie Einlenkpunkt, Scheitelpunkt, Kurven-ausgang und weiterer Straßenverlauf. Denn für einen flüssigen und sicheren Ablauf der Fahrt ist die kontinuierliche Blickführung entscheidend. Trainieren Sie deswegen auch ganz besonders die Konzentration auf das Wichtige, das Sehen und blitzschnelle Verstehen der Gegebenheiten – und nehmen Sie bei Unklarheiten konsequent die Geschwindigkeit raus.

 

Auch wenn Sie ein älteres Auto fahren und wenig Geld für Wartung ausgeben möchten, sollten Sie zumindest einmal pro Jahr einen Ölwechsel durchführen.

Öl im Motor dient dazu, die Reibung und somit die Abnutzung von Kolben, Ventilen, Wellen und Lagern zu verringern. Regelmäßiger Ölwechsel schützt vor Motorschäden – je nach Fahrzeug und Bauweise kann die sinnvolle Häufigkeit unterschiedlich ausfallen. Generell sollte bei alten Fahrzeugen (bis Baujahr 2000) nach max. 15.000 km oder zumindest 1x pro Jahr und bei Fahrzeugen ab Baujahr 2000 nach max. 30.000 km das Motoröl gewechselt werden. Um das optimale Intervall sicher zu stellen empfiehlt es sich, das Serviceheft zu studieren. Bei modernen Fahrzeugen informiert die Servicelampe im Tacho.

 

Im Falle der Abmeldung Ihres Autos können Sie das Kennzeichen für ein halbes Jahr reservieren, wenn die Anmeldung des neuen Autos bei derselben Zulassungsstelle erfolgt.

Im Zuge der Abmeldung kann auch die Freihaltung des gleichen Kennzeichens für ein anderes Fahrzeug für längstens sechs Monate beantragt werden. In diesem Fall muss die Anmeldung des neuen Fahrzeuges bei der Zulassungsstelle vorgenommen werden, bei der das alte Fahrzeug abgemeldet wurde. Diese Regelungen gelten für alle EU-Bürger mit einem in Österreich zugelassenen Kfz.

 

Führerschein-Neulinge müssen bei Autofahrten im Ausland besonders aufpassen – oft gelten für sie spezielle Regeln, z.B. verringerte Tempolimits und Promillegrenzen.

Für Führerschein-Neulinge ab 18 Jahren gelten in vielen Ländern spezielle Verkehrsbestimmungen. In Deutschland z.B. gilt für Fahranfänger während der zweijährigen Führerschein-Probezeit bzw. für alle Lenker bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres absolutes Alkoholverbot. Darunter fallen auch österreichische Führerscheinneulinge und alle Touristen unter 21 Jahren. Für Italien wiederum gilt, dass alle Führerschein-B-Neulinge innerhalb der ersten 3 Jahre nach Ausstellung auf Autobahnen nur 100 km/h und auf Schnellstraßen nur 90 km/h fahren dürfen. Sind seit der Führerscheinprüfung weniger als 3 Jahre verstrichen, gilt überdies absolutes Alkoholverbot am Steuer.

 

Bei der Lagerung von Reifen sollten Sie darauf achten, dass Reifen mit Felgen liegend oder hängend, aber Reifen ohne Felgen aufgestellt gelagert werden.

Bei der Lagerung von Autoreifen sollten Sie folgendes beachten: Reifen mit Felgen sollten liegend oder hängend gelagert werden. Sind sie waagrecht und übereinander gestapelt, sollten Sie vorher den Luftdruck um 0,5 bar erhöhen, um einem Druckverlust vorzubeugen, der durch das lange Liegen entstehen kann. Lagern Sie Ihre Reifen ohne Felge ein, stellen Sie sie hochkant nebeneinander, so dass sich die Seitenwände berühren. Sorgen Sie außerdem dafür, dass sich Anti-Oxidationsmittel auf dem gesamten Umfang verteilen können, indem Sie die Reifen regelmäßig ein Stück drehen. Auch wenn Sie Ihre Reifen mit größter Sorgfalt eingelagert haben, können sie durch die Nichtbenutzung austrocknen. Achten Sie deshalb gründlich auf brüchige Stellen, bevor Sie die Reifen wieder am Auto montieren.

 

Bei den ersten Motorradfahrten nach der Winterpause sollte man seine Fahrten besonders vorsichtig angehen und die ersten Touren auch nicht länger als 2 bis 3 Stunden planen.

Am Anfang nicht übertreiben! Denn Motorradfahren verlangt Gehirn und Muskulatur eine Menge ab: ständige Konzentration, schnelle Entscheidungen, ungewohnte Bewegungen und Haltekräfte. Deshalb ist es wichtig, gerade am Saisonstart die Fahrten bewusst zu dosieren und unterwegs eine Pause einzulegen. Am besten plant man die ersten Touren nicht länger als 2-3 Stunden plus Pausen.

 

Parken Sie in enge Parklücken immer rückwärts ein – das ist wesentlich einfacher als vorwärts, weil Autos beim Rückwärtsfahren wendiger sind.

In die klassische Lücke zwischen zwei Autos am Straßenrand kann man oft nur rückwärts einparken. Das liegt daran, dass die Vorder- und Hinterräder einen unterschiedlichen Spurkreis besitzen. Beim Pkw ist die Lenkung vorne – der Mittelpunkt der Kreisbewegung liegt daher auf Höhe der Hinterachse. Daher braucht man für das Rangieren weniger Platz, wenn man rückwärts einparkt. Als Überstand gibt es nur den Abstand zwischen Hinterachse und hinterer Stoßstange, vorwärts dagegen muss man weiter ausholen. Zusätzlich zum Radius des Wendekreises ist hier noch der Abstand zwischen Hinterachse und vorderer Stoßstange ausschlaggebend.

 

Im Falle eines Autounfalls fotografieren Sie den Unfallort aus mehreren Perspektiven und so, dass man später Entfernungen, Abstände und Größen gut beurteilen kann.

Falls die Polizei bei einem Unfall nicht hinzugezogen wird, müssen Beweise selbst gesichert werden. Es ist am besten, den Unfallort aus verschiedenen Richtungen und Perspektiven zu fotografieren, sodass Entfernungen, Abstände und Größen besser beurteilt werden können. Bremsspuren, Splitter oder abgebrochene Fahrzeugteile gehören ebenfalls abgelichtet, genauso die Papiere des Unfallgegners. Grundsätzlich ist alles hilfreich, womit später der Unfallhergang dokumentiert werden kann. Mit dem Smartphone lassen sich unkompliziert Beweise sichern. Ist es nicht zur Hand oder beschädigt, kann alternativ von Hand eine Skizze angefertigt werden.

 

Ihre Rückenlehne im Auto ist richtig eingestellt, wenn sie sich im Sitz anlehnen und bei ausgestreckten Armen Ihre Handgelenke bequem auf dem Lenkrad ablegen können.

Für eine richtig eingestellte Rückenlehne gilt als Faustregel, dass die Schultern stets Kontakt zur Rückenlehne haben sollen. Damit das gewährleistet wird, ist vor allem auch die Einstellung des Lenkrads von Bedeutung. Dieses sollte nur so weit vom Körper entfernt sein, dass das Handgelenk ohne Anstrengung auf dieses abgelegt werden kann. Außerdem sollte zwischen dem Steuer und den Beinen genug Luft sein, sodass die Beine nicht eingeklemmt sind.

 

Wenn Ihre leere Autobatterie Starthilfe benötigt, hängen Sie das Ladekabel an Pluspol und blankes Metall, aber nie an den Minuspol der Batterie, da sich dabei Knallgas entzünden kann.

Eine schwache Batterie oder eingeschaltete Verbraucher sind oft die Ursache für Startprobleme. Wer sich mit einem Starthilfekabel selbst helfen will, sollte erst einen Blick in die Betriebsanleitung des Autos werfen und unbedingt den folgenden Tipp beherzigen: Man klemmt das Ende des roten Starthilfekabels an den Pluspol (+) der entladenen Batterie, das andere Ende an den Pluspol (+) der Spenderbatterie. Danach verbindet man mit dem schwarzen Kabel den Minuspol (-) der Spenderbatterie mit einem nicht lackierten Metallteil im Motorraum oder dem Motorblock des zu startenden Fahrzeuges – auf keinen Fall mit dem Minuspol der leeren Batterie, weil sich durch Funken Knallgas entzünden kann. Zum Merken: Immer zuerst "Plus an Plus" und dann "Minus an Masse".

 

Beim Verstauen des Gepäcks im Auto sparen Sie Nerven, wenn Sie vor dem Einräumen überlegen, welche Dinge dann wieder zuerst benötigt werden – und diese ganz zuletzt einpacken.

Halten Sie Wichtiges griffbereit! Eine kluge Packordnung oder zumindest ein kurzes Nachdenken vor dem Einpacken, welche Teile zwischendurch bei Pausen oder nach der Ankunft wieder als Erstes benötigt werden, schonen Ihre Nerven. Ganz besonders, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind ist es wichtig, gewisse Dinge immer griffbereit zu haben. Das sind zum einen kleinere Snacks sowie etwas zu Trinken. Zum anderen braucht ein Kind auf längeren Fahrten Beschäftigung. Nehmen Sie ein Spielzeug mit, mit dem sich das Kind während der Fahrt beschäftigen kann – oder bereiten sie eine Auswahl von Hörspielen für das Autoradio vor.

 

Nehmen Sie beim Parkplatzsuchen grundsätzlich die erste freie Parklücke, auch wenn Sie dann einige Schritte weiter gehen müssen – in Summe spart es Zeit und Sprit.

Die Parkplatzsuche in der Innenstadt, vor Discounter oder Freizeitpark kann ganz schön lange dauern. Die richtige Strategie spart Zeit und auf längere Sicht auch Sprit, wie Wissenschaftler nun ermittelt haben. Sie verglichen in einer Simulation unterschiedliche Herangehensweisen an die Parkplatzsuche und berechneten den durchschnittlichen Zeitaufwand für das Erreichen des endgültigen Zielorts. Ergebnis: Der geringste Zeitverlust fällt bei einer "pragmatischen" Strategie an. Sie besteht darin, die erste freie Lücke zwischen zwei bereits geparkten Fahrzeugen zu wählen. „Optimisten“, die direkt bis zum Eingang fahren, würde die große Konkurrenz um kostbare Parkplätze möglicherweise besonders viel Zeit kosten – wenn dies mit zusätzlichen Extrarunden verbunden ist, auch Sprit. Einzige Ausnahme möglicherweise: extrem hochfrequentierte Areale.

 

Bewahren Sie eine Kopie Ihrer Fahrzeugpapiere und aller wichtigen Dokumente stets auch Zuhause auf – für den Fall der Fälle.

Trotz moderner Sicherheitstechnik werden immer wieder Autos oder Wertgegenstände aus dem Inneren von Fahrzeugen gestohlen. Vor allem im Urlaub, beim Aufenthalt in einer wenig vertrauten Umgebung, ist besondere Vorsicht und Wachsamkeit der Autobesitzer gefragt. Deshalb ist es klug, die Originalpapiere nicht im abgestellten Auto zu lassen. Denn im Falle eines Verlusts ist es immer zeitintensiv und teuer, alle Papiere und Stempel wiederzubekommen. Außerdem ist empfehlenswert, sicherheitshalber Kopien von den Fahrzeugpapieren und anderen wichtigen Dokumenten anzufertigen und zuhause aufzubewahren, um für den Fall der Fälle auf Ihre (Fahrzeug-) Daten zurückgreifen zu können.

 

Jedes Gepäcksstück im Auto erhöht den Spritverbrauch, daher z.B. volle Bierkisten nicht im Auto spazieren fahren oder lagern.

Für die Nutzung des Autos gibt es ein paar einfache Regeln, mit denen man Sprit sparen und somit die eigene Geldtasche entlasten und die Umwelt schonen kann. Dazu gehört vor allem, nicht mit unnötigem, zusätzlichem Gewicht unterwegs zu sein. Also z.B. volle bzw. leere Bier- und Wasserkästen nicht im Auto zu lagern. Oder auch, die Dachbox nach dem Urlaub wieder gleich zu demontieren. Denn wegen des erhöhten Gewichts erhöht sich sonst der Treibstoff-Verbrauch und damit auch der Schadstoff-Ausstoß. Und gerade letzteres sollte in unser aller Interesse vermieden werden.

 

Fahren Sie auf einen Zebrastreifen grundsätzlich immer langsam, konzentriert und bremsbereit zu, sodass Sie sofort reagieren können.

Unfälle mit Fußgängern, die die Straße überqueren, gehören zu den häufigsten Unfallursachen. Daher sollten Autofahrer bei der Annäherung an einen Zebrastreifen besondere Vorsicht walten lassen. Laut Straßenverkehrsordnung haben Fahrzeuge Fußgängern an Fußgängerüberwegen das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen – sie müssen anhalten. Das bedeutet: Fahrzeuge dürfen nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren und müssen jederzeit stehen bleiben können. Besondere Vorsicht gilt beim Abbiegen. Hier werden Fußgänger leicht übersehen, wenn sie gleichzeitig von zwei Seiten kommen. Aber auch Fußgänger sollten beim Überqueren der Straße vorsichtiger sein: Handy und Kopfhörer erhöhen das Gefahrenpotential wesentlich!

 

Kontrollieren Sie regelmäßig in Ihrem Auto auch das Notrad: Wenn es deutlich älter als 5 Jahre ist, gefährdet es bei seinem Einsatz die Sicherheit und sollte ausgetauscht werden.

Die Zeiten, in denen Autos noch mit einem vollwertigen Ersatzreifen ausgeliefert wurden, sind schon lange vorbei. Mittlerweile besitzen Autos ein Notrad oder verwenden eine andere Technologie. Das spart Gewicht und dadurch auch Sprit. Da das Notrad üblicherweise sehr lange im Kofferraum lagert, sollten Sie seinen Zustand und den Reifendruck regelmäßig prüfen. Bei einer Inspektion oder einem Service übernimmt diese Aufgabe üblicherweise die Werkstatt, aber am besten Sie fragen danach. Der Reifendruck muss beim Notrad übrigens deutlich höher als bei den anderen Reifen ausfallen, in der Regel über 4 bar. Wenn das Notrad nicht mehr den notwendigen Qualitätsanforderungen entspricht und Ihnen die Werkstatt zum Austausch rät, sollten Sie das rasch tun – Ihrer Sicherheit zuliebe.

 

Einen guten Zustand Ihrer Scheibenwischer erkennen Sie daran, dass die Blätter der Scheibenwischer fest an der Scheibe anliegen.

Die Überprüfung der Wischblätter ist ein wichtiger Bestandteil der Fahrzeugkontrolle und aus Sicherheitsgründen zwingend vorgeschrieben. Das wohl häufigste Problem ist ein schlechtes Wischbild, bei dem die Windschutzscheibe nicht ausreichend gesäubert wird: Die Wischerblätter rubbeln, erzeugen Schlieren oder verschmieren die Windschutzscheibe. In solchen Fällen haben die Wischerblätter entweder wegen Fremdstoffen (Schmutz, Lack, Öl, Politur, Wachs) keinen richtigen Kontakt zur Scheibe, oder sie sind falsch eingestellt. Ein Hinweis für eine falsche Einstellung ist, dass Rubbeln oder Schlieren nur in einer Bewegungsrichtung der Wischer entstehen. Sollten die Wischerblätter die Windschutzscheibe in beide Richtungen schlecht reinigen, sind sie möglichweise bereits abgenutzt und porös. Ist dies der Fall, müssen sie so schnell wie möglich ausgetauscht werden.

 

Wenn Sie mit Ihrem Auto meistens mit Tempomat fahren, passen Sie auf bei Bergetappen und hügeligen Straßen: Hier kostet der Tempomat unnötig Sprit!

Vielen Autofahrer genießen die bequeme und entspannte Fahrt mit dem Tempomat. Er hat die Aufgabe, die Geschwindigkeit konstant zu halten und sollte vor allem zum gleichmäßigen und damit spritsparenden Fahren genutzt werden. Aber der Einsatz des Tempomats ist nicht auf jeder Strecke sinnvoll: Auf Bergetappen oder hügeligen Straßen kostet er nämlich unnötig Kraftstoff. Deshalb setzt man diese Einrichtung am besten auf der Autobahn oder ebenen Straßen ein.

 

Passen Sie die Geschwindigkeit Ihres Autos immer den Fahrbahnbedingungen an – denn Nässe, Schnee oder Rollsplitt verlängern Ihren Bremsweg um ein Vielfaches.

Regen, Schnee und Eis – ständig wechselnde Straßenverhältnisse bergen Gefahren. Der Bremsweg kann bei diesen Wettersituationen kaum vorstellbare Ausmaße annehmen. Bei Tempo 130 beträgt dieser z.B. auf glatter Fahrbahn 435 Meter – also fast einen halben Kilometer. Vorrausschauendes Fahren, angepasste Geschwindigkeit und das Einhalten größtmöglicher Abstände (!) gehören daher bei diesen schwierigen Bedingungen ebenso zu den Grundvoraussetzungen wie weiches und sanftes Lenken, sowie ein gefühlvoller Umgang mit Bremse und Gas.

 

Schneeketten aus Metall rosten sehr rasch. Daher reinigen Sie diese nach jedem Einsatz möglichst immer zusätzlich mit einem Rostschutzmittel.

Neben der Reinigung von Schneeketten nach dem Gebrauch kommt es auch auf die entsprechende Pflege an. Denn wenn die Schneeketten lediglich mit Wasser gereinigt werden, kann es Rost geben. Das beeinträchtigt die optimale Funktion und kann bei der nächsten Montage Probleme bereiten. Erst mit der richtigen Pflege ist es möglich, Rost oder auch andere größere Probleme zu vermeiden. Es gibt dafür spezielle Kettenreinigungsmittel. Oft reichen aber auch Mittel aus, die bereits anderen Zwecken gedient haben: Etwa ein Motorradketten-Öl, das haftet aber nicht schmiert. Gerade beim Kauf von bereits lange im Regal liegenden Schneeketten ist auch darauf zu achten, dass kein Rost vorhanden ist. Denn diesen Rost wegzubekommen, ist fast unmöglich.

 

Wenn die Scheiben Ihres Autos eingefroren sind und Sie keinen Eiskratzer haben, geht zur Not auch eine Plastikkarte, z.B. eine alte Kundenkarte.

Es ist ein ungeliebtes Winterritual: Autoscheiben freikratzen. Diese Pflicht ist nicht nur lästig, man kann dabei auch viel falsch machen – ganz besonders, wenn man keinen handelsüblichen Eiskratzer (möglichst mit längerem Stiel) im Auto hat. Ein absolutes „No Go“ ist es, Scheiben mit heißem Wasser zu übergießen: Diese kann im schlimmsten Fall sogar zerspringen. Wenn man keinen Eiskratzer hat, werden gerne auch EC- oder Scheckkarten zum Scheiben-Kratzen zweckentfremdet. Klarer Experten-Tipp: Es funktioniert, aber besser wirklich nur im Notfall benutzen! Denn Plastikkarten sind manchmal zu weich, um das gefrorene Eis zu entfernen und es besteht Verletzungsgefahr an den Händen. Einige sind hingegen so hart, dass man Kratzer im Glas riskiert.

 

Wenn Sie Ihre Dachbox am Auto nicht benötigen und gleich demontieren, sparen Sie bis zu 20 % an Sprit – und Ihre Umwelt sagt „danke“!

Wer Dachbox oder Fahrradträger auf seinem Auto montiert, sollte sie gleich nach dem Urlaub wieder abnehmen. Andernfalls steigt der Verbrauch von Diesel oder Benzin in die Höhe. Denn alles, was zusätzlich am Auto angebracht wird, erhöht das Gewicht des Fahrzeugs – und erzeugt einen größeren Luftwiderstand. Beides bedeutet immer auch einen deutlich höheren Kraftstoffverbrauch – bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h bis zu 20 %, bei Fahrradträgern am Dach mit z.B. 3 Rädern sogar noch deutlich höher.

 

Auch wenn Ihr Auto über eine Lichtautomatik verfügt, schalten Sie bei nebeligem Wetter besser händisch das Abblendlicht ein.

Besonders im Herbst häufen sich Unfälle im Nebel. Für mehr Sicherheit hilft es, einige wenige Tipps zu beachten. Zu den wichtigsten Tipps für Fahrten bei Nebel gehören: Mit angepasster Geschwindigkeit fahren, Abstand halten und vor allem Licht einschalten. Die Lichtautomatik von neuen Autos ist bei Herbstwetter nicht optimal: Da sie auf Helligkeitsunterschiede reagiert, erkennt sie Sichtbehinderungen wie Nebel häufig nicht. Bei trübem Herbstwetter sollten Autofahrer deshalb lieber gleich von Hand das Abblendlicht einschalten. Tagfahrlicht ist für schwierige Lichtverhältnisse nicht hell genug.

 

Auch kleine Lackschäden am Auto immer möglichst rasch beheben. Denn durch Feuchtigkeit kann sich der Schaden schnell ausweiten.

Kleine Kratzer im Fahrzeuglack entstehen auf vielerlei Arten: Bordsteinrempler beim Einparken, Rollsplit auf neuen Straßenbelägen oder Hagelschlag sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten, vor denen sich Autobesitzer nur schwer schützen können. Ein Lackschaden am Auto ist immer ärgerlich und manchmal auch ganz schön kostspielig. Um das zu vermeiden, sollten Sie auch kleine Schäden am Lack möglichst schnell beheben lassen. Denn sobald Feuchtigkeit und Schmutz in die ungeschützte Stelle eindringen, weitet sich der Schaden, etwa durch Rostbildung, schnell aus. Je länger Sie warten, desto aufwendiger und teurer gestaltet sich am Ende die Reparatur.

 

Füllen Sie im Winter die Scheibenwaschanlage Ihres Autos keinesfalls nur mit Wasser, denn wenn es einfriert, droht ein Platzen des Behälters.

Im Winter klare Sicht zu haben, ist für eine sichere Fahrt von allergrößter Wichtigkeit. Deshalb muss unbedingt das Einfrieren der Scheibenwaschanlage mit Hilfe eines Frostschutzmittels verhindert werden – entweder mit Wasser verdünnt oder auch unverdünnt. Wasser allein sollte unter keinen Umständen verwendet werden: Die Gefahr, dass der Behälter bei sehr niederen Temperaturen einfriert und platzt, ist hoch. Verwenden Sie in jedem Fall ein Frostschutzmittel, das auch für besonders niedrige Temperaturen geeignet ist – der winterliche Frostschutz sollte mindestens bis minus 20 Grad reichen. Für eine Urlaubsreise in die Berge sind sogar noch niedrigere Werte sinnvoll. Bei schneller Fahrt auf der Autobahn werden die Düsen nämlich deutlich kälter als die Umgebungstemperatur bei Windstille.

 

Wenn Sie im Winter mit Ihrem Auto am Land unterwegs sind, sollten Schneeketten, Decke, Taschenlampe, Handy-Ladegerät und warme Kleidung immer mit dabei sein.

Wenn Schnee und Eis die Verkehrswege im Winter lahmlegen, kann die Lage für Autofahrer schnell gefährlich werden. Nicht nur drohen Unfälle durch Glatteis oder aufgrund schlechter Sicht, sondern auch das lange Stehen im Stau oder auf einer unpassierbaren Straße kann im Winter sogar Lebensgefahr bedeuten. Mit der richtigen Notfallausrüstung an Bord sind Autofahrer jedoch gegen winterliche Überraschungen gewappnet. Ein paar Extras sollten im Winter daher auf keiner Autofahrt fehlen: Schneeketten, Ladekabel, Spaten, Wolldecke oder Schlafsack, Taschenlampe, Handy-Ladegerät fürs Auto, warme Kleidung und im Idealfall auch eine Thermoskanne mit heißem Tee und eine Kleinigkeit zu essen.

 

Sie gewöhnen Ihren Hund leichter ans Autofahren, wenn seine geliebte Decke oder sein Körbchen im Auto mit dabei sind.

Um einen Hund ans Auto zu gewöhnen, lassen Sie ihn zunächst einfach nur das Innere des Wagens beschnuppern. Wenn der große oder kleine Vierbeiner erst mal drin ist, loben Sie ihn überschwänglich und/oder geben Sie ihm ein Leckerli. Er braucht vielleicht seine Zeit, um zu merken, dass ihm dort nichts passiert. Hat er das begriffen, machen Sie auch einmal den Motor an, damit er sich an das Geräusch gewöhnt. Ein guter Trick ist es, dem Hund eine vertraute Umgebung "vorzutäuschen": Nehmen Sie seine geliebte Decke oder sein Körbchen ins Auto mit – wenn er darinsitzen darf (natürlich gesichert!), während Sie fahren, fühlt er sich sicher. Das Ideal sieht natürlich so aus, dass er dabei in einer Transportbox sitzt.

 

Wenn Ihr Baby im Auto mitfährt, sollte es bis zu einem Alter von 2 Jahren unbedingt gegen die Fahrtrichtung sitzen – am besten in einer Babyschale mit Isofix-System und Seitenaufprallschutz.

Ein Neugeborenes im Auto braucht besondere Sicherheitsvorkehrungen. Richtig gesichert ist ein Baby, wenn es in einer rückwärtsgerichteten Babyschale mit Isofix-System und Seitenaufprallschutz sitzt. Das gilt bis zum Alter von etwa 15 Monaten oder maximal 13 Kilogramm Körpergewicht. Jedoch sollte das Baby nicht zu viel Zeit in der Babyschale verbringen. Denn in dieser Körperhaltung wird die noch nicht vollständig ausgebildete Rückenmuskulatur stark strapaziert, es kann zu Haltungsschäden kommen. Aber auch ab dem 15. Monat und wenn das Kind der Babyschale bereits entwachsen ist, sollte es noch so lange wie möglich rückwärtsgerichtet sitzen, da ein deutlich geringeres Verletzungsrisiko bei einem Unfall besteht.

 

Werten Sie Ihren Bordcomputer öfters aus – die Informationen über den durchschnittlichen Spritverbrauch helfen, das Fahrverhalten umweltfreundlicher zu gestalten.

Wohl alle Autofahrer wollen mit ihrem Fahrzeug möglichst spritsparend unterwegs sein. Viele Autos haben bereits Bordcomputer, die permanent sehr präzise Informationen über Verbrauchs- und Durchschnittgeschwindigkeiten liefern. Die regelmäßige Auswertung dieser Bordcomputer-Angaben über Momentan- und Durchschnittsverbrauch geben ein wertvolles Feedback über den eigenen Fahrstil – und damit so manche Anregung, den Fuß doch besser etwas vom Gaspedal zu nehmen. Wer diese Anzeigen im Fahrzeug nicht hat, kann auf den Tageskilometerzähler achten und so herausfinden, wie weit man mit einer Tankfüllung kommt – und wie sich die Kilometerleistung durch kluges Fahren steigern bzw. Sprit sparen lässt.

 

Prüfen Sie einmal pro Jahr in Ihrem Auto den Luftfilter und wechseln Sie ihn aus, wenn nötig – das spart Sprit und schont die Umwelt.

Der Luftfilter sitzt ganz vorne im Motorraum. Er filtert sämtliche Schmutzpartikel, die sich in der Luft befinden. Dadurch kann der Schmutz nicht in die Brennräume der Zylinder gelangen und dort Schäden verursachen. Im Laufe der Zeit befinden sich im Filtereinsatz so viele Partikel, dass der Motor nicht mehr ausreichend viel Luft zur optimalen Verbrennung des Kraftstoffs bekommt. Das führt zu einem höheren Kraftstoffverbrauch sowie zu einer spürbaren Verringerung der Leistung. Daher ist bei jedem Auto nach einer gewissen Laufzeit der Luftfilter zu wechseln, die Kosten dafür sind nicht besonders hoch. Wie oft ein Luftfiltereinsatz gewechselt werden muss, hängt von den jeweiligen Umgebungsbedingungen ab. (Etwa alle 10.000 - 30.000 km). Durch ein optimales Wechselintervall wird nicht nur Kraftstoff gespart, sondern auch die Lebensdauer des Motors erhöht. Meistens kann der Luftfilter-Wechsel mit anderen Auto-Services kombiniert werden.

 

Beachten Sie Wildwechsel-Schilder und fahren Sie entsprechend langsam und vorsichtig, denn Wildtiere wählen meist dieselben Wege!

Wildunfälle können das ganze Jahr über passieren, in den Dämmerungsstunden im Herbst und Frühjahr ist das Risiko aber am größten. Zusammenstöße mit Wildtieren verursachen immer wieder schwerste Schäden am Auto und manchmal auch Personenschäden. Mit größter Wahrscheinlichkeit verhindern kann man das, wenn man das Verkehrszeichen "Achtung Wildwechsel" beachtet, denn es wird nicht ohne Grund aufgestellt: Wildtiere wählen zumeist dieselben Wege. Sie folgen ihrem Instinkt und wählen den kürzesten Weg zu ihrem Ziel – sie sind auf der Suche nach Äsungsplätzen (Nahrungsplätzen) oder Ruheplätzen.

 

Ein Abschleppseil gehört unbedingt in die Grundausstattung für Pannen, die Sie immer in Ihrem Auto mitführen sollten.

Man sollte sich nicht auf andere Verkehrsteilnehmer oder allein auf ÖAMTC und ARBÖ verlassen: Besser ist es, selbst ein Abschleppseil oder eine Abschleppstange im Auto zu haben. Für das Abschleppen eines Autos mit einem Seil oder auch einer Abschleppstange gibt es übrigens eine ganze Reihe an Vorschriften: Mit Seil ist es nur erlaubt, wenn die Lenkvorrichtung funktioniert, mindestens eine Bremsanlage ausreichend wirksam ist und das Seil nicht länger als acht Meter und in der Mitte mit einem roten Fähnchen gekennzeichnet ist. Außerdem muss das abgeschleppte Fahrzeug mit einer entsprechenden Notbeleuchtung ausgerüstet sein oder durch eine Beleuchtung vom Zugfahrzeug aus erkennbar gemacht werden. Das abgeschleppte Fahrzeug muss von einer Person, die mindestens Führerscheinklasse B besitzt, gelenkt werden und die Geschwindigkeit darf nicht höher als 40 km/h betragen.

 

Sie sparen mit Ihrem Auto deutlich Sprit und schonen die Umwelt, wenn Sie früh hochschalten und niedertourig mit geringer Drehzahl fahren.

Schon in der Fahrschule lernt man, früh hochzuschalten und niedertourig mit geringer Drehzahl zu fahren – das spart Sprit. Denn Motoren sind heute so konstruiert, dass sie auch bei niedriger Drehzahl ausreichend Drehmoment liefern, ohne Schaden zu nehmen. Sie lassen sich inzwischen schon bei Tempo 30 im dritten oder vierten, bei Tempo 50 bis 60 im vierten oder fünften Gang fahren. Empfehlenswert ist niedertouriges Fahren mit um die 2000 Umdrehungen. Solange der Motor noch „rund“ läuft, spart dies Treibstoff. Nur bei wirklich untertouriger Drehzahl, wenn der Motor stottert und ruckelt, kann er Schaden nehmen. Das Problem dabei ist das Aufkommen von Vibrationen, die sich im gesamten Motorraum fortsetzen und den Verschleiß der Antriebsteile erhöhen.

 

Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Autoapotheke kontrolliert? Abgelaufenes oder unvollständiges Verbandszeug kann Sie bei Verkehrskontrollen bis zu 70 Euro Strafe kosten!

Laut Kraftfahrgesetz (KFG) ist jeder Autolenker verpflichtet, “… auf allen Fahrten Verbandzeug mitzuführen, das zur Wundversorgung geeignet und in einem widerstandsfähigen Behälter staubdicht verpackt und gegen Verschmutzung geschützt ist.“ Welche Artikel das Verbandszeug konkret erfassen muss, ist im KFG nicht festgelegt – Experten raten allerdings, eine Autoapotheke nach ÖNORM-Standard V 5101 zu wählen. Spätestens alle 5 Jahre sollten Pflaster, Verbände, Auflagen und Mullbinden auf ihr Ablaufdatum geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Wer keine oder nur eine mangelhaft ausgestattete Autoapotheke dabeihat, muss bei einer etwaigen Verkehrskontrolle mit Strafen zwischen 40 und 70 Euro rechnen.

 

Für Autofahrten mit Hunden gilt eine Sicherungspflicht – am besten mit einer Transportbox. Wer seinen vierbeinigen Freund ungesichert mitnimmt, riskiert eine Strafe bis zu 5.000 Euro!

Es gibt Schätzungen, dass 80 Prozent der in Autos mitgeführten Hunde dabei ungesichert sind. Laut Gesetz sind Vierbeiner aber als Ladung zu betrachten – und diese ist entsprechend zu sichern. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, abhängig von der Größe des Tieres und Bauart des Fahrzeugs: Anschnallen, Transportbox verwenden oder mit einem Trenngitter vom Fahrgastraum abtrennen. Wer aber sein Tier im Auto frei mitfahren lässt und erwischt wird, muss mit einer Strafe von bis zu 5.000 Euro rechnen. Und was Hundehalter häufig nicht wissen: Ist das Tier ursächlich für einen Unfall, zahlt die Kaskoversicherung nicht.

 

Das Fahren mit einem Notrad ist nur bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h erlaubt. Zudem muss umgehend die nächste Kfz-Fachwerkstatt angefahren werden.

Die Zeiten, in denen Autos noch mit einem vollwertigen Ersatzreifen ausgeliefert wurden, sind schon lange vorbei. Mittlerweile besitzen Autos ein Notrad oder verwenden eine andere Technologie. Mit dem Notrad dürfen Sie im Fall der Fälle maximal 80 km/h fahren. Das Rad soll Sie nur sicher zur nächsten Werkstatt bringen und ist daher nicht für lange Strecken geeignet. Bei vorsichtiger Fahrweise sind zur Not auch längere Strecken von 100 km möglich. Durch die unterschiedliche Bereifung kann das Differenzial jedoch Schaden nehmen, sodass Sie wirklich nur kurze Strecken fahren sollten. Bei dem Ersatzrad handelt es sich meist um einen Sommerreifen. Damit dürfen Sie bei einer Panne auch im Winter fahren. Bei Glätte, Schnee und Regen sollten Sie mit dem Notrad umso langsamer, vorsichtiger und kürzere Strecken fahren.

 

Wer sich im Winter das Eiskratzen ersparen will, kann mit einer Thermofolie für die Windschutzscheibe vorbeugen – dabei allerdings unbedingt die Scheibenwischer außen auf die Folie legen.

Eines der einfachsten Mittel, um das lästige und zeitaufwändige morgendliche Eiskratzen in der Kälte und festgefrorene Scheibenwischer zu verhindern, ist eine spezielle Eisschutzfolie. Dieses meist außen mit einer Aluminiumbeschichtung versehene Baumwollgewebe wird bei den Türen eingeklemmt und über die ganze Scheibe gespannt. Wichtig: die Aluminiumbeschichtung kommt nach außen und die Scheibenwischer werden auf die Folie gelegt. Bei den Ausführungen einer Windschutzscheibenabdeckung gibt es sehr unterschiedliche Varianten in Bezug auf Material, Größe, Dicke und Art der Anbringung: Dies kann entweder durch Einhängen von Laschen in die Autotüren erfolgen, manche lassen sich mit Magneten befestigen. Wichtig: Eine Scheibenabdeckung sollte gut zu falten und bequem zu lagern sein.

 

Kontrollieren Sie sehr regelmäßig den Reifendruck Ihres Autos – ist er zu gering, erhöht das merkbar den Spritverbrauch.

Klar wollen wir beim Autofahren möglichst Sprit sparen – kein Wunder bei den Preisen. Trotzdem halten sich viele Autofahrer nicht einmal an die einfachste aller Spar-Regeln: einen korrekten Reifendruck. Denn ein Reifendruck, der 0,5 bar unter der vom Hersteller angegebenen Empfehlung liegt, erhöht den reinen Spritverbrauch um bis zu 10 %! Und natürlich nimmt durch zu niedrigen Reifendruck die Abnutzung der Reifen selbst entsprechend zu. Klare Empfehlung deshalb: Wenn Ihr Auto einen zu geringen Reifendruck anzeigt, sofort zur Tankstelle und aufpumpen. Haben Sie keine automatische Anzeige im Fahrzeug, sollten Sie den Reifendruck unbedingt regelmäßig kontrollieren – zumindest alle 3-4 Wochen. Vorsicht auch bei zu hohem Druck in den Reifen: Etwa bei 0,5 bar über Werksangabe fällt die Dämpfung der Reifen weg, das Auto fühlt sich knallhart an, das Fahrverhalten verschlechtert sich, der Verschleiß an Reifen und Fahrwerksteilen nimmt zu.

 

Starthilfe für Ihr Auto ist auch ohne ein zweites Fahrzeug möglich, wenn Sie sich im Fachhandel entsprechende tragbare Akku-Packs besorgen.

Wenn die Autobatterie ausfällt, hat man neben den Pannenhilfen der Autofahrerclubs oder hilfreiche Straßenkameraden eine weitere Alternative: Es gibt im Fachhandel leistungsfähige, tragbare Akku-Packs samt Kabel und Zangen, mit denen Starthilfe an unzugänglichen Stellen und ohne Spenderfahrzeug möglich ist. Bei der Verwendung dieser Akkupacks ist die Gefahr von Elektronikschäden gering, sie können auch für andere 12-Volt-Stromverbraucher benutzt werden.

 

Reinigen Sie Ihre Schneeketten unbedingt nach jedem Einsatz – denn Ketten rosten oft sehr rasch und sind im schlimmsten Fall dann nicht mehr zu verwenden.

Schneeketten werden aus verschiedenen Materialien hergestellt, meist aus gehärtetem Stahl oder anderen Metallen. Haben die Schneeketten ihren Dienst verrichtet, muss man sie unbedingt von Schnee, Matsch, Schlamm und Streusalz reinigen, um sie vor Korrosion und Defekten zu schützen. Am einfachsten geht das, indem man sie aufhängt und mit lauwarmem Wasser absprüht oder abwäscht, bei Metallketten am besten unter Zugabe eines Rostschutzmittels. Danach sollte man sie mit einem Lappen trockenreiben.

 

Wenn Sie in Ihrem Auto mit einer Dachbox unterwegs sind, fahren Sie speziell bei Seitenwind und in Kurven besonders aufmerksam und vorsichtig!

Das Fahren eines Autos mit einer Dachbox benötigt eine besonders aufmerksame und entsprechend angepasste Fahrweise des Fahrzeuglenkers, denn die Fahreigenschaften verändern sich durch den höheren Schwerpunkt des Fahrzeuges deutlich. Außerdem ist mehr Angriffsfläche für Seitenwind vorhanden. Auch das Gewicht der Ladung spielt eine wichtige Rolle: bei Überladung steigt das Sicherheitsrisiko ebenso, wie bei zu hoher Geschwindigkeit. Ein weiterer Grund, den Fuß etwas vom Gaspedal zu nehmen, ist der hohe Spritverbrauch: Bei Fahrten mit Dachbox steigt er deutlich, 20 % Mehrverbrauch sind bei manchen Fahrzeugen durchaus einzukalkulieren.

 

Legen Sie neue Schneeketten für Ihr Auto zumindest einmal zur Übung an, um die Handgriffe und Arbeitsabläufe einzustudieren.

Winterreifen sind in ihren Traktionseigenschaften in letzter Zeit zwar immer besser geworden, doch manchmal kommt man um die Montage von Schneeketten einfach nicht mehr herum. Tatsache ist: Sie helfen beim Vorwärtskommen, garantieren größere Steigfähigkeit (Traktion) und kürzere Bremswege auf Eis und Schnee. Auf jeden Fall sollte man die Montage der Schneeketten vorher wenigstens einmal im Trockenen üben, denn das Anlegen der Ketten ist nicht immer einfach, obwohl moderne Kettenmodelle deutlich leichter zu montieren sind als frühere. Aber besser vorher einmal üben, als sich dann in der Kälte ärgern.
 

Lassen Sie Ihr Auto nicht im Leerlauf warmlaufen, sondern fahren Sie nach dem Starten sofort los – das ist umweltschonender und erspart Strafen.

Den Motor am Stand (warm-)laufen zu lassen ist ausdrücklich verboten. Es ist eine Unart, die sowohl für das Fahrzeug als auch für die Umwelt schädlich ist und stellt eine vermeidbare Luftverunreinigung dar. Der Strafrahmen für ein Zuwiderhandeln reicht bis zu 5.000 Euro, üblich sind in solchen Fällen Strafen von 75 bis 150 Euro. Auch dem Motor selbst tut das Warmlaufen im Stand nicht gut: Er benötigt viel länger, bis er seine Betriebstemperatur erreicht. In dieser Phase ist der Verschleiß der Motorkomponenten erhöht. Außerdem stoßen Motoren im kalten Zustand eine vielfache Menge an Abgas aus, da die Abgasnachbehandlungseinrichtungen noch nicht auf Temperatur sind.
 

Wenn Sie in Ihrem Auto mit einer Dachbox unterwegs sind, vergessen Sie bei der Einfahrt in Parkhäusern und Garagen nicht auf die wesentlich größere Gesamthöhe Ihres Fahrzeugs.

Gerade im Winter kommen sehr häufig Dachboxen auf den Autos zum Einsatz. Immer wieder wird dabei darauf vergessen, dass das Fahrzeug mit der Box wesentlich höher ist als ohne! Vor allem für SUVs sind Parkhaus- und (Hotel-) Garageneinfahrten dann oft nicht hoch genug! Beim Fahren mit einer Dachbox verändern sich zudem die Fahreigenschaften durch den höheren Schwerpunkt des Fahrzeuges deutlich, auch ist mehr Angriffsfläche für Seitenwind vorhanden. Bei Fahrten mit Dachbox steigt übrigens der Spritverbrauch deutlich, hier können 20 Prozent Mehrverbrauch durchaus einzukalkulieren sein.
 

Bei länger quietschenden Bremsen besser zur Kontrolle in die Werkstatt fahren, auch wenn die Ursache meist ungefährlich ist – denn sicher ist sicher!

Dass die Bremsen im Auto zu quietschen beginnen, kann ganz unterschiedliche Ursachen haben: Schmutz oder auch Rost an den Bremsen, man hat zu heftig gebremst, das neue Auto wurde noch zu wenig eingefahren und vieles andere mehr. In der Regel geht davon keine Gefahr aus, sodass man damit weiterfahren darf und kann. Wenn das Quietschen allerdings mit einem Verlust der Bremskraft einhergeht: sofort ab in die Werkstatt! Ist Schmutz oder Rost auf den Bremsen die Ursache, lässt sich dieser meistens rasch beseitigen und das Quietschen hört auf. Wurden beim Einbau Fehler gemacht oder falsche Teile verwendet, hält das Quietschen dagegen dauerhaft an – und auch wenn die Bremsen durch Verglasung beschädigt wurden, verschwindet das nervige Geräusch nicht von alleine wieder. Dann hilft leider nur der Austausch.
 

Bei einem Steinschlag-Schaden auf der Windschutzscheibe besser sofort ein Steinschlagpflaster aufkleben, um einen größeren, meist teuren Schaden zu verhindern.

Manchmal wird die Windschutzscheibe durch einen Steinschlag beschädigt. In den meisten Fällen ist ein teurer Tausch der Scheibe nicht unmittelbar notwendig – eine Reparatur durch die Fachwerkstatt reicht. Dabei ist allerdings wichtig, die schadhafte Stelle frei von Verschmutzungen und Feuchtigkeit zu halten, damit später möglichst geringe Reparaturspuren sichtbar sind. Dazu sollte rasch nach dem Schaden ein Steinschlagpflaster von außen aufgeklebt und der Reparaturtermin vereinbart werden. Steinschlagpflaster gibt es z.B. beim ÖAMTC oder im Fachhandel.
 

Achten Sie beim Beladen Ihrer Auto-Dachbox besonders darauf, dass alle Gepäcksstücke gleichmäßig verteilt sind.

Beim Beladen Ihrer Dachgepäckbox ist darauf zu achten dass alle Gepäckstücke gleichmäßig verteilt werden. Besonders eine hohe Belastung im vorderen Teil kann später zu Komplikationen führen. Unser Tipp: Verstauen Sie deshalb schwere Gepäckstücke immer besser im Kofferraum, da sie sonst in der Dachbox wie Geschosse wirken können.
 

Die Reichweite von Autofunk-Schlüssel erhöht man dadurch, dass man den Schlüssel beim Öffnen unters Kinn oder an den Kopf hält.

Um die Reichweite Ihres Autofunk-Schlüssels zu erhöhen, halten Sie einfach den Schlüssel unter das Kinn oder an den Kopf. Was unseren Kopf zum Verstärker macht? Die Liquide (Flüssigkeiten) im Kopf wirken wie eine zusätzliche Leitung – so kann der Radius des Senders verstärkt werden. Mit dem Trick spart man also nicht nur unnötige Meter, sondern auch Zeit und Nerven. Aber Achtung: Gesund ist der Test wegen den Strahlungen nicht wirklich. Alternativ kann man statt des Kopfes eine Wasserflasche einsetzen. Das funktioniert manchmal sogar noch besser.
 

Hundehaare im Auto entfernt man am besten mit einem Gummihandschuh - die Haare bleiben einfach an dem Gummihandschuh kleben.

Hundehaare - und das weiß jeder Tierbesitzer - sind äußerst hartnäckig. Durch das Eindringen in enge Winkel führt selbst der Einsatz des besten Staubsaugers nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Tierhaare, die sich im Polster regelrecht festgesetzt haben, entfernt man am besten mit handelsüblichen Gummihandschuhen. Einfach überziehen und mit kreisenden Bewegungen reiben: Durch den Gummi rubbeln sich die Haare regelrecht aus dem Polster heraus. Im Anschluss kann man diese problemlos sammeln oder absaugen.
 

Eine Kopie Ihrer Fahrzeugpapiere und aller wichtigen Dokumente sollten zuhause aufbewahrt werden - für den Fall der Fälle.

Falls wichtige Fahrzeugpapiere und Dokumente verloren gehen (Diebstahl, Brand etc.), ist es immer praktisch, Kopien zu haben. Sie helfen bei Behördengängen und vereinfachen diese, da bei Verlust der Dokumente Kopien vorgezeigt werden können. Wichtig daher: Kopien sollten unbedingt getrennt von den Originalen aufbewahrt werden. Auch bei Auslandsreisen sollten die wichtigsten Dokumente wie Führerschein und Reisepass zusätzlich als Kopie eingepackt werden. Damit erspart man sich bei Verlust der Originale im Urlaub zusätzlichen Ärger. Denn mit Hilfe der Kopien von Reisepass & Co ist es deutlich einfacher, einen neuen Ausweis im Ausland zu beantragen.
 

Beheben Sie auch kleine Lack-Schäden am Auto immer möglichst rasch, denn durch Feuchtigkeit kann sich der Schaden schnell ausweiten.

Der Lack bildet die Schutzschicht über dem Stahl der Karosserie. Sobald dieser beschädigt ist, fängt der Stahl an zu korrodieren (auch wenn man es nicht sofort sieht). Dabei unterwandert die Korrosion den Lack um die beschädigte Stelle. Je länger man wartet, umso großflächiger fällt der Schaden aus. Der Lackschaden ist sofort gefährlich im Sinne einer „Beschädigung", kann aber mit geringem Einsatz (Lackstift o.ä. behoben werden. Ist der Rost als braune Verfärbung bereits sichtbar, ist der Aufwand deutlich höher. Dann muss geschliffen, grundiert und lackiert werden.


Den besten Schutz vor lästigen Marderbissen an den Kabeln Ihres Autos erzielt man mit einem Ultraschallgerät – das Tier mag diese Signale nicht.

Marder verursachen mit ihren Bissen in Gummi- und Kunststoffteile oft beträchtliche Fahrzeugschäden. Den Marder loszuwerden ist einfacher gesagt als getan. Denn sobald eines der Tiere begonnen hat, das Auto für sich zu beanspruchen und seine Duftmarken gesetzt hat, lockt es Artgenossen an, die ihm das Revier streitig machen möchten. Mit einem Ultraschallgerät können Sie Marder vertreiben: Es sendet Töne in Ultraschall-Frequenzen aus, die für das Tier unangenehm sind und es verscheuchen, aber für den Menschen nicht hörbar sind. Der Einbau eines solchen Geräts ist nicht schwierig und kann in wenigen Minuten durchgeführt werden.
 

Reiben Sie quietschenden Scheibenwischer mit Kartoffelscheiben ein - damit sind lästige Geräusche fürs erste verbannt.

Quietschende Scheibenwischer können extrem nerven. Das Quietschen ist meist ein Anzeichen dafür, dass die Wischer ausgetauscht werden sollten. Wer den Austausch noch etwas hinauszögern will, kann folgendes Hausmittel anwenden: Die Wischerblätter einfach mit einer aufgeschnittenen Kartoffel einreiben. Der Film, der sich über die Blätter legt, sorgt erstmal für Ruhe. Der Effekt hält allerdings nicht lange an, maximal zwei Wochen. Die Wischerblätter sollten dann doch bald ausgetauscht werden.
 

Um lästige Schlieren auf der Windschutzscheibe zu entfernen, einfach etwas Essigwasser mit Zeitungspapier verreiben und abwischen.

Saubere Autoscheiben schaffen einen freien Durchblick und erhöhen die Fahrsicherheit im Straßenverkehr. Ein effektives Mittel, die Außenscheibe zu putzen, ist Essigwasser. Man spritzt es mit den Fingern auf die Scheibe, verreibt es mit Zeitungspapier oder fusselfreier Küchenrolle und trocknet die Scheibe anschließend wieder. Eine weitere einfache Art, mit der Sie die Autoscheiben außen wieder richtig sauber bekommen ist, einen Spritzer Spülmittel in warmes Wasser geben, einen Schwamm damit gut befeuchten und die Scheiben abwischen. Gleich im Anschluss, noch bevor die Scheibe wieder trocken ist, können Sie diese mit Zeitungspapier abreiben und polieren.
 

Bei schlechtem Mobilfunk-Empfang nach längerem Fahren einfach die Fensterscheiben herunterlassen und der Empfang sollte wieder besser werden.

Bei langen Autofahrten ist der Mobilfunk-Empfang oft sehr schwankend. Was kann man tun, wenn der Empfang schlecht ist? Eventuell liegt es an der Wirkung des Faraday’schen Käfigs: Die Metallkarosserie des Autos schirmt den Innenraum elektrostatisch ab und kann mitunter für schlechten Mobilfunk-Empfang sorgen. Dieser Art der Abschirmung kann man aber leicht entgegen wirken: Öffnen Sie einfach das Fenster. Dadurch werden die Mobilfunkwellen nicht mehr durch das Auto gestört und der Empfang sollte besser werden. Auch das AN- und AUS-Schalten des Flugmodus hilft, da sich das Handy mit dem nächstgelegenen Telefonmasten neu verbindet.
 

Lästige Aufkleber auf Autos entfernt man ganz einfach mit - Mayonnaise!

Ist Ihr Auto mit Aufklebern „verschönert“, die Ihnen mittlerweile nicht mehr gefallen und die Sie eigentlich schon längst weg haben möchten? Aufkleber vom Auto ablösen ist nicht immer einfach und macht oft richtig Mühe – außerdem birgt es die Gefahr, dass der Lack Schaden nimmt. Hier ein origineller Tipp, wie sich Sticker gut entfernen lassen: Lösen Sie lästige Aufkleber einfach mit Mayonnaise und einem weichen Poliertuch ab. Dazu tragen Sie Mayonnaise auf den Aufkleber auf und lassen diese ungefähr 5 Minuten einwirken. Anschließend sollte sich der Aufkleber einfach abziehen lassen. Danach wischen Sie mit einem Poliertuch sauber.


Im Winter können Sie mit einem Beutel Katzenstreu im Auto tatsächlich verhindern, dass Ihre Scheiben von innen vereisen.

Dass Scheiben innen vereisen, hat oft mit zu hoher Luftfeuchtigkeit im Auto zu tun. Eine interessante Möglichkeit, diese zu reduzieren, ist die Verwendung von Katzenstreu. Da es Feuchtigkeit absorbiert, wird das Vereisen der Scheiben von innen verhindert. Dazu einfach eine kleine Schale Katzenstreu ins Auto stellen: Es bindet die Feuchtigkeit in den Streukügelchen und die Feuchtigkeit schlägt sich so nicht auf den Autoscheiben nieder.
 

Der optimale Lackschutz für den Winter ist Hartwachs, welches auch für Glanz sorgt.

Zwar ist das Auftragen von Hartwachs aufwendig, doch das Ergebnis ist überzeugend. Der Lack ist den ganzen Winter über gegen Umwelteinflüsse geschützt und glänzt sehr schön. Dazu muss das Wachs gleichmäßig aufgetragen und poliert werden. Selbstverständlich gibt es auch bei den Hartwachsen erhebliche Qualitätsunterschiede, weshalb Sie zu einem Wachs mit langer Wirkung greifen sollten. Auch Waschanlagenbetreiber bieten die Behandlung des Lacks mit Wachs an. Es handelt sich dabei jedoch zumeist um Flüssig-, Sprüh- oder Heißwachs, deren Wirkung nicht mit der von Hartwachs zu vergleichen ist.
 

Vereiste Autoscheiben lassen sich Mithilfe von Essig in nur wenigen Sekunden enteisen.

Welcher Autofahrer kennt im Winter das leidige Thema „Autoscheiben enteisen“ nicht? Kaum sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, müssen sich Autofahrer auf ein lästiges morgendliches Ritual einstellen: das Freikratzen der Autoscheiben. Doch was hilft gegen vereiste Scheiben? Wenn die Temperaturen noch nicht allzu stark gefallen sind, lassen sich vereiste Autoscheiben mithilfe von Essig relativ rasch enteisen. Vermischen Sie in einer Sprühflasche einfach drei Teile Essig mit einem Teil Wasser und sprühen Sie damit die Scheiben gründlich ein. Nach einer guten halbe Minute Einwirkzeit sollten Sie die Scheiben ohne große Kratz-Anstrengung mit einem Eiskratzer vom Eis befreien können.
 

Wenn das Schloss Ihres Autos eingefroren ist und Sie keinen Enteiser zur Hand haben, sprühen Sie stattdessen Ihren Schlüssel mit Desinfektionsmittel ein.

Den Wagen im Winter in Gang zu bringen ist oft nicht einfach. Schlimm wird es, wenn man schon am vereisten Türschloss scheitert. Falls Sie keinen Enteiser zur Hand haben, weil dieser im Handschuhfach liegt, hilft Desinfektionsmittel. Einfach den Schlüssel damit einsprühen und schon lässt sich das Auto problemlos entsperren. Eine andere Möglichkeit, ein zugefrorenes Schloss zu enteisen ist, den Schlüssel mit dem Feuerzeug zu erwärmen – aber nur so heiß werden lassen, dass man ihn gerade noch anfassen kann. Dann schiebt man ihn langsam ins Schloss – das Auto sollte sich nun aufschließen lassen.


Legen Sie sich im Winter immer 1, 2 warme Decken ins Auto - man weiß nie, ob man nicht wegen irgendwelcher Umstände stundenlang in der Kälte ausharren muss.

Warme Decken im Kofferraum haben schon so manchem Autofahrer gute Dienste geleistet. Wenn man z.B. im Winter unverhofft stundenlang im Stau steht oder feststeckt, kann man sich mit einer Decke vor dem Auskühlen schützen. Außerdem eignet sie sich im Sommer perfekt für ein spontanes Picknick oder als Unterlage bei einem Abstecher zum See. Zusammengefaltet kann sie natürlich auch als Kopfkissen für ein Nickerchen dienen. Zur Not lassen sich damit sogar kleinere Brände ersticken (dafür gibt es auch spezielle Brandschutzdecken).


Um die Scheiben Ihres Autos im Innenraum garantiert eisfrei zu halten, legen Sie einfach eine alte Zeitung auf das Armaturenbrett.

Steht das Auto in einer Winternacht draußen, ist am Morgen oft die Scheibe vereist. Dann ist klar: Sie müssen die Scheiben am Auto frei kratzen. Allzu oft sind sie aber auch innen vereist, da die Luftfeuchtigkeit im Auto über Nacht zu hoch war. Sie können dem entgegenwirken, indem Sie einfach eine Zeitung auf das Armaturenbrett legen – dann ist diese am Morgen feucht und die Scheiben gleichzeitig eisfrei.

 

Wer bei Kälte sein Auto unter einem größeren Baum parkt, erspart sich lästiges Scheibenkratzen am Morgen.

Wenn beim Auto nach einer kalten Winternacht die Scheiben vereist sind, müssen sie freigekratzt werden. Das morgendliche Ritual ist aber nicht jedermanns Sache. Wer sich nun bereits bei der Parkplatzsuche geschickt anstellt, kann diesem Problem entgehen: Parken Sie Ihr Auto einfach unter einem Baum. Wie bei einem Carport verhindert der Baum, dass sich Eis auf der Windschutzscheibe bildet. Denn das Auto kühlt langsamer ab – somit bildet sich kein Kondenswasser und damit auch kein Eis. Wenn kein Baum in der Nähe ist, dann parken Sie vielleicht so, dass zumindest die Morgensonne auf Ihr Auto scheinen kann.

 

Beim Starten des Motors möglichst auf zu viel Gas verzichten und die Fahrt ohne Warmlaufen beginnen – das spart Sprit.

Beim Starten des Motors sollten Sie das Gaspedal nicht betätigen und nachdem der Motor läuft, auch sofort losfahren. Das Warmlaufen lassen kostet unnötig Sprit und schadet der Umwelt. Nach einer Wagenlänge sollten Sie dann bereits in den 2. Gang schalten und mit 3/4 Gas zügig beschleunigen. Schalten Sie frühzeitig – bei einer Drehzahl von ca. 2.000 U/min – die einzelnen Gänge hoch. Solange der Motor – ohne zu ruckeln – noch Gas annimmt, ist Zurückschalten nicht erforderlich. Diese Fahrweise wirkt sich positiv auf Ihren Spritverbrauch aus.

 

Die Lebensdauer von Scheibenwischern kann man durch regelmäßiges Einsprühen mit Silikonspray wesentlich erhöhen.

Scheibenwischer haben eine begrenzte Lebensdauer – je älter sie sind, desto schlechter reinigen sie die Scheibe. Wenn der Scheibenwischer nicht mehr sauber arbeitet, heißt das aber nicht unbedingt, dass Sie die Wischerblätter austauschen müssen. Es reicht manchmal, diese abzunehmen und mit Spiritus und einem weichen Mikrofasertuch zu reinigen. Wenn Sie anschließend die Gummiwischer mit einem Silikonspray einsprühen, macht das Ihre Scheibenwischer wieder geschmeidig und sorgt dafür, dass weniger Rückstände auf der Scheibe bleiben. Wenn Sie den Silikonspray regelmäßig anwenden, halten Ihre Wischer deutlich länger.

 

Mit gemahlenem Kaffee kann man unangenehme Gerüche im Auto wegbringen.

Ein unangenehmer Geruch im Auto kann manchmal ziemlich störend sein. Hat die Innenreinigung nicht das gewünschte Ergebnis erzielt, kann eventuell ein simples Hausmittel helfen. Dafür einfach eine Schale frisch gemahlenen Kaffee über Nacht im Auto stehen lassen und der Geruch sollte am nächsten Tag behoben sein – Kaffee bindet und neutralisiert Gerüche. Allerdings nur, wenn die Ursache des Gestanks eher klein war. Ein aggressiveres Hausmittel ist Essig. Je nach Stärke des Gestanks im Auto können Sie eine kleine Schale Essig oder zwei Eimer mit in Essig eingelegten Handtüchern im Auto platzieren und über Nacht stehen lassen. Da Essig allerdings auch sehr intensiv riecht, sollten Sie danach genügend Zeit zum Durchlüften einplanen.

 

Tempolimits auf der Autobahn einhalten erspart Strafen und spart viel Sprit - bei 130 statt 150 km/h laut VCÖ bis zu zwei Liter auf 100 Kilometer.

Die offensichtlichste Möglichkeit, um den Verbrauch des Fahrzeugs zu senken, ist das Reduzieren des Fahrtempos. Die optimale Geschwindigkeit hängt jedoch von folgenden Faktoren ab: persönlicher Fahrstil, Motor, zu fahrende Strecke, Witterungsverhältnisse. Um Benzin zu sparen, versuchen Sie generell, möglichst schnell hochzuschalten und die Drehzahl niedrig zu halten. Dies kommt einem geringen Spritverbrauch zugute. Sehr schnelle Autobahnfahrten sollten Sie vermeiden: Ab einer Geschwindigkeit von 140 km/h geht der Verbrauch bei jedem Fahrzeug in die Höhe. Wer 150 statt 130 km/h fährt, verbraucht um 2 Liter pro 100 km mehr Sprit, bei Tempo 100 an Stelle von 130 werden 2 Liter pro 100 km gespart. In der Stadt verbrauchen Sie allerdings bei 30 km/h mehr, als wenn Sie 50 km/h fahren. Dies hängt mit der Drehzahl zusammen. Generell ist der Verbrauch in der Stadt am höchsten. Grund dafür ist das häufige Bremsen und Anfahren im Stau, an der Ampel, an der Bahnschranke und an Kreuzungen.

 

Um Scheinwerfer und Spiegel wirklich eisfrei zu halten, streichen Sie beide mit einer dünnen Schicht Glycerin ein.

Die Scheinwerfer und Rückspiegel am Auto sind zwar leicht von Schnee zu befreien – sind sie jedoch vereist, ist das etwas schwieriger. Auch ein Eiskratzer ist in diesem Fall nicht wirklich hilfreich. Damit die Spiegel und Scheinwerfer gar nicht einfrieren, kann man Plastik und Spiegel mit Glycerin eisfrei halten. Geben Sie dafür etwas Glycerin auf ein Tuch und streichen Sie Spiegel und Scheinwerfer damit ein – es reicht eine dünne Schicht. Nach einer Autowäsche müssen Sie das Glycerin allerdings erneut auftragen. Achtung: Für die Scheiben ist Glycerin jedoch nicht geeignet.

 

Wenn Ihr Auto im Winter feststeckt, erst mal die Fußmatten vor den Reifen platzieren - das sorgt meistens für den nötigen Grip.

Es passiert schneller als man glaubt: Sie wollen mit Ihrem Auto im Winter losfahren, aber ein Rad dreht durch und das andere bleibt wegen der Wirkung des Differentials still stehen. Wichtigster Grundsatz: Keine hektischen Aktionen starten. Wenn das Rad durchdreht hilft es überhaupt nichts, mehr Gas zu geben. Ganz im Gegenteil: Wenn Sie im Schnee stecken, gräbt sich damit der Reifen nur noch tiefer ein. Mit Hilfe der Fußmatten kommen Sie aus dieser Misere möglicherweise ganz schnell wieder heraus. Diese einfach vor den Reifen platzieren und so für den nötigen Grip sorgen. Alternativ hilft auch grober Sand oder Split.


Dichtungen von Autotüren und Kofferraum macht man mit Hirschtalg oder Vaseline frostsicher.

Viele Autofahrer kennen das Problem, dass im Winter morgens die Tür Ihres Fahrzeugs nicht aufgeht. Der Grund dafür ist oft eine festgefrorene Türdichtung. Wenn Sie die Dichtungen regelmäßig pflegen, können Sie zugefrorene Autotüren vermeiden. Entfernen Sie immer zuerst Schmutz und Dreck, denn beides zieht Feuchtigkeit an und begünstigt das Problem im Winter. Wenn man dann die Dichtungen mit Hirschtalg oder Vaseline einreibt, hilft das gegen das Vereisen der Dichtungen. Nehmen Sie dazu ein sauberes Baumwolltuch und reiben Sie die Gummis dünn ein. Achten Sie aber darauf, dass der Gummi nicht feucht ist. Nur wenn die Dichtung vollkommen trocken ist, kann das Produkt korrekt aufgetragen werden.


"Gas geben, um Sprit zu sparen" – dieses Motto klingt paradox, stimmt aber in bestimmten Fahrsituationen tatsächlich.

Bei gleicher Geschwindigkeit ist mehr Gas im hohen Gang kraftstoffeffizienter als das Fahren mit weniger Gas im kleinen Gang. Das gilt auch bei Steigungen. Niedrige Drehzahlen und mehr Gas erwärmen den Motor schneller als hohe Drehzahlen bei weniger Gas, sodass die notwendige Betriebstemperatur schneller erreicht und somit die Lebensdauer des Motors verlängert wird. Auch der Geräuschpegel verringert sich auf diese Weise. Ein Fahrzeug, das mit 4.000 U/min gefahren wird, ist rein rechnerisch genauso laut wie 32 Fahrzeuge, die mit einer Drehzahl von 2.000 U/min unterwegs sind. Niedertouriges Fahren bedeutet also, ab einer Drehzahl von 2.000 bis 2.500 U/min den nächsthöheren Gang zu wählen.


Mit ein paar Tropfen Frostschutz-Konzentrat auf einem weichen Lappen können Sie lästige Schlieren auf der Scheibe leicht entfernen.

Für den richtigen Durchblick beim Autofahren sind saubere Scheiben wichtig – wobei aber auch die beste Autowäsche leichte Schlieren auf den Fenstern hinterlassen kann. Frostschutzkonzentrat kann hier Abhilfe schaffen. Geben Sie einige Tropfen des Konzentrats auf ein Tuch und reinigen Sie damit die Scheibe. Das Konzentrat sorgt dafür, dass die Schlieren verschwinden und Ihre Scheibe komplett sauber ist. Sie brauchen es nicht abzuwischen, das Konzentrat trocknet von alleine und ohne Rückstände zu hinterlassen. Auch Backpulver eignet sich dazu, Schlieren auf der Scheibe zu vermeiden. Lösen Sie dazu ein Päckchen in einem Glas Wasser auf und geben Sie die Substanz auf die Scheibe. Nach einer kurzen Einwirkzeit müssen Sie diese dann noch mit Wasser abspülen.

 

Schutz vor lästigen Marderbissen an Auto-Kabeln bietet eine einfache Ummantelung der Kabel mit bissfestem Wellrohr.

Wenn sich ein Marder an einem Auto zu schaffen macht, dann ist der Schaden meistens sehr groß. Die kleinen Raubtiere beißen sich regelrecht durch alle Kabel und Schläuche. Um dem entgegen zu wirken hilft ein ausreichender Kabelschutz mit einem bissfesten Wellrohr – ein Schlauch aus Kunststoff, der in der Elektroinstallation als Einzugsrohr für Kabel und Stromleitungen verwendet wird. Verlegt werden muss der Schutz aber so, dass weder heiße noch bewegliche Teile damit in Berührung kommen. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass an den Enden keine scheuernden Stellen entstehen, da sonst Kabel und Schläuche zu Schaden kommen können.

 

Einen guten Zustand der Scheibenwischer erkennt man daran, dass die Blätter der Scheibenwischer fest an der Scheibe anliegen.

Scheibenwischerblätter bestehen meist aus Gummi oder Silikon und haben eine begrenzte Lebensdauer – daher sollte man sie regelmäßig überprüfen. Oft reicht schon ein einfacher Blicktest, um die Funktion der Scheibenwischerblätter zu prüfen. Die spitz zulaufenden Enden müssen klar definiert wirken und genau an der Scheibe aufliegen. Nur dann können sie Flüssigkeit vollständig entfernen und die Scheibe frei halten. Verschmutzte Scheibenwischer sind wiederum ein Anzeichen dafür, dass ein Austausch bald fällig wird. Poröser Gummi sammelt nämlich Schmutz an, bevor man überhaupt erkennt, dass er porös geworden ist. Das Material kann die kleinen Schmutzpartikel dann besser einlagern.

 

Wenn die Autobatterie schwächelt, muss sie nicht immer gleich gewechselt werden. Oft hilft es, sie mit einem Ladegerät wieder aufzuladen.

Autobatterien sind nicht mit klassischen Batterien zu vergleichen – nachdem letztere entladen sind, muss man sie wegwerfen. Autobatterien hingegen sind eigentlich Akkus. Als solche können sie, sofern sie nicht defekt sind, häufig entladen und wieder aufgeladen werden. Die Autobatterie wird hauptsächlich beim Starten des Motors entladen und deshalb oft auch als Starterbatterie bezeichnet. Normalerweise übernimmt die Lichtmaschine des Autos dann bei laufendem Motor automatisch das Wiederaufladen. Unter bestimmten Bedingungen kann es jedoch auch vorkommen, dass die Autobatterie nicht ausreichend geladen wird (meist bei Kurzstrecken). In diesem Fall kann man sie jedoch ganz einfach selbst wieder aufladen. Oft reicht das Aufladen während einer längeren Autofahrt: Sobald der Motor eines Autos läuft, läuft auch die Lichtmaschine, die das Aufladen übernimmt. Falls keine lange Autofahrt ansteht, verwenden Sie einfach ein Ladegerät. Es überprüft erst einmal den Ladestand der Batterie und lädt diese dann automatisch mit dem passenden Ladestrom auf.

 

Falls Sie nicht wissen, auf welcher Seite sich der Tankdeckel befindet - der Pfeil auf der Tankanzeige zeigt Ihnen meistens die richtige Seite an.

Fast jeder Autofahrer kennt die Situation: Man steigt an der Tankstelle aus und der Tankdeckel ist auf der falschen Seite. Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick: Die Tankanzeige im Auto verrät bereits auf welcher Seite sich der Tankdeckel befindet. Genau genommen ist der fast immer vorhandene Pfeil neben der Tankanzeige der entscheidende Hinweis - er zeigt nämlich in die Richtung, in der sich der Tankdeckel befindet und erspart so das lästige falsche Stehenbleiben an der Zapfsäule.

 

Falls Ihr Auto in der Sonne parkt, drehen Sie Ihr Lenkrad um 180 Grad, damit bleibt die genutzte Seite im Schatten – aber dann beim Losfahren aufpassen!

Ihr Auto steht tagsüber in der Sonne? Dann kann das Lenkrad ziemlich heiß werden. Denn in der Sonne kann es sich unter Umständen enorm aufheizen. Vor allem schwarze Kunststoff-Lenkräder werden unangenehm heiß. Unser Tipp: Drehen Sie das Lenkrad nach dem Einparken um 180 Grad. Dadurch befindet sich die obere Hälfte auf der unteren Seite und wird nicht warm. Sobald Sie dann in Ihr Auto steigen, drehen Sie das Lenkrad zurück und Sie haben eine angenehm kühle Lenkradhälfte. Aber Vorsicht: das Zurückdrehen dürfen Sie nicht vergessen!

 

Bei sommerlichen Temperaturen auf keinen Fall Kinder oder Tiere im Auto warten lassen, denn im Innenraum hat es rasch bis zu 70 Grad Celsius.

Ein Auto erhitzt bei hohen Außentemperaturen sehr schnell: Pro Minute Wartezeit steigt das Thermometer um 1 Grad Celsius. Bei 30 Grad Außentemperatur kann sich ein parkendes Auto auf bis zu 70 Grad aufheizen. Kinder und Hunde dürfen deshalb auf keinen Fall im Auto gelassen werden – auch nicht im Schatten bei halbgeöffnetem Fenster! Weil kleine Kinder eine relativ geringe Oberfläche im Vergleich zum Körpervolumen haben, können sie Wärme schlechter als Erwachsene ausgleichen. Im Auto können sie auch nicht richtig schwitzen, denn im Sitz und durch die Kleidung wird dies verhindert. Hunde hingegen sind gar nicht in der Lage, sich durch Schwitzen abzukühlen. Lediglich an den Pfoten können sie in ähnlicher Form transpirieren. Im Inneren eines Wagens fehlt es zudem an Luftbewegung – als Folge erhitzt der Körper drei Mal schneller als bei gleichen Temperaturen an der frischen Luft.

 

Ein heißes Auto kühlt man, indem man eine Fensterscheibe öffnet und die gegenüberliegende Autotür fünf- bis zehnmal stoßweise öffnet und schließt.

Gibt es Temperaturen über 30 Grad, staut sich im Auto die Hitze. Ein heißes Auto kühlt man am schnellsten ab indem man eine Fensterscheibe öffnet und die gegenüberliegende Autotür fünf- bis zehnmal stoßweise öffnet und schließt. Durch diesen Vorgang wird die heiße Luft aus dem Auto gestoßen und der Innenraum muss dann mittels Klimaanlage nicht mehr als nötig abgekühlt werden. Die Scheiben sollten natürlich wieder geschlossen werden, wenn die Klimaanlage läuft – sonst arbeitet sie unnötig viel, da die abgekühlte Luft nahezu ungenutzt gleich wieder entweicht.

 

Schalten Sie an heißen Tagen die Klimaanlage zuerst auf Umlauf ein - damit verhindern Sie, dass warme Luft von außen herangezogen wird.

Wenn Sie an heißen Tagen die Klimaanlage einschalten, sollten Sie diese zunächst auf „Umluft“ einstellen. Denn die Umluftschaltung stoppt die Frischluftzufuhr ins Auto und wälzt stattdessen die vorhandene Luft um. Da keine warme Luft von außen herangezogen wird, kühlt der Auto-Innenraum schneller ab, dies spart Energie. Wenn sich im Auto die Temperatur wieder etwas abgekühlt hat schalten Sie die Umluft-Funktion wieder aus, sodass wieder Frischluft ins Auto kommt. Die Klimaanlage sollte prinzipiell nicht zu kalt eingestellt werden – 22 Grad Celsius sind ideal. Damit wird Ihr Kreislauf nicht durch zu hohe Temperaturunterschiede belastet und Sie sparen zudem Sprit, weil der Klimakompressor nicht so stark arbeiten muss.

 

An heißen Tagen auch beim Autofahren nicht vergessen viel zu trinken - denn ein hoher Flüssigkeitsverlust senkt die Konzentration.

Flüssigkeit ist bei Hitze nicht nur angenehm, sondern auch wichtig. Und auch wer im klimatisierten Auto sitzt und nicht schwitzt, sollte im Sommer viel trinken. Denn die Anlage entzieht der Luft Feuchtigkeit, sodass Schleimhäute in Nase und Augen austrocknen. Allerdings sollten Autofahrer in der Hitze nicht unbedingt zu eiskalten Getränken greifen – die kühlen Erfrischungsgetränke führen wegen des hohen Temperaturunterschieds zu einer Gegenreaktion in Form von Schwitzen – und damit zu weiterem Flüssigkeitsverlust.

 

Unschöne Flecken auf den Autositzen lassen sich schnell und einfach mit Rasierschaum beseitigen.

Rasierschaum ist manchmal ein wahrer Alleskönner - vor allem, wenn es ums Reinigen geht. So kann man die leicht aufrauende und reinigende Funktion von Rasierschaum dazu nutzen, Autositze zu reinigen und sie von lästigen Flecken zu befreien. Der Vorteil von Rasierschaum ist außerdem, dass er keine Gerüche hinterlässt und sich ganz einfach auf das Polster auftragen lässt. Ledersitze brauchen logischerweise eine andere Pflege als Sitzbezüge aus Fasergewebe. TIPP: Wenn Flecken auf dem Leder sind, bewährt sich ein Schmutzradierer – aber nur leichtes Rubbeln, um Verfärbungen zu vermeiden.


Um sich nicht zu verkühlen, stellen Sie bei Sommerhitze die Klimaanlage nicht zu kalt ein – 22 Grad Celsius sind ideal.

Trotz Klimaanlage sollte ein aufgeheiztes Fahrzeug vor Fahrantritt erst mal bei geöffneten Fenstern gut durchgelüftet werden, damit die Stauhitze aus dem Wagen entweichen kann. Generell empfiehlt es sich, die Klimaanlage nicht zu kalt einzustellen: 22 Grad Celsius sind ideal. Denn zu starkes Herunterkühlen kann den Kreislauf belasten, weil der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur zu groß ist. Experten raten zu maximal sechs Grad Differenz. Um das Aufheizen des Innenraums zu vermeiden, bietet sich ein Sonnenschutz an den Scheiben an. Dieser hält die größte Hitze draußen und schützt Sitze und Armaturen weitgehend vor direkter Sonneneinstrahlung.


Öffnen Sie an heißen Tagen während der Fahrt die hinteren Scheiben - der Fahrtwind saugt die angestaute Hitze raus, ohne dass Sie im Zug sitzen.

Über 30°C glühende Hitze und ein Fahrzeug ohne Klimaanlage – wie soll man so eine Fahrt gut überstehen? Bevor Sie losfahren, sollten Sie alle Fenster öffnen, damit die Hitze entweichen kann. Und während der Fahrt hilft es, wenn Sie die hinteren Scheiben öffnen. Aus der Kombination mit dem Fahrtwind entsteht ein Sog, der die heiße Luft aus dem Auto saugt und Platz für die nicht ganz so heiße Luft schafft. Und zudem sitzen Sie dabei nicht im Zug. Kleiner Tipp für Autos mit Klimaanlage: Wenn die Fahrstrecke kürzer als 5 km ist, tritt der gewünschte Kühleffekt selten ein. Verzichten Sie deshalb bei kurzen Strecken auf die Klimaanlage und fahren Sie einfach mit offenem Fenster. Das spart außerdem Kraftstoff.


BeiAnzeichen von Aquaplaning nicht bremsen, sondern über Gaswegnehmen möglichst behutsam das Tempo verlangsamen und auskuppeln.

In einer Gefahrensituation wie Aquaplaning treten viele Autofahrer instinktiv erst einmal auf die Bremse. Beim Aquaplaning macht das allerdings alles nur noch schlimmer – das Rad blockiert und sobald das Auto wieder auf trockener Straße ist bricht es seitlich aus oder gerät ins Schleudern. Auch wer versucht gegenzusteuern, tut sich keinen Gefallen: Die quergestellten Räder führen zum selben Ergebnis. Besser beraten sind Autofahrer mit den folgenden Tipps:

  • Bei Nässe sofort runter vom Gas.
  • Bei Aquaplaning-Gefahr immer unbedingt beide Hände am Lenkrad lassen.
  • Das Lenkrad gerade halten.
  • Nicht bremsen! Über das Gaspedal behutsam das Tempo weiter verlangsamen.


Um im Sommer kühle Getränke zu haben einfach das Gebläse-Rad im Handschuhfach öffnen – damit strömt kalte Luft der Klimaanlage hinein.

Im Sommer kann der Proviant für unterwegs im Auto schnell mal dahinschmelzen. Wenn Ihr Auto eine Klimaanlage hat, können Sie das Handschuhfach als mobilen Kühlschrank umfunktionieren und wenigstens einen Teil des Proviants kühlen. Das geht ganz einfach: Öffnen Sie dafür das Handschuhfach und suchen Sie ein kleines Rad, das ein Symbol für ein Gebläse besitzt. Öffnen Sie das Gebläse und die kalte Luft der Klimaanlage strömt ins Handschuhfach. Damit können Sie an heißen Tagen Schokolade oder Getränke deutlich kühler halten.


Kurzstrecken mit dem Auto bis 5 km sind echte Spritfresser. Kurze Wege stattdessen mit Fahrrad oder zu Fuß machen ist gesund, spart Geld und schont die Umwelt.

Auch wenn der Bäcker nur um die Ecke ist, fahren viele die Kurzstrecke mit dem Auto. Diese liebe Gwohnheit vieler Autofahrer kommt aber teuer, denn nach dem Kaltstart verbraucht der Motor besonders viel Sprit. Wenige wissen, dass der Benzinverbrauch auf Kurzstrecken fast doppelt so hoch ist wie bei längeren Fahrten mit dann warmem Motor. Und in der kalten Jahreszeit kann der Mehrverbrauch sogar noch höher ausfallen. Selbst ein sparsames Auto mit einem Verbrauch von 5-6l/100km kann bei der kurzen Fahrt z.B. zur Bäckerei unter Umständen deutlich über 10l/100km verbrauchen. Angenommen, der Bäcker ist 1km entfernt, dann können Sie auf den Preis für Ihr Gebäck noch einmal mindestens 40 Cent für Benzin aufschlagen.

 

Die Gefahr von Aquaplaning erkennt man daran, dass keine Fahrspuren der vorausfahrenden Autos sichtbar bleiben.

Grundsätzlich ist das Fahren bei Nässe schwieriger als auf trockener Fahrbahn. Vor allem der Bremsweg verlängert sich auf nassem, rutschigem Untergrund ganz wesentlich. Dieser Umstand ist
allerdings vorhersehbar und kann von einem umsichtigen Fahrer eingeplant werden. Auch die Aquaplaning-Gefahr kann rechtzeitig erkannt werden: Sobald die Spur des vorausfahrenden Fahrzeugs schnell wieder verschwindet ist dies ein Zeichen, dass ein dicker Wasserfilm die Fahrbahn bedeckt. Dies signalisiert eine starke Wasserschleierbildung des vorausfahrenden Wagens. Ein weiteres Aquaplaning-Alarmsignal ist eine deutliche Leichtgängigkeit der Lenkung.

 

Wenn Sie im Sommer keinen schattigen Parkplatz finden, dann parken Sie Ihr Auto besser mit dem Heck zur Sonne.

Parken Sie Ihr Auto im Sommer möglichst immer im Schatten, damit Sie gar nicht erst in ein aufgeheiztes Auto einsteigen müssen. Denn im Schatten stehende Autos erhitzen sich um bis zu 15 Grad Celsius weniger. Ist kein Schatten da, parken Sie immer mit dem Heck zur Sonne – durch die Heckscheibe gelangt nur halb so viel Sonnenlicht in den Innenraum wie durch die Windschutzscheibe. Außerdem erhitzen sich in diesem Fall die Vordersitze kaum. Und vorm Losfahren das Auto immer gut durchlüften, sodass die Hitze entweichen kann.

 

Tanken Sie im Sommer nicht bis zum Anschlag voll, da sich an heißen Tagen der Sprit im Tank ausdehnt.

Vermeiden Sie bei starker Hitze das Volltanken Ihres Fahrzeugs bis zum Anschlag, da sich bei hohen Außentemperaturen Benzin und Diesel ausdehnen. Bei Sommerhitze entspricht das Ausdehnungsvolumen in einem 50-Liter-Tank etwa 1 Liter. Dementsprechend weniger Kraftstoff sollten Sie tanken. Ist der Tank bis zum Rand gefüllt kann er überlaufen, dadurch steigt das Brandrisiko. Entweicht Sprit aus dem Tankdeckel, kann es außerdem zu Lackschäden kommen, was durch starke Sonneneinstrahlung noch beschleunigt wird. Zapfpistolen haben zwar eine Abschaltautomatik, die das Überfüllen des Tanks verhindern soll. Aber gerade vor langen Fahrten oder bei kurzzeitig niedrigen Kraftstoffpreisen füllen viele Autofahrer trotzdem weiter nach.

 

Um Ihr parkendes Auto in einer fremden Stadt wieder zufinden, auf Google Maps Standpunkt markieren und sich später einfach per Maps hinführenlassen.

Die Frage „Wo habe ich gestern noch mal geparkt?“ kann von Google beantwortet werden. Denn die aktuelle Beta-Version von Google Maps für Android weiß, wo Ihr Auto steht. Die neue Option ermöglicht es, seine Parkposition zu setzen – dazu muss man einfach auf den blauen Standort-Punkt tippen und danach auf „Parkposition speichern“ gehen. Optional kann man auch Notizen hinzufügen – z.B. welches Stockwerk im Parkhaus – und eine Erinnerung setzen (falls der Parkplatz nur temporär genutzt werden kann). Ein automatisches Speichern der Parkposition wird dann möglich sein, wenn Google die Parkgewohnheiten seiner Nutzer dank deren manueller Eingaben gelernt hat.

 

Um Sekundenschlaf am Steuer vorzubeugen, unbedingt alle 2 Stunden kurz an der frischen Luft bewegen

Sekundenschlaf ist einer der größten Gefahren im Straßenverkehr. Hier ein paar Tipps, was wirklich gegen Müdigkeit am Steuer hilft, wenn Sie viele Stunden und/oder in der Nacht unterwegs sind:

  • Nach zwei bis drei Stunden am Lenkrad eine Pause einlegen.
  • Bewegung an frischer Luft wirkt belebend und macht fit.
  • Nur ausgeruht starten und vor längeren Fahrten nur leichte Kost zu sich nehmen.
  • Finger weg von Aufputschmitteln als künstliche Wachmacher.
  • Falls mehrere Leute im Auto mit dabei sind: Mindestens ein Mitfahrer sollte wach bleiben und immer wieder auf den Fahrer achten.

 

Wer den Reifendruck des Autos regelmäßig kontrolliert, erhöht die Lebensdauer der Reifen, verbessert den Fahrkomfort und spart zudem Benzin.

Jeder Autofahrer möchte gerne Treibstoff sparen. Trotzdem halten sich viele Autofahrer nicht einmal an die einfachste aller Spar-Regeln: den korrekten Reifendruck. Jeder dritte PKW fährt mit zu wenig Luft und riskiert damit einen Reifenplatzer, erhöht zudem den Verschleiß und nimmt Mehrverbrauch in Kauf. Und zwar eine ganze Menge - ein zu geringer Druck erhöht den Verbrauch um bis zu 6 Prozent. Mit dem richtigen Reifendruck sparen Sie Sprit, schonen die Reifen und erhöhen die Fahrsicherheit. Unser Tipp: Pumpen Sie bis zu 0,5 bar mehr ein als vom Hersteller empfohlen und überprüfen Sie den Druck monatlich.

 

Kontrollieren Sie nach dem Zusperren immer, ob Ihr Auto tatsächlich verriegelt ist. Das ist Diebstahlschutz, denn Funkblocker könnten das Verriegeln stören.

Mit Hilfe von Störsendern – in Fachkreisen auch Jammer („Blockierer“) genannt – ist es möglich, die Signale der Funkfernbedienungen von Autos abzufangen, womit das Zusperren der Autos verhindert wird. Da alle Automarken auf derselben Funkfrequenz laufen, kann man fast alle Automarken mit diesem Trick knacken. Wer also in der Eile nicht darauf achtet, ob die Verriegelung auch wirklich einrastet, ist ein willkommenes Opfer für Autoknacker. Deshalb beim Drücken der Autozusperr-Taste immer auf das Aufblinken der Lichter und das typische Schließgeräusch achten. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der zieht nach dem Verriegeln des Fahrzeugs den Türgriff, um zu prüfen, ob das Auto auch tatsächlich abgeschlossen ist.

 

Gegen Übelkeit beim Autofahren hilft zum Beispiel das Kauen auf einer harten Süßigkeit oder vorbeugend eine Scheibe Ingwer.

Egal ob auf einer kurvenreichen Straße oder während des Stop-and-Go-Verkehrs: Die Übelkeit beim Autofahren kann ziemlich unangenehm sein. Wie bei allen Reise- oder Bewegungskrankheiten kommt es in diesen Situationen zu unterschiedlichen Sinneseindrücken, die sich im Gehirn einfach nicht zusammenfügen lassen. Ingwer ist ein Allroundtalent gegen Übelkeit – seine Hauptwirkstoffe sind Gingerol und Shogaol, die auch für die Schärfe des Ingwers verantwortlich sind. Gegen Übelkeit hilft besonders das Gingerol, denn es absorbiert Säuren im Magen und lindert so die Übelkeit. Wer also bei einer Autofahrt einem flauen Gefühl im Magen vorbeugen möchte, sollte eine halbe Stunde vor der Reise auf einer Ingwerscheibe kauen (Ingwer gibt es auch in Tablettenform, als Kapsel oder Tropfen). Dauert die Fahrt länger als vier Stunden, empfiehlt sich unterwegs eine erneute Einnahme. Ein wirksames Mittel gegen Reiseübelkeit ist auch das Kauen eines Kaugummis oder auf einer harten Süßigkeit. Das Kauen sorgt zudem auch für einen Druckausgleich im Ohr – das kann ebenfalls sehr wohltuend sein.

 

Damit die Pizza warm bleibt und nicht abkühlt, diese einfach auf den Beifahrersitz legen und die Sitzheizung anstellen.

Eine Sitzheizung erwärmt den Autositz auf eine angenehme Temperatur. Die maximale Heiztemperatur liegt je nach Automarke zwischen 32 und bis zu 50 Grad. Fast immer ist die Temperatur in verschiedenen Heizstufen regulierbar. Kuschelig warme Sitze wärmen aber nicht nur die Insassen des Fahrzeugs, sondern man kann diese auch umfunktionieren. Wenn Sie z.B. zu den Menschen gehören, die sich am Sonntagabend gerne eine Pizza vom Italiener holen, hier ein Tipp: Damit Ihre Pizza schön ofenfrisch bleibt, legen Sie diese auf den vorgeheizten Beifahrersitz – so können Sie zu Hause noch immer eine herrlich warme Pizza genießen.

 

Gegen Müdigkeit am Steuer hilft laut Forschern der Uni Bordeaux tatsächlich ein starker Kaffee am besten.

Was hilft wirklich gegen Müdigkeit am Steuer? Forscher der Universität Bordeaux haben untersucht, was gegen Müdigkeit am Steuer am besten hilft – mit dem Ergebnis, dass Kaffee am wirksamsten ist. Die Wissenschaftler ließen bei ihrem Versuch übermüdete Probanden rund 160 Kilometer auf einer französischen Autobahn zurücklegen. Die erste Gruppe bekam vor der Fahrt einen Becher Kaffee, die zweite Gruppe durfte ein kurzes Nickerchen machen und die dritte (Kontroll-)Gruppe bekam einen Becher entkoffeinierten Kaffee. Das Ergebnis: Wer Kaffee trank, konnte am besten seine Spur halten. Unterschiede gab es jedoch beim Alter: Je jünger die Fahrer waren, desto eher überwog die positive Wirkung des Kurzschlafs.

 

Tanken Sie Ihr Auto am besten kurz vor 12 Uhr mittags – da ist es zumeist am günstigsten.

Laut ÖAMTC tankt man am besten kurz vor zwölf Uhr Mittag, da die Tankstellen nur ein Mal pro Tag – und zwar um zwölf Uhr Mittag – die Preise erhöhen dürfen. Von da an sinken die Preise, je nach Konkurrenzlage der jeweiligen Tankstelle, wieder bis um zwölf Uhr des nächsten Tages. Danach geht der Preis wieder hoch, je nach Tankstellenbetreiber und Mitbewerber-Umfeld. Geht es um den Tag, dann muss man laut E-Control-Daten freitags am meisten für Sprit bezahlen. Mehr – und zwar unabhängig vom Wochentag – verlangen die Tankstellen nur noch vor Feiertagen. Am billigsten kann laut Statistik sonntags getankt werden. Um den jeweils günstigsten Anbieter in der Umgebung zu finden, ist es ratsam, im Internet einen Spritpreisrechner ausfindig zu machen.

 

Achten Sie auf die Einstellung Ihrer Kopfstütze im Auto. Generell gilt: besser zu hoch, als zu niedrig.

Die Kopfstütze sorgt dafür, dass der Kopf bei einem Unfall nicht ins Leere zurück fällt, sie schützt vor schlimmeren Unfallfolgen. Wichtig für eine gute Schutzwirkung ist, dass sich die Oberkante des Kopfes auf gleicher Höhe mit der Oberkante der Kopfstütze befindet. So kann der Schädel bei einem Aufprall nicht über die Kopfstütze nach hinten wegknicken. Bei der Kopfstütze gilt generell: besser zu hoch, als zu niedrig. Falls sich die Kopfstütze vertikal kippen lässt, sollten Sie diese so positionieren, dass der untere Teil eine Handbreit vom Kopf entfernt ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie eher als eine Art Kopfkissen genutzt wird. Das Risiko, dass es dann – gerade auf längeren Strecken – zum Sekundenschlaf kommt, ist relativ hoch. Das gilt auch für die Kopfstützen der Rücksitze. Sie werden oft nicht herausgezogen, weil sie dem Fahrer etwas die Sicht nach hinten versperren.

 

Messen Sie auch bei einem neuen Auto regelmäßig den Ölstand – idealerweise bei jedem 3. bis 4. Tankstellenstopp.

Die Langlebigkeit eines Auto-Motors wird vor allem durch regelmäßige Pflege und Kontrolle beeinflusst. Das Wichtigste für den Motor eines Autos ist, dass sich stets eine ausreichende Menge Motoröl darin befindet. Das Öl schmiert alle beweglichen Teile im Motor. Ist der Ölstand zu gering, reicht es nicht mehr aus, um alle Teile ausreichend zu schmieren. Dadurch entsteht eine hohe Reibung, die einen starken Verschleiß zur Folge hat. Das kann unter Umständen sogar zu einem Totalschaden des Motors führen. Daher sollten Sie in regelmäßigen Abständen den Ölstand messen – und zwar nicht erst, wenn das Warnlämpchen anfängt zu blinken, denn dann ist es oft schon zu spät. Im Idealfall kontrollieren Sie bei jedem Tankstellenstopp auch gleich den Ölstand mit – mindestens jedoch bei jedem dritten oder vierten Halt an der Tankstelle.

 

Falls Sie im Auto einen Flaschenöffner brauchen aber keinen dabeihaben, einfach die Metallschnalle des Sicherheitsgurtes verwenden.

Auch ein Autofahrer sollte bei längeren Strecken zwischendurch genug trinken. Was aber, wenn nur ein Getränk aus einer Glasflasche verfügbar und kein Flaschenöffner vorhanden ist? Dann ist es gut, einen alternativen Flaschenöffner zu finden – die Metallschnalle am Autogurt. In der Mitte befindet sich ein rechteckiges Loch. Dieses Loch setzt man waagerecht an den Kronkorken an, so wie man es von einem normalen Flaschenöffner her kennt. Anschließend drückt man den Öffner mit dem Daumen nach oben und die Flasche wird entkront.

z.B. Kfz-Versicherung, Kundenberater, ...