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  • 02. März 2022 ― Lesezeit: 5 Minuten

    Die wichtigsten Versicherungen für Startups, Gründer und Selbstständige

    Sie gründen ein eigenes Unternehmen und möchten wissen, welche Versicherungen Sie wirklich benötigen? GRAWE hilft!

    Ein eigenes Business auf die Beine zu stellen, ist anstrengend und aufregend. Neben Mut und Risikofreude verlangt die Gründung des Unternehmens viel Planung. Zu dieser gehört auch die Entscheidung für die passende Versicherung und die damit einhergehende Absicherung des Startups.

    Good to know: Versicherungsprämien gehören in den Businessplan und müssen bereits dort als Aufwände berücksichtigt werden.

     

    Pflicht- und Zusatzversicherung: Welche Versicherungen braucht man als Selbstständiger?

    Grundsätzlich müssen Unternehmensgründer ihre individuellen Risiken abwägen und entscheiden, welche davon abgesichert werden müssen, da sie Unternehmensziele zu stark gefährden würden.

    Nicht nur zum guten Ton, sondern zur Pflicht zählt für Gründer, Gewerbetreibende und Einzelunternehmer, die in Österreich gewerblich tätig sind, die Pflichtversicherung bei der SVA - der Sozialversicherung der Selbstständigen.

    Kleinunternehmer können sich von der Pflichtversicherung befreien lassen, müssen allerdings jährlich einen Beitrag zur Unfallversicherung ausrichten.

    Falls Mitarbeiter eingestellt werden, müssen auch diese nach dem ASVG versichert sein.

    Natürlich können Mitarbeiter, Selbstständige und Unternehmer ebenso immer eine freiwillige Zusatz-Krankenversicherung abschließen, um bei Krankheiten oder Unfällen besser geschützt zu sein als mit der gesetzlichen Variante.

     

    Welche Versicherungen gibt es für Startups?

    Bei der Wahl der richtigen Versicherung für ein Startup ist der Bereich des Unternehmens von Bedeutung. Somit brauchen ein Unternehmen oder Selbstständige in beratenden Berufen beispielsweise eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung.

    Grundsätzlich existieren folgende Versicherungsarten für Unternehmen:

     

    Versicherungen gegen Sachschäden

    Sachschäden, die in einem Betrieb jeglicher Größe versichert sein können, sind:

    • Feuer-,
    • EC- (Versicherte Gefahren sind beispielsweise Naturgewalten, Vandalismus  oder unbenannte Gefahren),
    • Sturm-,
    • Leitungswasser-,
    • Einbruchdiebstahl- und
    • Glasbruchversicherung.

    Wofür BU steht und warum das für Unternehmen wichtig ist, lesen Sie im nächsten Absatz.

     

    Versicherung gegen Betriebsunterbrechungsschaden

    Im Zuge von kleinen Sachschäden können große finanzielle Schäden entstehen. Eine Versicherung gegen Betriebsunterbrechungsschaden sichert Unternehmer in diesem Falle ab. Sie deckt laufende Kosten und schützt vor Gewinnentgang, wenn ein Sachschaden den normalen Betrieb unmöglich macht. 

    Arten von Betriebsunterbrechungsversicherungen sind:

    • Feuer-BU-Versicherung bei Brandschäden.
    • Total-BU-Versicherung für Feuer-, Sturm-, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl.
    • EC-BU-Versicherung für die gleichen versicherten Gefahren wie in der Sachversicherung.

     

    Betriebsunterbrechungsversicherung freiberuflich Tätiger

    Selbstständige haben vielleicht nicht zwangsläufig einen ganzen Betrieb gegen Gefahren abzusichern, sie sollten sich jedoch ebenso gegen eine Betriebsunterbrechung absichern. Die Risiken, die in diesem Fall gedeckt sind, beinhalten Krankheit, Unfälle oder Diebstahl.

     

    Betriebshaftpflichtversicherung für Startups

    Die Betriebshaftpflichtversicherung schützt den Betrieb und seine Angestellten branchenunabhängig vor Schadenersatzansprüchen Dritter. Außerdem wehrt sie ungerechtfertigte Ansprüche Dritter ab.

    Optional kann man zusätzliche Versicherungen abschließen oder im Rahmen eines umfassenden Betriebsschutzes wie der Betriebs-Bündelversicherung GRAWE BETRIEB mit einschließen.

     

    Branchenspezifisches Risiko: Weitere Sparten, die für einen Gründer interessant sein können.

    Neben den oben genannten empfehlenswerten Versicherungen können spezielle Versicherungen abhängig von der Branche infrage kommen. Eine Maschinenbruchversicherung ist beispielsweise empfehlenswert, wenn ein Unternehmen teure Produktionsmaschinen nutzt und diese absichern möchte.

    Eine Technikversicherung sichert ein Start-up bei finanziellen Schäden durch Beschädigung der Betriebs-/Bürotechnik.

    Eine Rechtsschutzversicherung ist immer sinnvoll, da ein Unternehmen (hoffentlich) im regen Austausch mit Kunden, Lieferanten und anderen Stakeholdern steht - und hier schnell gesetzliche Konflikte entstehen können. GRAWE RECHT ist die optimale Versicherung für neugegründete Unternehmen, da sie Rechtsschutz für Unternehmen mit bis zu 25 Mitarbeiter bietet.

     

    Altersvorsorge für Startups

    Wenn ein Startup Mitarbeiter einstellt, können sich die Unternehmer überlegen, ob sie ihren Angestellten eine betriebliche Vorsorge anbieten. Das bringt den Mitarbeitern mehr Geld in ihrer Pension und kann sich positiv auf ihre Arbeitsmoral auswirken. Außerdem hat das Startup dadurch Steuerersparnisse. Auch GRAWE bietet verschiedene Modelle betrieblicher Vorsorge.

     

    Altersvorsorge für Selbstständige

    Selbstständige müssen in Österreich privat vorsorgen, um die Einbußen durch die gesetzliche Pension im Alter auszugleichen. Altersvorsorgen sind beispielsweise fondsgebundene Lebensversicherungen wie die GRAWE FONDSFLEX(C) PENSION mit flexiblen Entnahmemöglichkeiten, Er- und Ablebensversicherungen oder Lebensversicherungen.

     

    Wie findet man die passende Versicherung für Startups?

    Die verlässlichste Quelle, um die richtige Wahl bei der Altersvorsorge im Versicherungsbereich zu treffen, ist immer ein geschulter Versicherungsberater

     

    Viel Erfolg bei der Neugründung! 

     

     

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