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15. November 2019 ― Lesezeit: 4 Minuten
Seien Sie kein Stubenhocker: Warum Sie auch im Herbst nicht auf den Sport verzichten sollten
Sie kennen es bestimmt: Im nebligen Novemberwetter lässt man das Trainingsprogramm gern mal ein wenig schleifen. Dabei sollten Sie gerade an den kurzen Herbsttagen darauf achten, genügend Bewegung zu bekommen - hier erfahren Sie, warum.

 

Trainieren Sie Ihr Immunsystem

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass begeisterte Hobbysportler meist seltener krank sind? Das ist natürlich kein Zufall: Sport fördert das Immunsystem. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich das Stresshormon Adrenalin. Körperliche Belastung sorgt für eine erhöhte Adrenalinausschüttung, was wiederum eine schnellere Vermehrung von Abwehrzellen zur Folge hat. Zwar nimmt deren Zahl nach Ihrer Trainingseinheit wieder ab, doch das Immunsystem wird jedes Mal mittrainiert - ein Nebeneffekt, der es in sich hat: Disziplinierte Freizeitsportler erkranken nicht nur seltener an Erkältungen, sondern regelmäßiger Sport senkt sogar das Krebsrisiko. Wenn Sie sich also auch im kalten Wetter öfter mal rauswagen, wird es Ihnen Ihr Körper danken.

 

Sagen Sie der trüben Herbststimmung adé

Wir bleiben beim Hormonhaushalt und wenden uns den Glückshormonen zu: Sie kennen bestimmt Botenstoffe wie Endorphine, Serotonin und Dopamin. Diese werden bei Bewegung vermehrt ausgeschüttet - und verwandeln Sport so in genau die richtige Aktivität, wenn Sie das trübe Herbstwetter ein wenig lustlos macht. Sind Sie schon mal frustriert losgejoggt und danach mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurückgekommen? Dann haben Sie diesen Stimmungsschwung selbst erlebt. Vor allem moderates Training wirkt sogar vorbeugend gegen schlechte Stimmung. An den kurzen Herbsttagen, wo der Vitamin D-Bedarf nicht immer ganz gedeckt werden kann, ist körperliche Aktivität also auch prophylaktisch besonders wichtig.

 

Weil’s einfach gut tut

Blenden wir all die wissenschaftlichen Fakten mal aus und stellen Sie sich einfach vor, wie Sie nach dem Training wieder nach Hause kommen. Wie gut es sich anfühlt, die Schuhe abzustreifen. Wie schön warm die Dusche ist, wenn draußen herbstliche Kälte herrscht. Und wie Sie danach eine Tasse heißer Tee so richtig von innen wärmt. Selbst wenn der Tag sonst nicht so gut gelaufen ist: Jetzt können Sie das Gefühl genießen, etwas erreicht zu haben. Für Ihren Körper, für Ihre Psyche, einfach für Sie selbst.

 

Damit nichts schiefgehen kann

Wir hoffen, dass Sie jetzt so richtig Lust bekommen haben, gleich ins herbstliche Sportvergnügen zu starten. Ein paar Tipps haben wir noch für Sie gesammelt, die beim Outdoor-Sport im Herbst besonders wichtig sind:

  • Vor dem Sport: unbedingt aufwärmen! Sonst werden Sie schnell merken, dass Ihre Muskeln überfordert sind. Bei kalten Temperaturen sollten Sie ein Aufwärmtraining von 15-20 Minuten einplanen.

  • Tragen Sie spezielle atmungsaktive Sportkleidung für kalte Tage - eine kurze Hose ist zu wenig, aber in der Daunenjacke schwitzen Sie nur. Lassen Sie sich am besten in einem Sportfachgeschäft beraten.

  • Bleiben Sie nicht stehen! Wenn Sie mal bei einer roten Ampel warten müssen, laufen Sie einfach am Stand weiter - sonst besteht die Gefahr der Verkühlung.

  • Machen Sie sich sichtbar: Sportkleidung mit reflektierenden Elementen und am besten noch eine Stirnlampe sorgen im dunklen Herbst für Ihre Sicherheit.

  • Vergessen Sie nicht aufs Trinken! Auch wenn die kühle Herbstluft nicht so durstig macht wie ein heißer Sonnentag: Sie verlieren trotzdem Wasser. Ein warmer Tee ist nach Ihrem herbstlichen Training genau das Richtige.

 

15. November 2019 ― Lesezeit: 4 Minuten
Dominik Sporer - Vom Jetset-Leben zum Tattoostudio
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