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25. November 2020 ― Lesezeit: 5 Minuten

Black Friday: Sieben Tipps zum sicheren Online-Shopping

So vieles ist dieses Jahr anders. Auch wie wir einkaufen, hat sich verändert. Statt gemeinsam von Geschäft zu Geschäft zu ziehen, klicken wir uns nun virtuell durch verschiedenste Läden. Aber wenn auch auf einem anderen Level, ist Sicherheit beim Online-Shopping ebenso ein Thema. Besonders, wenn man am Black Friday von Angeboten nahezu überflutet wird. Wir haben sieben Tipps für dich, wie du den amerikanischen Shopping-Tag gefahrlos für dich nutzen kannst - und verraten dir, wie du zugleich heimische Unternehmen unterstützt.

1. Frag dich, was du wirklich brauchst

Du googlest nach einem Online-Shop, auf der Suche nach einem neuen Handy, vielleicht auch einem Paar Kopfhörer. Ein Mausklick. Kurz lädt dein Browser. Und schon reiht sich Angebot an Angebot. Bunt, schrill, laut – und vor allem viele Minusprozente. Vielleicht taucht auch plötzlich ein Countdown auf: Nur mehr drei Stunden und siebzehn Minuten! Nur mehr 7 Stück verfügbar! Obwohl du eigentlich weißt, dass das alles Werbetricks sind – viel zu oft funktionieren sie trotzdem. Viel zu oft taucht der Gedanke auf: Klingt doch irgendwie verlockend. Und am Ende platzt der Einkaufskorb fast aus den virtuellen Nähten. Sei also gewappnet – und überleg dir vor dem Online-Shoppinggang, was du nun wirklich brauchst. Schreib dir eine Liste. Und halte dich daran.

 

2. Mach den Datums-Check

Der Freitag nach dem vierten Donnerstag im November: Klingt ein bisschen kompliziert, aber Google spuckt bei „Black Friday 2020“ sowieso gleich das richtige Datum aus. Nur: Mit dem 27. November ist es noch lange nicht vorbei. Online wird der Shoppingtag meist gleich ins Wochenende verlängert. Oder sogar auf eine ganze Woche ausgedehnt. Und der Montag nach dem Black Friday ist mittlerweile zum Cyber Monday geworden, wo Anbieter sich ebenso mit Preistiefs übertrumpfen zu versuchen. Aber Achtung: Bestimmte Angebote gibt es oft nur an bestimmten Tagen – oder sogar nur zu bestimmten Uhrzeiten. Amazon zum Beispiel bietet in der Black Friday-Woche sowohl Tages- als auch Blitzangebote. Verlass dich also nicht darauf, dass die Preise die ganze Woche lang gesenkt bleiben, sondern informier dich unbedingt vorher, wann dein Wunschprodukt als Schnäppchen über die digitale Ladentheke geht.

 

3. Vergiss nicht auf den Preisvergleich

Rabatte über Rabatte! Fast zu schön, um wahr zu sein. Und tatsächlich sind die Angebote oft gar nicht so gewaltig, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Ein klassisches Beispiel der legalen Konsumententäuschung ist der Vergleich von Aktionspreis und Listenpreis: Letzterer wird nämlich vom Hersteller festgelegt – und liegt oft ohnehin schon weit höher als der zu erwartende Verkaufspreis. Ein Beispiel: Dir wird ein Fernseher um 250 € statt 479 € (Listenpreis) angeboten. Doch wenn du online nach dem Modell suchst, siehst du bald, dass du es in einem anderen Shop um nur ein paar Euro mehr bekommst – ganz ohne Black Friday-Angebot. Lass dich also nicht vom erstbesten „Schnäppchen“ einlullen! Vor jedem Kauf solltest du einem Preisvergleichsportal einen Besuch abstatten, wie zum Beispiel geizhals.at.

 

4. Such nach Produktbewertungen

Wow. Dieser Laptop scheint es ja wirklich in sich zu haben: 5 von 5 Sternen! Eine Bewertung positiver als die andere! Hat denn wirklich niemand etwas auszusetzen? Bei solch ausnahmslos positiven Rezensionen solltest du unbedingt auch im Netz nach dem Produkt recherchieren. Siehe da: Auf einem anderen Portal hat der Laptop nur 3,5 Sterne, die Lautsprecher scheinen nicht die besten zu sein, immer wieder wird von Problemen mit der Bluetooth-Verbindung berichtet. Da hat der Händler wohl ein wenig geschummelt – und seine eigene Seite mit gefälschten Produktbewertungen bestückt. Verlass dich vor allem bei teureren Einkäufen also nicht bloß auf eine Meinung, sondern such nach weiteren Rezensionen und Testberichten. Wenn du tatsächlich einen Laptop kaufen möchtest, findest du solche zum Beispiel auf notebookcheck.com.

 

5. Beachte die Lieferzeiten und die Lieferkosten

Yes, der neue Lautsprecher ist bestellt! Du lehnst dich zufrieden in deinem Schreibtischstuhl zurück. Und wartest. Und wartest. Und wartest. Drei Wochen später ist dein Lautsprecher immer noch nicht da. Genervt kontaktierst du den Kundenservice – und erfährst, dass die lange Lieferzeit genau so online angegeben war. Damit du dir ein solch böses Erwachen ersparst, achte genau darauf, welches Lieferdatum dir beim Kauf garantiert wird. Apropos Lieferung: Auch auf die Lieferkosten solltest du natürlich ein Auge haben. Denn was hast du davon, wenn du für deinen Lautsprecher um 15 € nochmal so viel für die Lieferung zahlen musst?

 

6. Informier dich über Widerrufsfristen und Rücksendekosten

Wir alle haben es wohl schon mal getan: Einfach mal doppelt so viel bestellt, weil „ich kann es ja eh zurückschicken“. Aber hier ist Vorsicht geboten. Denn selbst wenn die Lieferung gratis ist – die Rücksendung ist es oft nicht. Das kann auch länderabhängig sein: Unternehmen in Deutschland bieten etwa häufig eine gratis Rücksendung innerhalb des Landes ein. Wohnst du in Österreich, musst du das Porto hingegen zahlen. Lies deshalb lieber einmal öfter nach, bevor du auf deinen ungewollten Bestellungen sitzen bleibst.

 

7.Lass dich nicht von Fake-Shops täuschen

Ein neues Macbook Air um 450 €? Irgendetwas kann da nicht stimmen. Immer wieder stößt man auf vermeintliche Online-Shops, hinter denen tatsächlich Betrüger stecken: Die Bezahlung erfolgt im Voraus, die Lieferung – du ahnst es wohl schon – findet nie statt. Wenn Markenprodukte zu auffällig günstigen Preisen angeboten werden, ist das ein starkes Indiz dafür, dass es sich um einen Fake-Shop handelt. Doch nicht immer ist die versuchte Täuschung so auffällig. Wenn du dir unsicher bist, ob du einem Online-Shop vertrauen sollst oder nicht, kannst du dich bei Bewertungsportalen wie Trusted Shops informieren.

Stichwort Shopwahl: Wir alle haben wohl schon einmal bei Amazon bestellt. Amazon ist etabliert, man kann dem Unternehmen trauen, die Produkte meist kostenlos zurücksenden. Aber es muss nicht immer Amazon sein. Während der Online-Riese seinen Umsatz immer mehr steigert, leiden viele österreichische Unternehmen an der Krise. Hier findest du eine Auflistung heimischer Online-Shops, bei denen du gut und sicher einkaufen kannst - und zugleich auch Österreichs Betriebe und deren Beschäftigte unterstützt.

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