GRAWE Betriebliche Vorsorge
GRAWE BETRIEBSVORSORGE

Betriebliche Vorsorge

Betriebliche Vorsorge

Mehr Pension für Ihre Mitarbeiter und verringerte Kosten- und Steuerlast für Ihr Unternehmen.

In der betrieblichen Vorsorge hat Österreich gegenüber anderen europäischen Ländern noch immer Aufholbedarf. Aus diesem Grund unterstützt der Staat diese zweite (betriebliche) Säule der Vorsorge und gewährt attraktive Steuerersparnisse. Teile der Löhne und Gehälter können beispielsweise steuergünstig als Prämien eingezahlt werden. Für diese Beträge müssen weder Lohnnebenkosten noch Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden. Des Weiteren versuchen moderne Unternehmen Schlüsselarbeitskräfte vermehrt mit zusätzlichen Honorierungen in Form einer Firmenpension ans Unternehmen zu binden.

 

Die GRAWE bietet Ihnen im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge folgende Lösungen:

1. Zukunftssicherung nach § 3 (1) Z 15 a EStG

Unternehmen können bis zu € 300,- pro Jahr völlig steuerfrei und ohne Lohnnebenkosten als freiwillige Sozialleistung für alle Mitarbeiter oder bestimmte Gruppen in Vorsorgelösungen investieren (= Gehaltserhöhung).

Mitarbeiter können auch bestehende Gehaltsbestandteile in diesem Modell umwandeln, ebenso steuerfrei, jedoch sozialversicherungspflichtig (= Gehaltsumwandlung GRAWE SWITCH).

 

Vorteile für die Mitarbeiter

  • Keine Lohnsteuerpflicht
  • Keine Sozialversicherungsbeiträge bei Gehaltserhöhung
  • Keine Minderung gesetzlicher Ansprüche wie Alterspension oder Abfertigung
  • Insolvenzschutz, weil Mitarbeiter bzw. Hinterbliebene direkt bezugsberechtigt sind

 

Vorteile für das Unternehmen

  • Kostengünstige Form der Gehaltserhöhung
  • Prämienzahlung ist steuermindernde Betriebsausgabe
  • Keine Lohnnebenkosten
  • Motivation der Mitarbeiter und Bindung an das Unternehmen

 

Aufwands-/Ergebnisvarianten

 Aufwand durch UnternehmenNettoergebnis bei Mitarbeitern
Lohnerhöhung Variante 1€ 300,-€ 163,88
Lohnerhöhung Variante 2€ 555,76€ 300,-
§ 3 (1) Z 15 a Gehaltserhöhung€ 300,-€ 300,-
§ 3 (1) Z 15 a Gehaltsumwandlung€ 0,-€ 300,- p.a. / € 25,- p.m. (Der Aufwand der Mitarbeiter beträgt einkommensabhängig zwischen € 11,25 und € 25,- p.m.)
2. Abfertigungsvorsorge

Abfertigung für Arbeitsverhältnisse vor 1.1.2003 (Abfertigung ALT)

Jedes Unternehmen muss aufgrund gesetzlicher Bestimmungen längstens bis 1 Jahr nach dem Ausscheiden Abfertigung zahlen. Die Höhe richtet sich nach dem Letzteinkommen und der Dauer der Betriebszugehörigkeit (= ergebnisorientiertes System).

  • Die Abfertigung wird fällig und stellt ein mögliches Liquiditätsproblem für den Betrieb dar.
  • Je nach Art des Unternehmens sind gesetzlich nur teilweise oder gar keine Vorsorgen zu treffen.
  • Bei Ableben des Arbeitnehmers werden 50 % des Abfertigungsanspruches fällig.
  • Einzelunternehmen und Gesellschafter von Personengesellschaften haften mit ihrem Privatvermögen.

 

Betriebszugehörigkeit

Abfertigungshöhe

3 Jahre2 Monatsentgelte
5 Jahre3 Monatsentgelte
10 Jahre4 Monatsentgelte
15 Jahre6 Monatsentgelte
20 Jahre9 Monatsentgelte
25 Jahre12 Monatsentgelte

 

Abfertigungs-Rückdeckungsversicherung

  • Finanzielle planmäßige Vorsorge zum Pensionszeitpunkt
  • Kontinuierliches Ansparen mit gleichmäßigen Prämien; Aufwendungen sind steuerlich als Betriebsausgaben zu nutzen
  • Zuwachs der Versicherung ist Ertrag und verbessert die Bilanzpolitik
  • Auslagerung betriebsfremder Risiken, z.B. Ableben des Arbeitnehmers
  • Flexible Vertragsgestaltung bei Laufzeit, Einkommensänderungen oder sonstigen individuellen Firmensituationen

 

Auslagerung in eine Abfertigungs-Direktversicherung gem. Rz 3369a ESt-Richtlinien

Das Unternehmen schließt für Mitarbeiter im "alten" Abfertigungsrecht eine sogenannte Direktversicherung ab, wobei der Arbeitnehmer im Abfertigungsfall direkt die Versicherungsleistung erhält.

Durch eine einmalige Startprämie – zumindest in Höhe der steuerlichen Rückstellung – und laufende Prämienzahlungen, wird die Abfertigungsverpflichtung ausfinanziert. Die Beiträge sind Betriebsausgaben. Die Wertsteigerung der Abfertigungs-Direktversicherung ist nicht aktivierungspflichtig. Zusätzlich entfällt bei der Abfertigungs-Direktversicherung die Versicherungssteuer. Der Arbeitgeber entscheidet, für welche Mitarbeiter er diese Form der Absicherung wählt.

  • Verbesserte Bilanzpolitik
  • Hohe Effektivrendite durch Entfall der Aktivierungspflicht und Versicherungssteuer
  • Entstehender Abfertigungsanspruch wird zum Laufzeitende ausfinanziert
  • Gleichmäßige und planbare Liquiditätsbelastung
  • Unternehmer entscheidet frei, für welche MitarbeiterInnen eine Abfertigungs-Direktversicherung abgeschlossen wird (kein Gruppenkriterium erforderlich)
  • Verbesserung der Kennzahlen speziell in der IAS- und UGB-Bilanz

 

Abfertigung für Arbeitsverhältnisse ab 1.1.2003 (Abfertigung NEU)

Jedes Unternehmen muss für jeden Arbeitnehmer 1,53 % seines Jahresentgeltes als Abfertigungsbeitrag bezahlen (= beitragsorientiertes System).

  • Die Abfertigung NEU gibt es auch für Selbstständige, Freiberufler, Rechtsanwälte und Ziviltechniker.
  • Die Beiträge werden in einer Vorsorgekasse veranlagt.
  • Je Unternehmen gibt es nur eine Vorsorgekasse.
3. Firmenpension: Das „Kapital“ Mitarbeiter

Die Firmenpension als Pensionszusage ist das "Luxusmodell" in der betrieblichen Altersvorsorge. Besonders geeignet ist sie bei Einzelunternehmen für familiennahe Angehörige wie Ehegattin/ Ehegatte und/oder Kinder sowie bei Kapitalgesellschaften (GmbH) für den oder die Gesellschafter/Geschäftsführer. Der volle Steuernutzen kommt dann zum Tragen, wenn es sich um bilanzierende Unternehmen handelt.

 

Argumente für eine Firmenpension

  • Hoch qualifizierte Arbeitnehmer beziehen hohe Gehälter, bei Pensionsantritt haben sie mit großen Einkommenseinbußen zu rechnen.
  • Hoch qualifizierte Arbeitnehmer sind abwerbungsgefährdet und sind schwer nachzubesetzen.
  • Gehaltserhöhungen verursachen zusätzliche Kosten beim Arbeitgeber.

 

Pensionszusage als alternative Gehaltserhöhung oder erfolgsabhängiges Vergütungsinstrument

  • Wichtige Mitarbeiter an das Unternehmen binden
  • Stärkung der Mitarbeitermotivation
  • Pensionsrückstellung voll steuerlich nutzbar
  • Aufwendungen wirken gewinnmindernd und sind steuerlich begünstigt
  • Keine Sozialversicherungsabgaben und keine Lohnnebenkosten
  • Altersvorsorge (Rentenzahlung) steht im Vordergrund
  • Wahlrecht bei Vertragsablauf (Kapital oder Rente)
  • Maximal 80 % des erwarteten Letzteinkommens, max. 100 % des Letzteinkommen durch gesetzliche und Firmenpension
  • Im Insolvenzfall fallen Ansprüche nicht in die Konkursmasse
  • Für Gesellschafter/Geschäftsführer einer GmbH von besonderem Interesse
  • Besonders vorteilhaft für angestellte Familienangehörige, wobei der Fremdvergleich zu beachten ist
  • Klassische Lebensversicherung als Rückdeckungsversicherung
  • Individuelle Zusätze wie Berufsunfähigkeits- und/oder Witwenpension sind möglich
4. Betriebliche Kollektivversicherung (bKV): Erfolg im Paket

Die betriebliche Kollektivversicherung (bKV) ist ein Vorsorgemodell in Form einer Lebensversicherung mit garantiertem Wertzuwachs, jährlich unverfallbaren Gewinnzuteilungen und einer garantierten Rentenleistung in der Pensionsphase. Der Arbeitgeber verpflichtet sich als Versicherungsnehmer Prämien (max. 10 % der Bruttolohn- und Gehaltssumme) für seine Mitarbeiter zu bezahlen. Bei Eintritt des Versicherungsfalles haben Mitarbeiter Anspruch auf eine Rente, die lebenslang ausbezahlt wird.

  • Günstige Form einer Gehaltserhöhung aller oder bestimmter Mitarbeitergruppen
  • Gestaltung moderner Entlohnungssysteme
  • Mitarbeitermotivation verstärken
  • Beiträge sind unverfallbar
  • Mitarbeiterbeiträge werden staatlich gefördert
  • Geringe Administration im Unternehmen

 

Vorteile für Mitarbeiter und Unternehmen

  • Klassische Veranlagung mit eigenem Deckungsstock
  • Garantierte Verzinsung wie die klassische Lebensversicherung mit zusätzlicher Gewinnbeteiligung
  • Veranlagung ist KESt-befreit
  • Für Beiträge nur 2,5 % Versicherungssteuer
  • Beitragsorientiertes Modell: Max. 10 % der Lohn- und Gehaltssumme aller betroffener
  • Mitarbeiter (Staffelung der Beiträge ist möglich)
  • Leistungsorientiertes Modell: Die Rente kann max. 80 % des letzten Aktivbezuges betragen
  • Keine Aktivierungspflicht
  • Beiträge sind steuermindernde Betriebsausgaben
  • Für Beiträge keine Lohnnebenkosten
  • Eigenbeiträge von Mitarbeitern sind bis € 1.000,- p.a. staatlich gefördert (von 4,25 bis 6,75 %)
  • Mit einer bKV werden lebenslange, garantierte Renten finanziert
  • Hinterbliebenenrenten sind beinhaltet
  • Individuelle Zusätze wie Berufsunfähigkeits- und/oder Witwenpension und Waisenpension sind möglich
z.B. Kfz-Versicherung, Kundenberater, ...