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Reiseapotheke so wichtig ist, lässt sich schnell erklären: Im Heimatland wissen wir meist genau, wo sich die nächste Apotheke befindet und wie wir rasch an benötigte Medikamente kommen. Im Ausland hingegen können Sprachbarrieren, andere Öffnungszeiten oder ungewohnte Vorschriften die Versorgung erschweren. Nicht selten ist die nächste Apotheke weit entfernt oder ein wichtiges Medikament gerade nicht verfügbar. Hinzu kommt, dass in manchen Regionen – insbesondere in Teilen Afrikas und Asiens – gefälschte oder qualitativ minderwertige Arzneimittel im Umlauf sind. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sorgt daher für mehr Sicherheit und Unabhängigkeit unterwegs.
Die Reiseapotheke sollte grundsätzlich eine kleine Auswahl jener medizinischen Produkte enthalten, die Sie auch zu Hause immer vorrätig haben. Müssen Sie darüber hinaus bestimmte Medikamente regelmäßig einnehmen, etwa, weil Sie an Diabetes leiden, sind auch diese mitzuführen. Den weiteren Umfang Ihrer Apotheke für den Urlaub passen Sie dem Reiseziel, der Reisedauer, dem Reisestil und Ihren individuellen Bedürfnissen an.
Die nachfolgende Checkliste für die Urlaubsapotheke hilft beim Packen:
Vor allem, wenn Sie in ein Land mit tropischem Klima oder einer besonders schlechten medizinischen Versorgung fliegen, sollten Sie sich vorab von Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt des Vertrauens in Hinblick auf Reisemedikamente beraten lassen. Bei Fernurlauben können beispielsweise zusätzlich ein rezeptpflichtiges Malariamittel, ein Moskitonetz und ein Trinkwasserdesinfektionsmittel hilfreich sein. Nehmen Sie insbesondere auf Tropenreisen möglichst keine Schmerz- oder fiebersenkenden Mittel mit Acetylsalicylsäure mit, denn bei Dengue-Fieber kann es zu Problemen mit der Blutgerinnung kommen.
Reisen mit der Familie: Basisapotheke für Babys und Kinder
Wer mit Säuglingen, Kleinkindern und Kindern unterwegs ist, muss auch deren medizinische Versorgung beachten. Denn nicht jedes Arzneimittel, das Erwachsene problemlos einnehmen können, ist auch für Ihren Nachwuchs geeignet. Fiebersenkende Medikamente brauchen Sie beispielsweise in Zäpfchen-Form oder als Saft. Die richtige Dosierung ist natürlich auch einzuhalten. Da Kinder hie und da auf das Essen in der Urlaubsunterkunft mit Durchfall oder Erbrechen reagieren, empfehlen Ärzte darüber hinaus die Mitnahme von speziellen Elektrolyt- und Durchfallpräparaten. Denken Sie auch an eine gute Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor. Stellen Sie daher am besten eine gesonderte Reiseapotheke für Ihre Kleinen zusammen, damit Sie vor Ort alles parat haben.
Grundsätzlich gilt: Die Reiseapotheke sollte, wenn möglich, zu jeder Zeit griffbereit sein – also beispielsweise auch während des Fluges in der Kabine. Daher ist das Handgepäck die erste Wahl. Wer die Medikamente ins Handgepäck gibt, umgeht zudem die Gefahr, dass Arzneimittel abhandenkommen, sollte beispielsweise der eingecheckte Koffer verlorengehen. Auch kann es im Laderaum eines Flugzeuges zu starken Temperaturschwankungen kommen, wodurch manche Medikamente an Wirkung einbüßen und unbrauchbar werden.
Worauf Sie dabei achten sollten:
Bei manchen Arzneimitteln müssen Sie jedoch bestimmte Sicherheitsvorschriften im Auge behalten und insbesondere bei Reisen in Länder außerhalb der EU können unterschiedliche Bestimmungen für die Mitnahme von Medikamenten gelten. Sprechen Sie darüber daher rechtzeitig vorab mit medizinischem Personal, der zuständigen Behörde im Ausland oder den ausländischen Vertretungen in Österreich.
Übrigens: Personen mit Wohnsitz in Österreich dürfen bei der Rückreise, also der erneuten Einreise ins Heimatland, auch jene Medikamente wieder mitbringen, die sie bereits bei der Ausreise für ihren persönlichen Bedarf mitgeführt haben. Haben Sie im Urlaubsland Arzneimittel gekauft, können Sie maximal drei Einzelhandelspackungen der kleinsten Packungsgröße in den Koffer packen.
Ein Gesetz, das ein ärztliches Attest für die Mitnahme von Arzneimitteln in den Urlaub zwingend vorschreibt, gibt es nicht. Dennoch empfehlen wir Ihnen, ein solches immer dabei zu haben. Vor allem, wenn Sie aufgrund einer Erkrankung täglich auf bestimmte Medikamente oder medizinisches Zubehör wie Spritzen und Nadeln angewiesen sind.
Ein solches Attest sollte den Grund für Ihre Medikation beinhalten und den Handels- sowie denWirkstoffnamen benötigter Medikamente anführen. Letzterer ist deshalb wichtig, weil so im Ausland auf Alternativen mit dem gleichen Wirkstoff zurückgegriffen werden kann, sollte das ursprüngliche Arzneimittel nicht verfügbar sein. Das Attest sollte zudem nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch verfasst sein. Alternativ können Sie auch die ärztliche Verschreibung mitnehmen.
Damit minimieren Sie mögliche Unannehmlichkeiten bei der Einreise bzw. beim Zoll und Ärzte im Ausland haben im Notfall rasch wichtige medizinische Informationen parat.
Dank unserer Checkliste ist die Reiseapotheke für Ihren Urlaub also im Handumdrehen erstellt. Doch es gibt noch ein paar weitere Dinge, die Sie vor der Abreise beherzigen sollten:
Auch wenn die e-Card hierzulande gute Dienste verrichtet, ist sie in vielen Urlaubsregionen mit ausschließlich Privatärzten und -kliniken in der Nähe oft wertlos. Krank-Sein auf Reisen kann damit ohne zusätzlichen Versicherungsschutz rasch teuer werden. Auf Nummer sicher gehen Sie mit einer privaten Krankenversicherung wie der GRAWE MyMED sowie mit einer Reiseversicherung wie der GRAWE TRAVELSTAR. Diese können Sie auf Ihre Bedürfnisse abstimmen und sind damit etwa abgesichert, wenn Sie Ihre Reise doch nicht antreten können, wenn Sie im Urlaubsland in einen Unfall verwickelt werden, wenn Sie im Ausland medizinische Hilfe in Anspruch nehmen müssen oder wenn Ihr Gepäck in ein falsches Flugzeug geladen wird.
Krank sein im Urlaub – das wünscht man keinem. Doch Bakterien, Viren und Co. halten sich nicht an den persönlichen Zeitplan. Und auch vor Unfällen ist keiner gefeit. Damit im Ernstfall die Wunde rasch versorgt, der Insektenstich schnell gekühlt und der Schnupfen hoffentlich bald wieder von dannen zieht, sollte die Reiseapotheke so selbstverständlich eingepackt werden wie Reisepass, Smartphone und Geldbörse. Für ein rundum sicheres Gefühl empfehlen wir zudem eine private Krankenversicherung bzw. Reiseversicherung. Damit sind Sie schnell wieder auf den Beinen und müssen Ihren Geldbeutel nicht überstrapazieren.
Grundsätzlich gilt: Alles, was Sie auch zu Hause täglich an medizinischen Produkten brauchen und alles, was Sie auch im Eigenheim an Medikamenten stets griffbereit haben, sollte – in kleiner Ausführung – im Urlaub mitgeführt werden. Dazu zählen insbesondere ein Erste-Hilfe-Set mit Fieberthermometer sowie Fieber- und Schmerzmittel. Hilfreich sind darüber hinaus: Blasenpflaster, Durchfallmedikamente, Mittel gegen Reiseübelkeit, Augen- und Ohrentropfen, Wund- und Heilsalbe, Nasenspray gegen Schnupfen, Medikamente gegen Lippenherpes, Kühl-Pads, eine Pinzette und ein Mundschutz. Vergessen Sie außerdem nicht auf Insekten- und Sonnenschutzmittel.
Zu jenen Gegenständen, die beim Packen oft übersehen werden, zählen Smartphone-Ladegerät, Duschgel, Zahnbürste, Regenschirm, Sonnenbrille, Sonnenschutz sowie weitere Bestandteile einer Reiseapotheke wie Insektenschutz, Pinzette oder Fieberthermometer.
Medikamente sollten am besten im Handgepäck und nicht im eingecheckten Koffer mitgeführt werden. So haben Sie Wichtiges stets griffbereit und umgehen die Gefahr, dass Arzneimittel abhandenkommen, sollte das Gepäck verlorengehen. Auch kann es im Laderaum eines Flugzeuges zu starken Temperaturschwankungen kommen, wodurch manche Medikamente an Wirkung einbüßen und unbrauchbar werden.
Verwahren Sie Medikamente am besten in der Originalverpackung oder in einem durchsichtigen Plastikbeutel, damit sie von den Sicherheitsbeamten leichter wiedererkannt werden können. Achten Sie auf eine angemessene Kühlung und führen Sie wenn möglich ein ärztliches Attest oder eine Verschreibung mit.
Stethoskop, Blutdruckmesser, Herzschrittmacher, Ultraschallgerät. Die heutige Medizin ist so fortgeschritten, dass es eine Fülle an Hilfsmitteln und Verfahren gibt, die bei unterschiedlichen Beschwerden Abhilfe schaffen oder neue Erkenntnisse liefern. Immer öfter kommt inzwischen auch die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, zum Einsatz. Aber was versteht man unter MRT, was passiert bei einer Magnetresonanztomographie, wer macht diese Untersuchungen und was lässt sich damit diagnostizieren? Die GRAWE MyMED hat alle wichtigen Informationen dazu verständlich aufbereitet.