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Mann montiert Rauchmelder

Wenn Akkus Feuer fangen,
dann retten Rauchmelder Leben!

Brandgefährliche Energiebündel oder viel Lärm um nichts
Wie groß ist die Gefahr von Akkubränden und wie kann man sie verhindern?

Vom Handy bis zum Kinderspielzeug: Mehr als 14 Geräte mit integrierten Akkus sind in einem durchschnittlichen österreichischen Haushalt zu finden, Tendenz stark steigend. Bei der Nutzung denken wir aber kaum daran, welche Gefahr von den kleinen Energielieferanten ausgeht. Die wichtigsten Infos zum Thema sowie einfache Tipps zur Prävention präsentiert die Grazer Wechselseitige Versicherung gemeinsam mit der Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer (VÖL) am 4. Mai 2021, dem diesjährigen Tag der Sicherheit.

 

Wie gefährlich sind Akkus wirklich?

Smartphone, Bohrmaschine, Elektrofahrrad oder ferngesteuertes Spielzeugauto – sie alle haben etwas gemeinsam: Die Energie, von der sie angetrieben werden, kommt aus Lithium-Ionen-Akkus. Grundsätzlich gilt die Lithium-Ionen-Technologie als leistungsfähig und durchaus sicher, gleichzeitig aber als sehr empfindlich. Mag. Klaus Scheitegel, Generaldirektor der GRAWE, erklärt: „Das Risiko für einen Akkubrand ist verhältnismäßig gering. Aber die Schäden, die dabei entstehen, sind aus unserer Erfahrung meist enorm. Mit richtigem Umgang und Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen können solche Schäden aber vermieden werden.  Am heutigen Tag der Sicherheit möchten wir präventiv das Bewusstsein für Akkubrände stärken und gleichzeitig unterstreichen, dass umsichtiges Verhalten und einfache Maßnahmen die Gefahr deutlich verringern können.“

 

Unsachgemäße Handhabung & technische Mängel

Wirklich gefährlich wird es vor allem bei unsachgemäßer Handhabung oder technischen Mängeln. Der Klassiker ist das Handy, das auf den Boden fällt. Von außen ist absolut nichts zu erkennen, aber der Akku im Inneren wurde möglicherweise beschädigt. So entstandene Defekte können dazu führen, dass der Akku seine gespeicherte Energie schlagartig und unkontrolliert in Form von thermischer Energie abgibt. Es entstehen Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius. In der Folge kommt es zu heftiger Flammenbildung, die Zellen können explodieren oder wie Raketen durch die Luft geschleudert werden. Befindet sich brennbares Material in der Nähe, steht dieses sofort in Flammen.

 

Vorsicht beim Löschen

Im Falle eines Feuers ist auch beim Löschen besondere Vorsicht geboten. Bei Akkubränden kann es zu Verpuffung kommen und zur Entwicklung von besonders gesundheitsschädigendem Rauch. Menschenleben gehen vor! Deshalb sollten Sie und Ihre Mitmenschen so schnell wie möglich Ihre Wohnung oder Ihr Haus verlassen. Verständigen Sie erst danach die Feuerwehr. Beachten Sie, dass Akkubrände mit Wasser nicht gelöscht werden können. Dazu braucht es einen Spezialfeuerlöscher, den üblicherweise nur die Feuerwehr besitzt. 

 

Versicherungsschutz

Explosions- und Brandschäden, in begrenzter Form auch Sengschäden, sind im Rahmen der Feuerdeckung der Haushaltsversicherung miteingeschlossen. Wer über eine private Unfallversicherung verfügt, darf darauf vertrauen, dass dauerhafte Verletzungen, die durch den schadhaften Akku hervorgerufen wurden, gedeckt sind. Um umfassend abgesichert zu sein, empfiehlt sich ein Beratungsgespräch mit dem persönlichen Versicherungsberater.

Gewinnspiel

Wir verlosen hochwertige Rauchmelder-Sets inklusive Montage durch Fachpersonal, damit Ihr Zuhause besser geschützt ist!

 

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, senden Sie bitte bis 31. Mai 2021 ein E-Mail mit Ihrem Namen und Ihren Kontaktdaten an gewinnspiel@grawe.at.

Nach Ablauf der Teilnahmefrist werden die Gewinner per Zufallsauswahl ermittelt und telefonisch oder per E-Mail kontaktiert.

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Viel Glück!


Infos zu den Rauchmeldern:

  • Funk-Rauchwarnmelder SH150AX DAITEM
  • höchste Qualitätsstufe mit 10 Jahren Batterielebensdauer und Q-Level
  • individuell an die Bedürfnisse der Kunden angepasstes, funkvernetztes System
  • vernetzte Installation, damit Alarmierung auch in mehreren Stockwerken funktioniert (wenn z.B. Feuer im Keller ausbricht wird auch im 4. OG alarmiert)
  • Wartungsmeldungen werden nachts unterdrückt (z.B. Piepsen bei schwacher Batterie) 
  • Bedienung mittels Fernbedienung des TV-Gerätes
  • Anschaltung an eine DAITEM-Funkalarmanlage ist zusätzlich möglich
  • Montage durch Fachpersonal inkludiert
  • 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung und zusätzlich 8 Jahre kostenlose Garantieerweiterung

Tipps für den sicheren Umgang mit Akkus

  • Setzen Sie auf Qualitätsprodukte! Nicht ausreichend getestete oder mangelhafte Produkte stellen eine große Gefahr dar.
  • Setzen Sie Akkus keiner extremen Hitze (+40 Grad) oder Kälte (-10 Grad) aus!
  • Sollten Sie ein Gerät nur selten nutzen, dann nehmen Sie den Akku aus dem Gerät und lagern ihn kühl und trocken getrennt vom Gerät.
  • Sollten Sie Warnzeichen wie Verformung, Beschädigung, Erhitzung, Verfärbung oder einen ungewöhnlichen Geruch wahrnehmen, dann setzen Sie das Gerät nicht in Betrieb, sondern lassen Sie es überprüfen.
  • Verwenden Sie zum Laden ausschließlich vom Hersteller freigegebene Ladegeräte und Kabel.
  • Schonen Sie Ihren Akku, indem Sie ihn möglichst nicht unter 20 % entladen und nicht über 90 % laden.
  • Legen Sie das Gerät beim Laden immer auf einen nicht brennbaren Untergrund. Damit reduzieren Sie die Brandgefahr im Falle einer Überhitzung.
  • Lithiumbatterien und -akkus dürfen niemals im Rest- oder Hausmüll entsorgt werden, da Brandgefahr besteht. 
  • Geben Sie die Batterien und Akkus bei Sammelstellen ab.
  • Kleben Sie die Pole vor der Entsorgung mit Klebestreifen ab, um sie so gegen Kurzschluss abzusichern.

 

Infos und Tipps zum Thema "Brandgefährliche Energiebündel" liegen ab 4. Mai 2021 in allen steirischen GRAWE-Kundencentern auf. 

 

Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer und ihr Tag der Sicherheit

Die Vereinigung ist das Netzwerk der sechs in Österreich tätigen Länderversicherer (Kärntner Landesversicherung, Grazer Wechselseitige Versicherung, Niederösterreichische Versicherung, Oberösterreichische Versicherung, Tiroler Versicherung und Vorarlberger Landesversicherung). Gemeinsam beschäftigen die Unternehmen über 3.650 MitarbeiterInnen in sechs Zentralen sowie rund 200 Kundenbüros und betreuen etwa 1,65 Mio. KundInnen mit über 6,55 Mio. Verträgen. Mit dem bereits zum 15. Mal stattfindenden Tag der Sicherheit setzen die Österreichischen Länderversicherer ein Zeichen für mehr Sicherheit im Land.

z.B. Kfz-Versicherung, Kundenberater, ...