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Das Reisen hatte immer schon einen hohen Stellenwert in Andreas’ Leben. Nach einem Urlaub an der Nordküste Spaniens gründete er 2010 gemeinsam mit seinem Freund Mario Hainzl das digitale Reisemagazin Nomad Earth.
“Wir haben damit ziemlich früh begonnen, also vor dem Blogging-Boom im deutschsprachigen Raum. Und es hat gut funktioniert.”
Nomad Earth legt den Fokus auf alternative Reiseformen fernab des Massentourismus und auf nachhaltiges Reisen. “Wobei Reisen und Nachhaltigkeit sich streng genommen ausschließen, da Reisen immer zusätzlichen Energieverbrauch bedeutet. Es ist zum Beispiel ein irrsinniger Aufwand, mit einer Filmcrew und dem ganzen Equipment nach Afrika zu kommen. Allein 28.000 Kilometer haben wir für “Beyond” mit Autos zurückgelegt."
Man kann Nachhaltigkeit aber auch anders definieren: "Als Reisender achte ich darauf, die Ressourcen des bereisten Landes zu schonen. Ich profitiere von dem Erlebnis, das mir die Reise bietet. Der Bereiste verdient etwas am Reisenden, ohne dass dabei seine Umgebung beeinträchtigt wird. Vielleicht ist faires Reisen treffender.“
Sieht sich Andreas auch als Abenteurer? “Bei meiner ersten Interrail-Reise war ich 16. Damals konnte man noch nicht alles übers Internet buchen, alles war viel ungewisser. Ich kam überall an den schlechtesten Orten der Städte – den Bahnhöfen – an, sah als erstes Obdachlose und Junkies. Das war für mich schon ein extremes Abenteuer. Heutzutage hat man das Gefühl, dass man unbedingt an seine physischen Grenzen gehen und neue Orte entdecken muss, um von Abenteuer sprechen zu können, aber ich sehe das nicht so. Was ein Abenteuer ist und was nicht, muss jeder für sich selbst definieren. Auch wenn ich auf den nächsten Hügel hier in Graz marschiere, kann ich ein Abenteuer erleben, es kommt nur auf die innere Einstellung an.”
Während “The Old, the Young and the Sea” in Europa gedreht wurde, hat es die Nomad Earth-Crew für “Beyond” nach Westafrika gezogen. “Die Idee, nach Afrika zu gehen, ist so alt wie die Idee des ersten Films. Eventuell werden wir für zukünftige Projekte auch noch die anderen Kontinente bereisen. Unser erstes Projekt brachte uns einen ersten Einblick in die Filmwelt, aus den Erfahrungen entstand die Möglichkeit, ein neues Projekt zu entwickeln, von einem Werkstattprojekt aufs nächste Level zu gehen. Mario hat im Senegal studiert und ist damals gemeinsam mit seinem Professor viel herumgereist. Er hat dort Englisch unterrichtet und erkannt, dass es so viele interessante Menschen mit spannenden Geschichten gibt, die es wert sind, erzählt zu werden. Er wollte immer zurückkommen. Einer unserer Guides war sogar ein ehemaliger Studienkollege von Mario.”
Für "Beyond" war die Filmcrew in Marokko, Mauretanien, Gambia und in Senegal unterwegs. Die Menschen in Afrika hat Andreas im Vergleich zu Europäern als weniger unterschiedlich erlebt, als man wahrscheinlich denkt. “Deren Habitus, Tagesablauf und Umgang mit Zeit ist zwar anders – Wünsche, Pläne und Träume sind unseren aber ganz ähnlich.” Er beschreibt die Leute auch als sehr offen und positiv, die ganze Reise hindurch gab es kaum Interviewabsagen für die Filmcrew. “Die Menschen waren willig, Interviews zu geben. Sie wollten aber, dass ihre Namen und Professionen genannt werden. Nicht um sich selbst darzustellen. Ich denke, sie haben einfach die afrikanische Opferrolle satt.” Beim Dreh muss man vor allem offen sein und mit den Protagonisten auf Augenhöhe agieren. “Dann sind die Leute dir gegenüber auch positiv gesinnt.”
Besonders Marokko hat es Andreas angetan. “Ich fand es dort extrem spannend. Der Schnittpunkt zwischen Modernisierung und Bewahrung von Traditionen wird mit extrem positiver Energie aufbereitet.” Am eindrucksvollsten für den Produzenten war die Sahara, vor allem die Zagora-Oase: ein kilometerlanges Band aus Dattelpalmen, das sich durch die Wüste schlängelt. 30.000 Menschen leben dort. “Die freundlichsten und offensten Menschen, die mir jemals begegnet sind. Das hatte was aus 1001 Nacht.”
Surfen spielt auch in “Beyond” wieder eine Rolle. “Es wird aber nicht übergestülpt - surfen bildet den Ausgangspunkt. Wellenreiten kann man nur an einem speziellen Ort, nämlich an der Küste. Da sind 200 bis 300 Meter, auf denen verschiedenste Menschen zusammenkommen, die eines teilen: die Passion fürs Wasser und fürs Surfen. So entstehen Geschichten.”
Viele Menschen verbinden Reisen mit Freiheit, Andreas sieht aber auch das Potential eines gewissen Zwangs darin.
“Es gehört irgendwie schon dazu, zu reisen. Ich habe so viele zwanghafte Menschen getroffen, die die Standard-Tourismusziele abklappern und von ihren Listen abarbeiten. Ich habe nicht mehr das Gefühl, irgendwo gewesen sein zu müssen.”
Ohne Reisen kann sich der Leibnitzer auch in Zukunft das Leben nicht vorstellen. “Jahrelang habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, wie ich das Reisen zu meinem Beruf machen kann. Surflehrer oder Animateur wäre aber keine Option gewesen.” Der frischgebackene Vater hat vor, schon Ende des Jahres Österreich wieder ein bisschen länger den Rücken zu kehren. “Ich würde gern mit meiner Familie zwei Monate im Ausland verbringen. Als Unternehmer muss ich aber natürlich auch den Betrieb aufrecht erhalten und arbeiten können.”
Konkrete Pläne für ein neues Projekt gibt es noch keine, momentan läuft gerade die Postproduktion für “Beyond”, der von Lotus Film und dem ORF co-produziert wurde. “Ich hoffe, ich kann noch viele Projekte machen. In der Rolle des Produzenten fühle ich mich mittlerweile sehr wohl. Ein Wunschprojekt von mir wäre etwas in der Steiermark zu drehen.”
Wir dürfen also auf weitere tolle Projekte von Nomad Earth Media gespannt sein. Für alle, die sich schon jetzt auf “Beyond” freuen, gibt es auf der Website des Projektes schon erste Eindrücke zu entdecken. Außerdem wird hier regelmäßig über die Geschehnisse hinter den Kulissen von "Beyond" berichtet – reinklicken lohnt sich!
Photocredits: Judith Recher / Lupi Spuma
Du cruist lässig durch die Gegend, im Radio läuft dein Lieblingssong und während du aus ganzem Herzen mitträllerst, hast du leider übersehen, dass das Auto vor dir an der roten Ampel angehalten hat.