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Eine Winterdepression ist eine psychische Störung, die das Gefühlsleben beeinträchtigt. Sie zählt zu den leichten bis mittelschweren und saisonal auftretenden Problematiken und wird im englischsprachigen Raum daher oft mit „SAD“ abgekürzt. Dies steht für „seasonal affective disorder“. Von einer Winterdepression spricht man dann, wenn negative Emotionen, wie allen voran übermäßige Traurigkeit und Antriebslosigkeit, länger als zwei Wochen am Stück anhalten. Typischerweise machen sich die ersten Symptome im Herbst bemerkbar, wenn das Tageslicht schwindet, und klingen im Frühling allmählich wieder ab.
Das Risiko, an einer solchen saisonalen Depression zu erkranken, ist bei Frauen signifikant höher als bei Männern und nimmt generell im Alter ab. Auch der Wohnort spielt dabei eine Rolle: So kommen Winterdepressionen in nördlicheren Ländern mit längeren und dunkleren Wintern häufiger vor als in südlicheren Breiten.
Im Alltag neigen viele dazu, rasch von einer Winterdepression zu sprechen, fühlen sie sich in der kalten Jahreszeit ausgelaugt oder entwickeln einen Hang zu Melancholie. Fakt ist jedoch, dass es sich nur bei einem kleinen Teil jener psychischen Störungen, die zwischen Oktober und März auftreten, tatsächlich um eine Winterdepression handelt.
Zu den wichtigsten Symptomen einer Winterdepression zählen:
Betroffene haben während dieser Zeit Mühe, morgens aus dem Bett zu kommen oder Pläne zu schmieden, die über den normalen Alltag hinausgehen. Nicht selten vernachlässigen sie dann auch soziale Kontakte und ziehen sich zurück. Durch den gesteigerten Appetit essen sie während der Winterdepression auch oft mehr, was sich auf der Waage bemerkbar macht.
In den meisten Fällen lässt sich eine Winterdepression auf eine Sache zurückführen: auf die im Winter veränderten Lichtbedingungen. Das führt wiederum zu einem Mangel an Vitamin D und stellt zugleich unser Hormonsystem auf den Kopf:
Hat die Winterdepression zugeschlagen, fragen sich viele: Was soll ich jetzt tun? Wie entkomme ich dieser Belastung? Die gute Nachricht lautet: In den meisten Fällen reichen schon kleine Anpassungen des Alltags aus, um einer solchen saisonalen Niedergeschlagenheit zu entkommen – vor allem, wenn es sich nur um einen Winterblues handelt. Und all diese Maßnahmen können auch vorbeugend getätigt werden, damit ein solches Tief gar nicht erst aufkommt. Das können Sie tun:
Dauern die Symptome länger als zwei Wochen an und lassen diese sich mit diesen Tipps nicht vertreiben, sollen Sie einen Arzt kontaktieren. Dieser kann Ihnen mit weiteren Behandlungsmöglichkeiten bzw. Medikamenten gegen die Winterdepression helfen. Dazu zählen:
Da die gesetzliche Krankenkasse oft nicht alle Kosten für solche Behandlungen übernimmt, ist eine private Krankenversicherung wie die GRAWE MyMED von Vorteil. Sie inkludiert nicht nur alternative Behandlungsmethoden, Einzelcoachings bei Fitness- und Ernährungstrainern sowie Einrichtungen für psychosoziale Beratung oder erweiterte Vorsorgeuntersuchungen, sondern gewährt Ihnen auch freie Arztwahl und verkürzte Wartezeiten.
Wenig Licht, niedrige Temperaturen und das ständige Eiskratzen beim Auto – zugegeben: Der Winter kann herausfordernd sein. Kein Wunder, dass bei vielen die Lust, nach draußen zu gehen, schwindet. Doch Studien beweisen: Selbst kleine tägliche Bewegungseinheiten wirken sich bereits positiv auf die Stimmung aus. Und der Körper tankt auch an bewölkten Wintertagen wertvolles Tageslicht. Es geht also wie so oft um den ersten Schritt. Ist dieser getan, kommt alles ins Rollen. Und schon bald verwandelt sich das Grau wieder in Himmelblau. Und sollte sich die Winterdepression einmal nicht so einfach vertreiben lassen, sondern sich als hartnäckiger Gefährte erweisen, gibt es inzwischen vielfältige Behandlungsmöglichkeiten, die Ihnen helfen können.
Bei einer Winterdepression hilft eine Kombination aus mehreren Maßnahmen: Setzen Sie auf viel Bewegung im Freien, achten Sie auf eine ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung und vergessen Sie nicht darauf, ihre Wohnräume regelmäßig zu lüften. Ziehen Sie sich nicht dauerhaft zurück, sondern pflegen Sie weiterhin soziale Kontakte und schaffen Sie genügend Zeit für Hobbys und Entspannung. Dauert die Winterdepression länger als zwei Wochen am Stück an, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Zu den wichtigsten Symptomen einer Winterdepression zählen: Energielosigkeit, Erschöpfung, Müdigkeit, ein vermehrtes Schlafbedürfnis, Unausgeglichenheit, Konzentrationsstörungen, eine gedrückte Stimmung, Gereiztheit, Nervosität oder ein gesteigerter Appetit.
Bei einer Winterdepression kann Vitamin D oft Gutes bewirken. Denn durch das verringerte Tageslicht in den dunklen Monaten sind die Vitamin-D-Speicher vieler Menschen leer.
Eine Winterdepression beginnt typischerweise im Herbst, wenn die Tage kürzer werden, also zwischen September und November. Sie endet dann wieder im Frühling, wenn wieder mehr Tageslicht verfügbar ist, also zwischen März und April. Die Symptome können während dieser Zeitspanne jedes Jahr wiederkehren.
Unser Körper ist ein Allroundtalent – und hat sogar eine eigene Armee an Mechanismen zur Verfügung, die ihn vor Viren, Bakterien und anderen Schadstoffen schützt. Die Rede ist vom Immunsystem. Verschiedene Faktoren können dieses perfekt eingespielte Team an Abwehrkräften jedoch ins Straucheln bringen. Vor allem die kalte Jahreszeit mit ihren niedrigen Temperaturen und der trockenen Heizungsluft stellt für unser Immunsystem eine Herausforderung dar. Die Folge: Wir sind anfälliger für Erkältungen, grippale Infekte und Co. Daher lautet das Gebot der Stunde: Immunsystem stärken. Die GRAWE hat Wissenswertes über das Immunsystem zusammengetragen und gibt Tipps, wie sich die Abwehrkräfte mit bewährten Methoden und Hausmitteln stärken lassen.